In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 51-60 von 3578.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufLitalir 500 mg HartkapselnHydroxycarbamidEurimPharm Arzneimittel0341747931.07.2026
ChargenrückrufLibtayo 350 mg Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungCemiplimabRegeneron1435010029.07.2026
HerstellerinformationEferoxLevothyroxin-NatriumAristo Pharma27.07.2026
Chargenrückrufsildenafil-biomo 100 mg Filmtablettensildenafilbiomo pharma1272512224.07.2026
ChargenrückrufLeber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18aKümmel, javanische Gelbwurz, Löwenzahn, Mariendistelfrüchte, PfefferminzblätterSalus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf.1941638723.07.2026
ChargenrückrufPassagesalzMagnesiumsulfatSalus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf.0029362823.07.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg Hartkapseln, „ACA Müller“HydroxycarbamidACA Müller ADAG Pharma0121884722.07.2026
HerstellerinformationAdrekarAdenosinSanofi-Aventis Deutschland21.07.2026
ChargenrückrufFampridin-neuraxpharm® 10 mg RetardtablettenFampridinneuraxpharm Arzneimittel16705151
16737435
17579180
20.07.2026
Rote-Hand-BriefeTavneos®AvacopanVifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France16.07.2026
Zeige Ergebnisse 51-60 von 613.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Urbason solubile forte (Methylprednisolon) 1000 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- beziehungsweise Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung - Update01.09.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: angepasstes Vorgehen zur Information über Textänderungen bei Standardzulassungen ab 20. August 202522.08.2025
Information der Institutionen und BehördenVersorgungsmangel für isotonische Natriumchlorid-Lösungen festgestellt - Update31.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel in intravenöser Darreichungsform festgestellt25.07.2025
Information der Institutionen und BehördenDabigatranetexilat AL 110 mg und 150 mg Hartkapseln: Probleme bei der Entnahme aus dem Abziehblister22.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Beirat für Liefer- und Versorgungsengpässe ergänzt Empfehlungen zur Abmilderung des Versorgungsmangels von Salbutamol-haltigen Inhalativa14.07.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Methylphenidat Zentiva: vermehrt Meldungen zu Problemen bei der Entnahme aus dem kindergesicherten Blister08.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel für Natriumperchlorat-haltige Arzneimittel festgestellt - Update04.07.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK: Bedenkliche Rezepturarzneimittel Stand Juni 202501.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Angusta 25 Mikrogramm Tabletten (Misoprostol): Berichte über Überdosierung und kontraindizierte Anwendung bei bereits eingesetzter Wehentätigkeit30.06.2025

Herstellerinformation

Tresiba® (Insulin degludec): Lieferengpass bis mindestens Mitte März 2023

Hersteller:
Novo Nordisk GmbH
Produkt:
Tresiba®
Wirkstoff:
Insulin degludec
Datum:
03.03.2023

AMK / Die Firma Novo Nordisk GmbH informiert zu möglichen Lieferengpässen von Tresiba® (Insulin degludec), insbesondere Tresiba® FlexTouch® 3 ml 200 E/ml in den Packungsgrößen 5x3 ml und 3x3 ml sowie Tresiba® Penfill® 3 ml 100 E/ml der Packungsgröße 10x3 ml und 5x3 ml. Auch mit der weiteren Auslieferung von Teilmengen ab Mitte März 2023 wird der Bedarf nicht gedeckt werden.


Aufgrund vermehrt auftretender Fehldosierungen informiert die Firma, dass unabhängig von der Stärke von Tresiba® (100 E/ml (Patrone) und 200 E/ml (Fertigpen)), die injizierte Dosis (in Einheiten), die der Anzeige des Insulinpens entspricht. Eine Umrechnung der ärztlich verordneten Insulineinheiten ist somit nicht erforderlich.


Auch für den Fall, dass betroffene Patienten auf alternative Basalinsuline (100 E/ml – 200 E/ml – 300 E/ml) umgestellt werden müssen, sind die bisher verwendeten Einheiten zugrunde zu legen. Es darf keine Dosisumrechnung auf Basis der unterschiedlichen Stärken vorgenommen werden. Zudem ist die Überwachung durch medizinisches Fachpersonal angezeigt sowie häufigere Blutglukosekontrollen mit gegebenenfalls erforderlicher Dosisanpassung.


Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.


Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten angemessen zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit dem Lieferengpass zu Tresiba® sowie beim Einsatz entsprechender Alternativen unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
Novo Nordisk Pharma GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Meldung zu Tresiba(R) - Insulin degludec. (3. März 2023)