In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationSulfato de Salbutamol Aeros. 100 µg / Sprühstoß BRASalbutamolGlenmark Arzneimittel17.12.2025
HerstellerinformationMelphalan AqVida 90 mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungMelphalanAqVida16.12.2025
HerstellerinformationGlianimonBenperidolDesitin Arzneimittel15.12.2025
ChargenrückrufCalycast-Injektopas®Pascoe Pharmazeutische Präparate14406987
14406993
12.12.2025
Rote-Hand-Briefe11.12.2025
HerstellerinformationHikma Pharma10.12.2025
ChargenrückrufClarithromycin-hameln 500 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungClarithromycin-Lactobionathameln pharma gmbh1589180309.12.2025
ChargenrückrufCaesar & Loretz15301813
16354444
09.12.2025
HerstellerinformationMycophenolsäure Hexal 180 mg und 360 mgHexal05.12.2025
ChargenrückrufCyclogest® 400 mgProgesteronGedeon Richter Pharma1620360405.12.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht22.01.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Melderate zu Qualitätsmangel bei Novaminsulfon (Metamizol) 500 mg/ml Lichtenstein und Metamizol Zentiva 500 mg/ml, Tropfen zum Einnehmen: unzureichende Risikoabwehrmaßnahmen seitens des Herstellers 21.01.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Risiko von Anwendungsfehlern mit Überdosierung bei Deferasirox-haltigen Filmtabletten20.12.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Befristetes Ruhen aller Zulassungen angeordnet - Update20.12.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Fosfomycin-haltige Arzneimittel zur Herstellung einer Infusionslösung festgestellt19.12.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement zur Meldung von Arzneimittelrisiken17.12.2024
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Amoxicillin Micro Labs 500 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: Bildung von Agglomeraten nach Herstellung gemäß Produktinformation02.12.2024
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Diamorphin-haltige Arzneimittel festgestellt18.11.2024
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202404.11.2024
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Empfehlung zum Ruhen der Zulassung von Oxbryta® (▼, Voxelotor) 500 mg Filmtabletten aufgrund des Risikos für Sichelzellkrisen - Update30.10.2024

Chargenrückruf

Hersteller:
Janssen-Cilag GmbH
Produkt:
Velcade 3,5 mg, 1 Durchstechflasche, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff:
Bortezomib
Datum:
30.01.2018
PZN:
00822831
Betroffene Ch.-B.: GJZT700, GJZT800, GJZTA00, GLZSM00, GLZSM01, GLZSN00

Die Janssen-Cilag GmbH führt nach Abstimmung mit der zuständigen Überwachungsbehörde in Düsseldorf einen Rückruf zu den oben aufgeführten Chargen des Produkts Velcade (Bortezomib) 3,5 mg, 1 Durchstechflasche, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 00822831), durch. Andere Chargen deutscher Originalware sind nicht von diesem Rückruf betroffen. Bei einzelnen Durchstechflaschen ist aufgrund einer Abweichung im Herstellungsprozess eine unzureichende Versiegelung des Aluminiumverschlusses (Bördelkappe) möglich. Einzelne Reklamationen haben gezeigt, dass nach Entfernen des »Flip Offs« (Plastik-Kappe auf dem Aluminiumverschluss) die Bördelkappe bei betroffenen Durchstechflaschen lose sein kann. Die Defektquote wird aufgrund der identifizierten Ursachenanalyse als gering eingeschätzt. Das Risiko für den Patienten wird ebenfalls als gering eingeschätzt. Janssen hat umfangreiche Untersuchungen durchgeführt; das Ergebnis zeigt, dass die Integrität oder Sterilität des Produktes nicht in Frage steht. Auch eine Gefährdung des Fachpersonals bei der Handhabung und Zubereitung des Arzneimittels wird aufgrund der allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Zytostatika ausgeschlossen. Wir bitten um Überprüfung Ihrer Lagerbestände. Sollten Sie die betroffenen Chargen vorrätig haben, bitten wir Sie, sich mit uns unter folgenden Kontakt­daten in Verbindung zu setzen: Telefonnummer: 02137 955223 oder per E-Mail: CSpostfach@its.jnj.com. Sollten Sie diese Chargen vorrätig haben, ist von einer Abgabe abzusehen, es sei denn, dies hätte eine Behandlungsunterbrechung der/des Patientin/Patienten zur Folge. Um eine Therapieunterbrechung zu vermeiden, kann die Ware nach Prüfung auf den Defekt »lose Bördelkappe« verwendet werden, da die insgesamt aus dem Markt gemeldete Häufigkeit des Defekts bei den betroffenen Chargen sehr gering (≤ 0,15%) ist.