In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 501-510 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationAmoxicillin Micro Labs 500 mg / 5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum EinnehmenMicro Labs05.12.2024
ChargenrückrufDuloxetin beta 30 mg magensaftresistente Hartkapseln, Duloxetin beta 60 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinbetapharm Arzneimittel11096517
08468866
11223625
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07583708
11096552
05.12.2024
ChargenrückrufRequip-MODUTAB® 4 mg Retardtabletten „docpharm”Ropinirol docpharm0682943202.12.2024
ChargenrückrufNovaminsulfon injekt 1000 mg LichtensteinNovaminsulfonZentiva Pharma0887156202.12.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Elahere®Mirvetuximab-SoravtansinAbbvie01.12.2024
ChargenrückrufDuloxetin beta 30 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinbetapharm Arzneimittel11096517
11096552
29.11.2024
ChargenrückrufPantoprazol PUREN 20 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolPuren Pharma1135714229.11.2024
ChargenrückrufDuloxetin Glenmark 30 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinGlenmark Arzneimittel11323321
11323373
29.11.2024
HerstellerinformationXylocain Gel 2 %LidocainhydrochloridAspen Germany25.11.2024
HerstellerinformationNovo Nordisk Pharma25.11.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenEMA überprüft die Sicherheit Gadolinium-haltiger Kontrastmittel22.03.2016
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Schulungsmaterialien zur Minimierung von Arzneimittelrisiken online14.03.2016
Information der Institutionen und BehördenEMA prüft Sicherheit von Idelalisib14.03.2016
Information der Institutionen und BehördenMedikationsfehler in der Apotheke08.03.2016
Information der Institutionen und BehördenNeue Vorgaben des BfArM zur Minimierung der Pyrrolizidinalkaloid-Exposition08.03.2016
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht01.03.2016
Information der Institutionen und BehördenEMA empfiehlt für Natalizumab (Tysabri) weitere Therapiekontrollen zur Risikominimierung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)01.03.2016
Information der Institutionen und BehördenBfArM warnt erneut vor Rotem Reis mit dem Inhaltsstoff Monakolin K01.03.2016
Information der Institutionen und BehördenMinimierung des Risikos von diabetischen Ketoazidosen unter SGLT2-Hemmern01.03.2016
Information der Institutionen und BehördenEU-Risikobewertungsverfahren zu Fusafungin-haltigen Arzneimitteln: PRAC empfiehlt Widerruf der Zulassungen16.02.2016

Herstellerinformation

Rote-Hand-Brief zu Mykronor® (Noradrenalin): Risiko von Medikationsfehlern durch Neueinführung einer erheblich niedrigeren Dosierung

Hersteller:
Aguettant Deutschland GmbH
Produkt:
Mykronor®
Wirkstoff:
Noradrenalin
Datum:
15.07.2026

AMK / Die Firma Aguettant Deutschland GmbH informiert mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit dem BfArM über das Risiko von Medikationsfehlern im Zusammenhang mit der Markteinführung von Mykronor® (Noradrenalin) 5 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung. Die abweichende Wirkstärke und Aufmachung der neuen Darreichungsform könne zu Verwechslungen und Dosierungsfehlern führen.

Das Arzneimittel in der Konzentration 5 Mikrogramm/ml ist nur zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des perioperativen Blutdrucks bei Erwachsenen nach Spinal- oder Allgemeinanästhesie angezeigt. Es ist nicht für Notfallsituationen oder die intensivmedizinische Anwendung zugelassen.

Die Firma weist darauf hin, dass die Konzentrationsangabe von 5 Mikrogramm/ml deutlich von den bislang marktüblichen Noradrenalin-Präparaten abweicht, deren Stärken üblicherweise in Milligramm/ml angegeben werden. Dadurch besteht insbesondere das Risiko einer Fehlinterpretation der Stärkeangabe (als 5 mg/ml). Zudem wird das Arzneimittel in 20 ml- und 50 ml-Durchstechflaschen angeboten, wodurch Verwechslungen mit bereits verfügbaren Noradrenalin-Infusionslösungen ähnlicher Packungsgrößen möglich sind. Das Arzneimittel ist zur direkten Anwendung bestimmt und darf nicht verdünnt oder mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Patienten sollen während der Noradrenalin-Gabe engmaschig überwacht werden.

Weitere Informationen sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Arzneimittelrisiken, einschließlich (potenzieller) Medikationsfehler, im Zusammenhang mit der Anwendung von Mykronor® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Rote-Hand-Brief zu Mykronor 5 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung: Risiko von Medikationsfehlern. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformation (15. Juli 2026)