In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 511-520 von 3458.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufDuloxetin Heumann 30 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinHeumann Pharma & Co. Generica KG10785628
12955968
15.07.2024
HerstellerinformationL-Arginin-Hydrochlorid 21 % BraunB. Braun Melsungen11.07.2024
ChargenrückrufOnsetron-Denk 4 mg SchmelztablettenOndansetronDenk Pharma1404767210.07.2024
Rote-Hand-BriefeIrenatNatriumperchloratactrevo09.07.2024
ChargenrückrufMIGRAPEN® 3 mg / 0,5 ml Injektionslösung im FertigpenSumatriptanLupin Europe1650747409.07.2024
ChargenüberprüfungenGuttaplast® 1,39 g Wirkstoffhaltiges PflasterSalicylsäureBeiersdorf0043848108.07.2024
ChargenrückrufHeparin axicur® 60.000 I.E. SalbeHeparin axicorp Pharma1405227104.07.2024
ChargenrückrufSandostatin LAR-Monatsdepot 30 mg, „Orifarm“OctreotidOrifarm13167291
13235288
03.07.2024
ChargenrückrufKyprolis®CarfilzomibAmgen1118284303.07.2024
Rote-Hand-BriefeL-Arginin-Hydrochlorid 21 % Braun, Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungB. Braun Melsungen02.07.2024
Zeige Ergebnisse 511-520 von 598.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenElontril (Bupropion)-Importe: Mehrfach falsche Stärkeangaben17.11.2015
Information der Institutionen und BehördenNeue Postanschrift der AMK03.11.2015
Information der Institutionen und BehördenMycophenolat (z. B. CellCept): Verschärfung der Warnungen um die Anwendung in der Schwangerschaft zu verhindern03.11.2015
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ruhen der Zulassung Hydroxyethylstärke-haltiger Infusionslösungen der Firma Serumwerk Bernburg AG befristet angeordnet27.10.2015
Information der Institutionen und BehördenEMA empfiehlt für Dimethylfumarat-haltige Arzneimittel (Tecfidera, Fumaderm) weitere Therapiekontrollen zur Risikominimierung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)27.10.2015
Information der Institutionen und BehördenEMA empfiehlt Ruhen der Zulassung für Inductos 1,5 mg/ml (Dibotermin alfa)27.10.2015
Information der Institutionen und BehördenAntibiotikaresistenzen: Regelmäßig aktualisierte Angaben zur Resistenz­situation in Fachinformationen systemischer Antibiotika20.10.2015
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Leukenzephalopathie und Hirnödem unter Behandlung mit Etanercept (Enbrel)13.10.2015
Information der Institutionen und BehördenBundesapothekerkammer: Handlungsempfehlungen zur rezeptfreien Abgabe oraler Notfallkontrazeptiva aktualisiert13.10.2015
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Sicherheitsmaßnahmen für Adrenalin-haltige Autoinjektoren06.10.2015

Herstellerinformation

Partusisten® intrapartal: Lieferunterbrechung – Infusionslösungskonzentrat als mögliche therapeutische Ausweichmöglichkeit

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Partusisten® intrapartal 25 µg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff:
Fenoterol (als Hydrobromid)
Datum:
20.02.2020
Die Firma Hikma Pharma GmbH informiert mittels Informationsschreiben über eine Lieferunterbrechung von Partusisten® intrapartal 25 µg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung, bis voraussichtlich April 2020.

Das derzeit nicht lieferbare Tokolytikum ist zugelassen zur Behandlung von Dystokien in der Eröffnungs- und Austreibungsperiode, intrauteriner Asphyxie, geburtshilflichen Notfällen und Uterusrelaxation bei akuten Indikationen wie zum Beispiel bei Sectio. In Deutschland steht kein anderes Präparat mit identischer Zulassung zur Verfügung.

Gleichzeitig weist die Firma auf Partusisten® Infusionslösungskonzentrat als mögliche therapeutische Alternative hin, welches ebenfalls das β2-selektive Sympathomimetikum Fenoterol (als Hydrobromid) enthält, die oben genannten Anwendungsgebiete jedoch nicht umfasst.
Bei dessen Verwendung ist unbedingt das Risiko einer Fehldosierung zu beachten, da das alternative Infusionslösungskonzentrat den Wirkstoff in doppelter Konzentration (50 µg/ml) enthält. Alle weiteren Hilfsstoffe sind bei beiden Arzneimitteln identisch.

Nähere Informationen sind dem Informationsschreiben zu entnehmen.

Die AMK bittet ApothekerInnen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Partusisten® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Lieferengpass zu Partusisten intrapartal (lnjektionslösungskonzentrat)/ Informationsschreiben. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelzulassung → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe (Zugriff am 20. Februar 2020)