In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 561-570 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rückrufe allgemeinDepo Provera 150 mgMedroxyprogesteronCC Pharma0016854418.09.2024
HerstellerinformationOcalivaObeticholsäureAdvanz Pharma Specialty Medicine Deutschland17.09.2024
ChargenrückrufDuloxetin Glenmark 30 mg magensaftresistente Hartkapseln, Duloxetin Glenmark 60 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinGlenmark Arzneimittel18009332
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11323373
12.09.2024
Chargenrückruf1 M-Kaliumchlorid-Lösung 7,46 % DELTAMEDICA InfusionslösungskonzentratKaliumchloridDeltamedica1403657904.09.2024
ChargenrückrufTramagit® 200 mg RetardtablettenTramadolKrewel Meuselbach02327343
02327366
02327372
04.09.2024
ChargenrückrufSpiriva® 18 Mikrogramm Hartkapseln mit Pulver zur InhalationTiotropiumBoehringer Ingelheim Pharma1581719004.09.2024
HerstellerinformationSalbutamolHexal03.09.2024
ChargenrückrufVitamin B12-ratiopharm® N InjektionslösungCyanocobalaminratiopharm0726079603.09.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Piasky®Crovalimab Roche01.09.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Awiqli®Insulin icodec Novo Nordisk01.09.2024
Zeige Ergebnisse 561-570 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenPaul-Ehrlich-Institut warnt: Manipulationen/Fälschungen von Humira (Adalimumab)28.04.2015
Information der Institutionen und BehördenCodein bei Kindern unter 12 Jahren auch zur Behandlung von Husten kontraindiziert28.04.2015
Information der Institutionen und BehördenHaben Sie Fragen an das BfArM?21.04.2015
Information der Institutionen und BehördenBfArM informiert über mögliche Arzneimittelfälschung von Viread (Tenofovir)14.04.2015
Information der Institutionen und BehördenFetotoxisches Risiko der Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten und ACE-Hemmer14.04.2015
Information der Institutionen und BehördenPRAC empfiehlt Änderung der Produktinformationen Ibuprofen-haltiger Arzneimittel14.04.2015
Information der Institutionen und BehördenLimptar N (Chininsulfat): Anwendungsgebiet eingeschränkt07.04.2015
Information der Institutionen und BehördenSchwere Herzrhythmusstörungen durch mögliche Wechselwirkungen von Sofosbuvir-haltigen Kombinationen gegen Hepatitis C und Bradykardie-auslösenden Arzneimitteln (Amiodaron)31.03.2015
Information der Institutionen und BehördenFehlerhafte DAC/NRF-Rezepturhinweise zu Levothyroxin-Natrium korrigiert31.03.2015
Information der Institutionen und BehördenEU: Ephedrakraut in Nahrungsergänzungen künftig verboten24.03.2015

Herstellerinformation

Information der Hersteller: Informationsschreiben zum Lieferengpass bei Actilyse®, Actilyse® Cathflo® und Metalyse®

Hersteller:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Datum:
25.05.2022

AMK / Die Firma Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG informiert über eine drohende Lieferengpasssituation der Arzneimittel Actilyse® (Alteplase) 10 mg, 20 mg, 50 mg, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung, Actilyse® Cathflo® (Alteplase) 2 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung sowie Metalyse® (Tenecteplase) 10.000 U Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Als Gründe für einen Lieferengpass bzw. eine vorübergehende Lieferunterbrechung werden neben einer gestiegenen Nachfrage, begrenzte Produktionskapazitäten, geringe Ausbeuten bei bestimmten Produktionskampagnen sowie Qualitätsabweichungen aufgeführt.

Konkret erwartet die Firma für Actilyse® einen Lieferengpass von Mai bis Dezember 2022 bis hin zu einer Lieferunterbrechung am Ende des Jahres 2022. Für Actilyse® Cathflo® wird aktuell mit einer Lieferunterbrechung ab Mitte Juni 2022 bis Dezember 2023 gerechnet. Für Metalyse® ist die Liefersituation bereits angespannt; ab (spätestens) Juli 2023 wird mit einer längeren Lieferunterbrechung gerechnet.

Um die Versorgungslage zu verbessern, führt die Firma diverse Maßnahmen durch, die dem Informationsschreiben zu entnehmen sind, ebenso wie nähere Informationen zu therapeutischen Alternativen und Kontaktdaten bei medizinischen Rückfragen.

Es wird um besonders sorgfältige Verwaltung und Verwendung der verfügbaren Bestände gebeten, um der drohenden Lieferengpasssituation zu begegnen. Durch Kombination passender Dosierungsstärken soll laut Firma ein eventueller Verwurf angebrochener Vials vermieden werden.

Die AMK bittet ApothekerInnen belieferte Institutionen angemessen zu informieren.

Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Actilyse®, Actilyse® Cathflo® und Metalyse® sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden.