In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 41-50 von 3566.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationEferoxLevothyroxin-NatriumAristo Pharma27.07.2026
Chargenrückrufsildenafil-biomo 100 mg Filmtablettensildenafilbiomo pharma1272512224.07.2026
ChargenrückrufLeber-Galle-Tee Kräutertee Nr. 18aKümmel, javanische Gelbwurz, Löwenzahn, Mariendistelfrüchte, PfefferminzblätterSalus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf.1941638723.07.2026
ChargenrückrufPassagesalzMagnesiumsulfatSalus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf.0029362823.07.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg Hartkapseln, „ACA Müller“HydroxycarbamidACA Müller ADAG Pharma0121884722.07.2026
HerstellerinformationAdrekarAdenosinSanofi-Aventis Deutschland21.07.2026
ChargenrückrufFampridin-neuraxpharm® 10 mg RetardtablettenFampridinneuraxpharm Arzneimittel16705151
16737435
17579180
20.07.2026
Rote-Hand-BriefeTavneos®AvacopanVifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France16.07.2026
HerstellerinformationMykronor®NoradrenalinAguettant Deutschland15.07.2026
Rote-Hand-BriefeIxchiqChikungunya-ImpfstoffValneva Austria14.07.2026
Zeige Ergebnisse 41-50 von 610.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Apothekenpflicht 09.12.2025
Information der Institutionen und BehördenPEI: Vimkunya (▼, Chikungunya-Impfstoff) Injektionssuspension in einer Fertigspritze: Gestattung zur Inverkehrbringung in französischer Sprache02.12.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Versendung von Rote-Hand-Briefen an Krankenhausapotheken und krankenhausversorgende Apotheken ab dem 1. Januar 2026 28.11.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Promethazin-haltige Arzneimittel: neue Kontraindikation für Kinder unter sechs Jahren21.11.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202503.11.2025
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht 16.10.2025
Information der Institutionen und BehördenPEI: Atgam® (▼, equines Anti-T-Lymphozytenglobulin): Gestattung zur Inverkehrbringung in französischer Sprache15.09.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Urbason solubile forte (Methylprednisolon) 1000 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- beziehungsweise Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung - Update01.09.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: angepasstes Vorgehen zur Information über Textänderungen bei Standardzulassungen ab 20. August 202522.08.2025
Information der Institutionen und BehördenVersorgungsmangel für isotonische Natriumchlorid-Lösungen festgestellt - Update31.07.2025

Information der Institutionen und Behörden

BfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten

Datum:
23.09.2014
AMK / Auf seiner Homepage informiert das BfArM, dass Chargen von 45 Arzneimitteln zurückgerufen werden, die von dem rumänischen Großhändler Chemomed gehandelt wurden (1). Offenbar wurde ein Großteil dieser Arzneimittel über den Parallelvertrieb nach Deutschland vertrieben. Der rumänische Großhändler hatte Arzneimittel von vier weiteren rumänischen Großhändlern bezogen, die ihrerseits bei Apotheken ohne Großhandelserlaubnis eingekauft hatten. Den vier rumänischen Großhändlern wurde die Erlaubnis für den Handel mit Arzneimitteln bereits entzogen. Auf diesem nicht legalen Handelsweg wurden eine manipulierte und zwei auffällige Ampullen von Mabthera® sowie eine manipulierte Packung Herceptin vertrieben. Das BfArM und das PEI empfehlen auf mögliche Manipulationen der genannten Arzneimittel und deren Verpackungen zu achten. Hinweise auf Manipulationen können etwa Unstimmigkeiten bei der Verpackung beziehungsweise Lieferscheinen sowie erkennbare Manipulationen an Ampullen und anderen Behältnissen sein. Apotheken sollen manipulierte Arzneimittel an die zuständige Landesbehörde weiterleiten sowie der zuständigen Bundesoberbehörden melden. Die AMK wird beim Vorliegen konkreter chargenbezogener Maßnahmen an dieser Stelle zeitnah berichten und bittet Apotheken, Verdachtsfälle von Arzneimittelfälschungen unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. / Quelle BfArM; Information über in Rumänien illegal gehandelte Arzneimittel auf dem deutschen Markt. www.bfarm.de --> Risikoinformationen --> Pharmakovigilanz --> Risikoinformationen --> weitere Arzneimittelrisiken (17. September 2014)