In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufHydrea 500 mg HartkapselnHydroxycarbamid 1 0 1 Carefarm1414002905.08.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg HartkapselnHydroxycarbamidOrifarm0055965805.08.2026
HerstellerinformationMemantin AbZ Starterpackung 5 mg / 10 mg / 15 mg / 20 mg FilmtablettenMemantinAbZ-Pharma09929789
18851276
04.08.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Kygevvi®DoxecitinUCB Pharma01.08.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Jascayd®NerandomilastBoehringer Ingelheim01.08.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Redemplo® PlozasiranArrowhead01.08.2026
Chargenrückruf Hydrea 500 mg HartkapselnHydroxycarbamidEurimPharm Arzneimittel31.07.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg HartkapselnHydroxycarbamidEurimPharm Arzneimittel0341747931.07.2026
ChargenrückrufLibtayo 350 mg Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungCemiplimabRegeneron1435010029.07.2026
HerstellerinformationEferoxLevothyroxin-NatriumAristo Pharma27.07.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Nebenwirkungen nach Einnahme einer „AAFQ GLP-1 oralen Lösung zur Gewichtsreduktion“ mit ungeklärtem Produktstatus 16.12.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Aripiprazol AbZ 5 mg Tabletten: Tabletten zeigen eine erhöhte Bruchanfälligkeit bei der Entnahme aus Blisterpackungen09.12.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Apothekenpflicht 09.12.2025
Information der Institutionen und BehördenPEI: Vimkunya (▼, Chikungunya-Impfstoff) Injektionssuspension in einer Fertigspritze: Gestattung zur Inverkehrbringung in französischer Sprache02.12.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Versendung von Rote-Hand-Briefen an Krankenhausapotheken und krankenhausversorgende Apotheken ab dem 1. Januar 2026 28.11.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Promethazin-haltige Arzneimittel: neue Kontraindikation für Kinder unter sechs Jahren21.11.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen im Rahmen der weltweiten MedSafetyWeek 202503.11.2025
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht 16.10.2025
Information der Institutionen und BehördenPEI: Atgam® (▼, equines Anti-T-Lymphozytenglobulin): Gestattung zur Inverkehrbringung in französischer Sprache15.09.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Urbason solubile forte (Methylprednisolon) 1000 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- beziehungsweise Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung - Update01.09.2025

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Caelyx pegylated liposomal 2 mg/ml (Doxorubicin): voraussichtlicher Versorgungsengpass für das zweite Halbjahr 2022

Hersteller:
Baxter Deutschland GmbH
Produkt:
Caelyx pegylated liposomal 2 mg/ml
Wirkstoff:
Doxorubicin
Datum:
27.06.2022

AMK / Die Firma Baxter Deutschland GmbH informiert über einen voraussichtlichen Versorgungsengpass von Caelyx pegylated liposomal 2 mg/ml (Doxorubicin), 10 ml bzw. 25 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, im zweiten Halbjahr 2022. Laut Firma kann der Auftragshersteller aufgrund von Kapazitätsengpässen im weiteren Verlauf dieses Jahres die für den weltweiten Bedarf an Caelyx benötigten Mengen nicht vollumfänglich herstellen.

Das Zytostatikum wird zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt. Die Formulierung des Wirkstoffs in oberflächenmodifizierten Liposomen soll dessen Kreislaufzirkulation verlängern.

Konkret erwartet die Firma für die 10 ml-Formulierung eine Kürzung auf 50 % der durchschnittlichen Liefermenge ab Juni 2022. Die durchschnittliche Liefermenge von Caelyx 25 ml wird von Juni bis Juli 2022 auf 60 % reduziert; ab August 2022 beträgt diese dann 50 %.
Die AMK bittet ApothekerInnen, belieferte Institutionen angemessen zu informieren. Weitere Informationen sowie Kontaktdaten der Firma können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit dem Lieferengpass von Doxorubicin sowie beim Einsatz entsprechender Alternativen sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /