In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rote-Hand-BriefeIrenatNatriumperchloratactrevo09.07.2024
ChargenrückrufMIGRAPEN® 3 mg / 0,5 ml Injektionslösung im FertigpenSumatriptanLupin Europe1650747409.07.2024
ChargenüberprüfungenGuttaplast® 1,39 g Wirkstoffhaltiges PflasterSalicylsäureBeiersdorf0043848108.07.2024
ChargenrückrufHeparin axicur® 60.000 I.E. SalbeHeparin axicorp Pharma1405227104.07.2024
ChargenrückrufSandostatin LAR-Monatsdepot 30 mg, „Orifarm“OctreotidOrifarm13167291
13235288
03.07.2024
ChargenrückrufKyprolis®CarfilzomibAmgen1118284303.07.2024
Rote-Hand-BriefeL-Arginin-Hydrochlorid 21 % Braun, Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungB. Braun Melsungen02.07.2024
ChargenrückrufNerven-Tropfen NMischdestillat aus Lavendelblüten, Lemongraskraut, Baldrianwurzel und MelissenblätternSalus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf.0737305202.07.2024
HerstellerinformationFabhaltaIptacopanNovartis Pharma01.07.2024
ChargenrückrufAtomoxetin beta 10 mg Hartkapseln, 7, 14, 28 und 56 Stück, Atomoxetin beta 18 mg Hartkapseln, 7 und 56 Stück, Atomoxetin beta 25Atomoxetinbetapharm Arzneimittel14243982
14243999
14244007
14244013
14244036
14244065
14244071
14244177
01.07.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Information der Institutionen und Behörden

PEI: Darminvagination nach Impfung gegen Rotavirus-Gastroenteritis

Datum:
12.05.2015
AMK / Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) informiert über Fälle von Darminvagination, der Einstülpung eines proximalen (oberen) Darmabschnitts in den distalen (unteren) Darmanteil, nach Rotavirus-Impfungen bei Kindern (z.B. Rotarix®, Rotateq®). Daten von Beobachtungsstudien in mehreren Ländern zeigten, dass hauptsächlich innerhalb von sieben Tagen nach der Rotavirus-Impfung das Risiko für eine Invagination erhöht ist. Risikofaktoren für eine Invagination sind laut PEI unter anderen Virusinfektionen mit Vergrößerung der Peyer-Plaques (Ansammlung von Lymphknötchen im Ileum), vermehrte Darmmotilität und anatomische Besonderheiten wie Meckel-Divertikel (eine Ausstülpung des Ileums). Zu den Symptomen einer Invagination gehören blutiger Stuhl, ungewöhnliches Schreien, Nahrungsverweigerung, Erbrechen und krampfartige Bauchschmerzen. Die Häufigkeit von Invaginationen erreiche in einem Alter von 6,4–12,5 Monaten einen Gipfel. Es wird daher darauf hingewiesen, dass das in der jeweiligen Fachinformation empfohlene Alter für die Impfungen unbedingt eingehalten werden sollte, um das Risiko für eine Invagination gering zu halten. Das PEI initiiert eine deutschlandweite epidemiologische Studie, um Risikofak­toren einer Darminvagination weiter zu erforschen. Bitte melden Sie unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit Rotavirus-Impfstoffen an die AMK (www.arzneimittelkommission.de). / Quellen PEI; Information des Paul-Ehrlich-Instituts zu Fällen von Darminvagination nach Impfung gegen Rotavirus-Gastroenteritis. www.pei.de --> Vigilanz --> Sicherheitsinformationen --> 2015 (11. Mai 2015)