In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Pluvicto®(177Lu)LutetiumvipivotidtetraxetanNovartis Pharma01.06.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vafseo®Vadadustat Medice01.06.2024
Rote-Hand-BriefeGiaprezaAngiotensin II27.05.2024
HerstellerinformationCarmubris ®CarmustinTillomed Pharma24.05.2024
HerstellerinformationPuren Pharma24.05.2024
HerstellerinformationFerro Sanol® Eisen(II)-glycin-sulfatUCB Pharma24.05.2024
Rote-Hand-BriefeOncofolic®Folinsäuremedac24.05.2024
ChargenrückrufForadil® PFormoterolHexal02813888
02813902
24.05.2024
ChargenrückrufReisegold tabs gegen Reiseübelkeit 50 mg TablettenDimenhydrinatCheplapharm Arzneimittel0755507224.05.2024
ChargenrückrufAtomoxetin GlenmarkAtomoxetinGlenmark Arzneimittel15211524
15211642
23.05.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenDuale Blockade mit Renin-Angiotensin-Sytem (RAS)-beeinflussenden Arzneimitteln: Änderung der Zulassungen aufgrund von Nierenvers18.11.2014
Information der Institutionen und BehördenTecfidera (Dimethylfumarat): Verdachtsfall einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)18.11.2014
Information der Institutionen und BehördenTherapeutika zur Androgensuppression: Aktualisierung der Produktinformationen aufgrund von QT-Intervall-Verlängerung11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenStufenplanverfahren zu Levonorgestrel-haltigen Notfallkontrazeptiva: unabhängig vom Körpergewicht von allen Frauen verwendbar11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenUAW-Verdachtsfälle melden: EMA veröffentlicht Informationsblatt für Patienten11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Lipidem®: Verwendung eines Lipidemulsionsfilters aufgrund des Risikos von Agglomeraten

Hersteller:
B. Braun Melsungen
Produkt:
Lipidem®
Datum:
29.08.2025
AMK / Die Firma B. Braun Melsungen informiert in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Hessischen Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP), über die Notwendigkeit der Verwendung eines Infusionsfilters bei einigen Chargen von Lipidem® (Fett-Emulsion) Emulsion zur Infusion, 10x500 ml und 10x250 ml Glasflaschen, aufgrund des Risikos der Bildung subvisueller Agglomerate. Lipidem® ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion zur parenteralen Ernährung. Im Rahmen von laufenden Stabilitätsprüfungen wurden in einzelnen Chargen subvisuelle tröpfchenartige Agglomerate aus Emulsionsbestandteilen festgestellt. Dieses Phänomen wurde bei 25 °C-Lagerung gemäß Fachinformation erst nach mehr als zwölf Monaten beobachtet. Bei höheren Temperaturen kann dieser Effekt gegebenenfalls schon früher auftreten. Die intravenöse Verabreichung der Agglomerate kann zu unerwünschten Ereignissen wie z. B. einer Embolie im Kapillargewebe der Lunge führen. Bis auf Weiteres soll zur Verabreichung ein Lipidemulsionsfilter der Porengröße 1,2 μm (überprüftes Filtermaterial: Intrapur® Lipid – 1,2 μm Infusionsfilter für Fettemulsionen und Mischlösungen, ungeladene 1,2 μm-Filtermembran aus Polyethersulfon, B. Braun Melsungen AG) angewendet werden. Wenn nicht gewährleistet werden kann, dass ein entsprechender Filter eingesetzt wird, sollte Lipidem® nicht länger als zwölf Monate – und damit ein Jahr kürzer als auf dem Packmittel angegeben – verwendet werden. Weitere Informationen können dem Rote-Hand-Brief entnommen werden. Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Lipidem® können online unter www.arzneimittelkommission.de gemeldet werden. Quellen BfArM; Rote-Hand-Brief zu Lipidem Emulsion zur Infusion der Firma B. Braun Melsungen: subvisuelle Agglomerate, Verwendung eines Infusionsfilters für Fettemulsionen. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformationen (Zugriff am 29. August 2025)