In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rote-Hand-BriefeAcitretin, Alitretinoin und lsotretinoin02.05.2024
ChargenrückrufEssigsäure 99%, 250 ml und 1 lCaesar & Loretz10166813
17591100
02.05.2024
ChargenrückrufOeKolp® forte Ovula 0,5 mg VaginalzäpfchenEstriolBesins Healthcare Germany0093084529.04.2024
ChargenrückrufProfelan® Arnika nach Müller-WohlfahrtArnika[formula] Müller-Wohlfahrt Health & Fitness0050243425.04.2024
HerstellerinformationHevert Arzneimittel11.04.2024
ChargenrückrufNortriptylin Glenmark 25 mg FilmtablettenGlenmark Arzneimittel13912493
14190435
13912524
13912530
09.04.2024
HerstellerinformationAptivus®TipranavirBoeringer Ingelheim Pharma08.04.2024
Rote-Hand-BriefeDr. Franz Köhler Chemie05.04.2024
HerstellerinformationOzempic®SemaglutidNovo Nordisk Pharma04.04.2024
ChargenrückrufTetracainhydrochlorid, APICaesar & Loretz10206352
01972314
01972308
13985747
03.04.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Neue Arzneimittel mit Abgabesituation

Hersteller:
Hansa Biopharma
Produkt:
Idefirix®
Wirkstoff:
Imlifidase
Markteinführung in D:
03.2021
Artikel
Wirkstärke PKG
Gr.
Darreichungs-
form
Normgröße PZN
Imlifidase 11 mg 1Pulver fuer ein konzentrat zur herstellung einer infusionsloesungKlinikpackung 16698422
Imlifidase 11 mg 2Pulver fuer ein konzentrat zur herstellung einer infusionsloesungKlinikpackung 16698439

Indikation:
Idefirix ist für Patienten bestimmt, die aufgrund einer positiven Kreuzprobe mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Spenderniere nicht erhalten können. Zum Hintergrund: Vor einer Nierentransplantation muss geprüft werden, ob der vorgesehene Empfänger das Organ wahrscheinlich abstoßen wird. Bei diesem sogenannten Crossmatch-Test (Kreuzprobe) wird ermittelt, ob beim Empfänger spezifische Antikörper vom Typ IgG gegen das Spendergewebe vorhanden sind. Ist die Kreuzprobe positiv, macht das den Erfolg der Transplantation bei diesem Patienten unwahrscheinlich und es erhält zumeist ein anderer Patient auf der Warteliste das Organ.