In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Obgemsa®Vibegron Pierre Fabre Pharma01.10.2024
HerstellerinformationNovo Nordisk Pharma01.10.2024
ChargenrückrufAmbroxol 75 retard HeumannAmbroxolHeumann Pharma & Co. Generica KG03882153
03882176
30.09.2024
ChargenrückrufBucain®BupivacainPuren Pharma1135355230.09.2024
Rückrufe allgemeinOxbryta® 500 mg FilmtablettenVoxelotorPfizer Pharma1759943230.09.2024
ChargenrückrufSyntrival®wasserlösliches TomatenkonzentratWörwag Pharma10342316
11853846
26.09.2024
HerstellerinformationViramune®NevirapinBoehringer Ingelheim Pharma 24.09.2024
ChargenrückrufIlumetri 100 mg Injektionslösung im FertigpenAlmirall Hermal1807068523.09.2024
ChargenrückrufH&S BrennesselblätterH&S Tee-Gesellschaft mbH1035536520.09.2024
ChargenrückrufStroVac®Enterobakterienimpfstoff, inaktiviertStrathmann0411620218.09.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenRisikomeldungen zu apotheken­üblichen Lebensmitteln im Internet30.06.2015
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Polyneuropathie unter Dronedaron (Multaq)30.06.2015
Information der Institutionen und BehördenEinleitung eines europäischen Risikobewertungsfahrens zu Ketoazidose unter SGLT2-Inhibitoren16.06.2015
Information der Institutionen und BehördenStufenplanverfahren Johanniskraut-haltige Arzneimittel16.06.2015
Information der Institutionen und BehördenKorrektur: Bedenkliche Rezepturarzneimittel09.06.2015
Information der Institutionen und BehördenRisikobewertungsverfahren zur Entwicklung einer Pneumonie unter inhalativen Glucocorticoiden in der Behandlung der COPD26.05.2015
Information der Institutionen und BehördenBedenkliche Rezepturarzneimittel (Stand: Mai 2015)12.05.2015
Information der Institutionen und BehördenPEI: Darminvagination nach Impfung gegen Rotavirus-Gastroenteritis12.05.2015
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: QT-Zeit-Verlängerung unter Galantamin05.05.2015
Information der Institutionen und BehördenBfArM warnt: Möglicherweise Fälschungen von Pulmozyme 2.500 E./2,5 ml (Dornase alfa) in der legalen Vertriebskette in Deutschland28.04.2015

Herstellerinformation

Rote-Hand-Brief zu Argatroban 1 mg/ml Infusionslösungen: Risiko der Verwechslung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Hersteller:
Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH und Accord Healthcare Limited
Produkt:
Argatra Multidose®, Argatra® und Argatroban Accord®
Wirkstoff:
Argatroban
Datum:
06.08.2018

AMK / Die Firmen Mitsubishi Tanabe Pharma GmbH und Accord Healthcare Limited informieren jeweils mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit dem BfArM zum Risiko von Medikationsfehlern aufgrund der möglichen Verwechslung zwischen Argatra Multidose® (Argatroban) 100 mg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, und den nun ebenfalls verfügbaren Argatra® (Argatroban) beziehungsweise Argatroban Accord®, jeweils 1 mg/ml Infusionslösung, die als gebrauchsfertige Lösung zu intravenösen Applikation direkt angewendet werden können.

Argatroban ist als Antithrombotikum zur Antikoagulation erwachsener Patienten mit Heparin-induzierter Thrombozytopenie Typ II (HIT-II) indiziert.

Eine Verwechslung der genannten Arzneimittel kann zu fatalen Unter- beziehungsweise Überdosierungen führen, wenn irrtümlich ein Verdünnen der gebrauchsfertigen Infusionslösung vorgenommen wird, oder das Konzentrat unverdünnt zum Einsatz kommt.

Angehörige der Gesundheitsberufe werden daher gebeten folgende Maßnahmen zu berücksichtigen:

  • Ärzte sollen Einzelheiten zur Darreichungsform und der Art der Anwendung auf der Verordnung vermerken.
  • ApothekerInnen werden gebeten vor Abgabe des Arzneimittels das Rezept sowie das Etikett des Präparats aufmerksam zu prüfen, um Verwechslungen auszuschließen.
  • Die Zubereitung und Verabreichung der Infusion muss immer nach Fachinformation sowie durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.

Eine tabellarische Aufstellung der charakteristischen Unterschiede des Konzentrats und der gebrauchsfertigen Infusionslösung sowie eine Abbildung des jeweiligen Designs des Umkartons können den jeweiligen Rote-Hand-Briefen zu Argatra® und Argatroban Accord® entnommen werden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) im Zusammenhang mit der Anwendung von Argatroban sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Rote-Hand-Briefe zu Argatroban. (02. August 2018)
Zugriff am 20. Dezember 2017)

 

 

Zur Kenntnis genommen:

Datum: