In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufOxytetracyclin-Augensalbe JENAPHARM® 10 mg / gOxytetracyclinmibe Arzneimittel0352451908.04.2026
HerstellerinformationHoloxanIfosfamidBaxter Deutschland07.04.2026
HerstellerinformationEndoxanCyclophosphamidBaxter Deutschland07.04.2026
HerstellerinformationPhenhydanPhenytoinDesitin Arzneimittel07.04.2026
ChargenrückrufWellford Aquaponic GTH 23 / 1 CannabisblütenTherismos19446767
19447092
01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Exdensur®DepemokimabGlaxo-Smith-Kline01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
LynkuetElinzanetantBayer01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Opdualag® Relatlimab Bristol Myers Squibb01.04.2026
Rote-Hand-Briefe31.03.2026
Rote-Hand-BriefeAccupaque® und Visipaque®GE Healthcare Buchler27.03.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Fosfomycin-haltige Arzneimittel zur Herstellung einer Infusionslösung festgestellt19.12.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement zur Meldung von Arzneimittelrisiken17.12.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Amoxicillin Micro Labs 500 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: Bildung von Agglomeraten nach Herstellung gemäß Produktinformation02.12.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Diamorphin-haltige Arzneimittel festgestellt18.11.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202404.11.2024
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Empfehlung zum Ruhen der Zulassung von Oxbryta® (▼, Voxelotor) 500 mg Filmtabletten aufgrund des Risikos für Sichelzellkrisen - Update30.10.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für isotonische Natriumchlorid-Lösungen festgestellt18.10.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung - Update 17.10.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Nirsevimab (▼) festgestellt 24.09.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Charakteristischer Eigengeruch Metformin-haltiger Arzneimittel04.09.2024

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln: Irrtümliche Inaktivierung von Codes im Serialisierungssystem mehrerer Chargen

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln
Wirkstoff:
Anagrelid
Datum:
23.12.2025
AMK / Die Hikma Pharma GmbH informiert in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde über Fehlermeldungen beim Scannen gemäß EU-Fälschungsschutzrichtlinie (EU FMD) bei Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg Hartkapseln und Anagrelid Ribosepharm 1 mg Hartkapseln.

Anagrelid ist angezeigt zur Verringerung der erhöhten Thrombozytenzahl bei Risikopatienten mit essenzieller Thrombozythämie (ET), die ihre derzeitige Therapie nicht vertragen oder bei denen mit der bestehenden Therapie keine ausreichende Senkung erreicht wird.

Betroffen sind mehrere Chargen von Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg (2404744B, 2404746B, 2403700D und 2402119A) sowie Anagrelid Ribosepharm 1 mg (2402124C, 2404751B). Beim Verifizieren erscheint die Fehlermeldung, dass die Seriennummern bereits inaktiviert seien. Hintergrund ist eine Produktnamenänderung. Im Zuge der Aktualisierung der Codes im Serialisierungssystem wurden die Codes irrtümlich auf „inaktiv“ gesetzt. Eine Produktfälschung kann ausgeschlossen werden. Produktqualität und Patientensicherheit sind nicht betroffen. Die betroffenen Chargen können weiterhin abgegeben und angewendet werden. Da die Seriennummern nicht mehr im System hinterlegt sind, ist eine manuelle Ausbuchung nicht möglich; die betroffenen Packungen können ohne Ausbuchung abgegeben werden.