In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationLuminal®PhenobarbitalDesitin Arzneimittel26.01.2026
HerstellerinformationlnfectoCillin®PhenoxymethylpenicillinlnfectoPharm Arzneimittel und Consilium23.01.2026
HerstellerinformationGlycerol 85 % BiB, 5 LFagron0460686323.01.2026
ChargenrückrufVenlafaxin beta retard 37,5 mg Hartkapseln, retardiertVenlafaxinbetapharm Arzneimittel0162459923.01.2026
ChargenüberprüfungenDronabinol Konzentrat 500 mg / 1 ml, 1000 mgCandoro ethics1839817322.01.2026
Rote-Hand-BriefeRemsima®InfliximabCelltrion Healthcare Hungary Kft. 21.01.2026
ChargenrückrufNaropin® 2 mg / ml Amp. 10 ml Injektionslösung, Naropin® 5 mg / ml Amp. 10 ml Injektionslösung, Naropin® 10 mg / ml Amp. 10 ml InjektiRopivacainAspen Pharma Trading Limited07592096
02749854
07592133
21.01.2026
HerstellerinformationMounjaro®TirzepatidLilly Deutschland20.01.2026
ChargenrückrufFluoxetin beta 20, 20 mg, TablettenFluoxetinbetapharm Arzneimittel0370270220.01.2026
ChargenrückrufFingolimod Heumann 0,5 mg HartkapselnFingolimodHeumann Pharma & Co. Generica KG16358169
16358175
19.01.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für isotonische Natriumchlorid-Lösungen festgestellt18.10.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung - Update 17.10.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Nirsevimab (▼) festgestellt 24.09.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Charakteristischer Eigengeruch Metformin-haltiger Arzneimittel04.09.2024
Information der Institutionen und BehördenPEI: Beyfortus® (▼, Nirsevimab), 50 mg und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: Gestattung zum Inverkehrbringen in französischer und spanischer Beschriftung03.09.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK: Dropizol (eingestellte Opiumtinktur), 10 mg/ml Tropfen zum Einnehmen: Meldungen zu schwankender Tropfengröße27.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Semglee (Insulin glargin) 100 Einheiten/ml Injektionslösung in Fertigpen - OP (5x3 ml): Gestattung zum Inverkehrbringen in englischer Aufmachung26.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie zu therapeutischen Alternativen bei Lieferengpass von Azithromycin-haltigen Arzneimitteln23.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Metamizol Kalceks 500 mg/ml, Injektionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen in tschechischer/slowakischer Aufmachung19.08.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Atomoxetin-haltigen Arzneimitteln aufgrund von Qualitätsmängeln: Empfehlungen der Fachgesellschaften veröffentlicht08.08.2024

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Lipidem®: Verwendung eines Lipidemulsionsfilters aufgrund des Risikos von Agglomeraten

Hersteller:
B. Braun Melsungen
Produkt:
Lipidem®
Datum:
29.08.2025
AMK / Die Firma B. Braun Melsungen informiert in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Hessischen Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP), über die Notwendigkeit der Verwendung eines Infusionsfilters bei einigen Chargen von Lipidem® (Fett-Emulsion) Emulsion zur Infusion, 10x500 ml und 10x250 ml Glasflaschen, aufgrund des Risikos der Bildung subvisueller Agglomerate. Lipidem® ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion zur parenteralen Ernährung. Im Rahmen von laufenden Stabilitätsprüfungen wurden in einzelnen Chargen subvisuelle tröpfchenartige Agglomerate aus Emulsionsbestandteilen festgestellt. Dieses Phänomen wurde bei 25 °C-Lagerung gemäß Fachinformation erst nach mehr als zwölf Monaten beobachtet. Bei höheren Temperaturen kann dieser Effekt gegebenenfalls schon früher auftreten. Die intravenöse Verabreichung der Agglomerate kann zu unerwünschten Ereignissen wie z. B. einer Embolie im Kapillargewebe der Lunge führen. Bis auf Weiteres soll zur Verabreichung ein Lipidemulsionsfilter der Porengröße 1,2 μm (überprüftes Filtermaterial: Intrapur® Lipid – 1,2 μm Infusionsfilter für Fettemulsionen und Mischlösungen, ungeladene 1,2 μm-Filtermembran aus Polyethersulfon, B. Braun Melsungen AG) angewendet werden. Wenn nicht gewährleistet werden kann, dass ein entsprechender Filter eingesetzt wird, sollte Lipidem® nicht länger als zwölf Monate – und damit ein Jahr kürzer als auf dem Packmittel angegeben – verwendet werden. Weitere Informationen können dem Rote-Hand-Brief entnommen werden. Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Lipidem® können online unter www.arzneimittelkommission.de gemeldet werden. Quellen BfArM; Rote-Hand-Brief zu Lipidem Emulsion zur Infusion der Firma B. Braun Melsungen: subvisuelle Agglomerate, Verwendung eines Infusionsfilters für Fettemulsionen. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformationen (Zugriff am 29. August 2025)