AMK / Zum Jahresende möchte die AMK allen Apothekerinnen und
Apothekern für ihr Engagement bei der Meldung von Arzneimittelrisiken
danken. Spontanmeldungen aus Apotheken haben auch im Jahr 2024
maßgeblich zur Gewährleistung und Verbesserung der Patientensicherheit
beigetragen.
Die anhaltend hohe Zahl an Liefer- und
Versorgungsengpässen von Arzneimitteln stellte auch dieses Jahr eine
zentrale Herausforderung für Apotheken dar. Insbesondere die
festgestellten Versorgungsmängel von Salbutamol-haltigen Arzneimitteln
sowie von Antibiotika-Säften für Kinder (siehe Pharm. Ztg. 2024 Nr. 1,
Seite 65 und Pharm. Ztg. 2024 Nr. 4, Seite 91) erforderten in Apotheken
einen erhöhten Einsatz bei der Beratung zur korrekten und sicheren
Anwendung der Präparate (in nicht-deutscher Aufmachung).
Ebenso
bedingt das fortwährende Fehlerbild zur Undichtigkeit der Flaschen von
Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg/ml und Metamizol Zentiva 500 mg/ml,
Tropfen zum Einnehmen, mit Auskristallisationen des Wirkstoffs, einen
erheblichen Aufwand für Apotheken (siehe Pharm. Ztg. 2024 Nr. 30,
Seite 78). Die AMK dankt allen Apothekerinnen und Apothekern für ihren
geleisteten Einsatz, Patienten vor vermutlich qualitätsgeminderter Ware
zu schützen.
Die AMK arbeitet mit allen beteiligten Behörden und
Institutionen zusammen und wird vor allem vom Zentrallaboratorium
Deutscher Apotheker e. V. (ZL), der ABDATA Pharma-Daten-Service, dem
Deutschen Arzneiprüfungsinstitut e. V. (DAPI) und dem DAC/NRF in ihrer
Tätigkeit unterstützt. An dieser Stelle möchte sich die AMK auch bei
diesen Partnern bedanken.
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine erholsame Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr. /