In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufDriponin 3 mg Tabletten, „CC Pharma“IvermectinCC Pharma18424700
19427250
18424717
28.01.2026
ChargenrückrufOrdspono® 80 mg, Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungOdronextamabRegeneron Ireland DAC1948185828.01.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg Hartkapseln, „1 0 1 Carefarm“Hydroxycarbamid1 0 1 Carefarm1414005828.01.2026
HerstellerinformationAcetylsalicylsäure Panpharma i.v. 500 mgAcetylsalicylsäurePanpharma27.01.2026
HerstellerinformationLuminal®PhenobarbitalDesitin Arzneimittel26.01.2026
HerstellerinformationlnfectoCillin®PhenoxymethylpenicillinlnfectoPharm Arzneimittel und Consilium23.01.2026
HerstellerinformationGlycerol 85 % BiB, 5 LFagron0460686323.01.2026
ChargenrückrufVenlafaxin beta retard 37,5 mg Hartkapseln, retardiertVenlafaxinbetapharm Arzneimittel0162459923.01.2026
ChargenüberprüfungenDronabinol Konzentrat 500 mg / 1 ml, 1000 mgCandoro ethics1839817322.01.2026
Rote-Hand-BriefeRemsima®InfliximabCelltrion Healthcare Hungary Kft. 21.01.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Methylphenidat Zentiva: vermehrt Meldungen zu Problemen bei der Entnahme aus dem kindergesicherten Blister08.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel für Natriumperchlorat-haltige Arzneimittel festgestellt - Update04.07.2025
Information der Institutionen und BehördenAMK: Bedenkliche Rezepturarzneimittel Stand Juni 202501.07.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Angusta 25 Mikrogramm Tabletten (Misoprostol): Berichte über Überdosierung und kontraindizierte Anwendung bei bereits eingesetzter Wehentätigkeit30.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Eingrenzung des Versorgungsmangels Antibiotika-haltiger Säfte für Kinder30.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Fosfomycin-haltige Arzneimittel zur Herstellung einer Infusionslösung festgestellt - Update12.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Dobutamin-hameln 5 mg/ml und 12,5 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung in englischer Aufmachung10.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Risiko für Missbrauch von Ketamin- und Esketamin-haltigen Arzneimitteln10.06.2025
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Änderung der Produktinformationen für Paracetamol-haltige Arzneimittel (mit Standardzulassung): Risiko einer metabolischen Azidose mit vergrößerter Anionenlücke (HAGMA)10.06.2025
Information der Institutionen und BehördenUrbason solubile forte (Methylprednisolon) 1000 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- beziehungsweise Infusionslösung: Gestattung zur Inverkehrbringung 06.06.2025

Information der Institutionen und Behörden

Hersteller:
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Produkt:
Turixin 2% Nasensalbe
Wirkstoff:
Mupirocin
Datum:
05.09.2017
AMK: Lieferengpass bei Turixin 2% Nasensalbe – Rezepturvorschrift für Mupirocin-haltige Nasensalben als therapeutische Alternative

AMK / Die Firma GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG zeigte Anfang August 2017 einen Lieferengpass auf Grund von Produktionsproblemen zu Turixin® (Mupirocin), 2 % Nasensalbe, auf der Homepage des BfArM an und verweist auf die Möglichkeiten der Eigenherstellung in Apotheken (1).
Das topisch anzuwendende Antibiotikum wird zur Elimination von Staphylokokken, einschließlich Methicillin-resistenter Stämme (MRSA), auf der Nasenschleimhaut angewendet. Wegen seines Einsatzes gilt der Wirkstoff als versorgungsrelevant. Laut Information des Zulassungsinhabers soll der Lieferengpass bis April 2018 bestehen bleiben. 

Über die in der Zeitschrift Krankenhauspharmazie veröffentlichte Herstellung von Mupirocin-haltiger Nasensalbe können sich Apotheken, die Abonnenten des DAC/NRF sind, dort auch im Mitgliederbereich informieren, um im Bedarfsfall die Patientenversorgung zu sichern (2). Laut Auskunft des DAC/NRF sind sämtliche in der Rezeptur enthaltene Substanzen derzeit lieferbar.
Die AMK bittet Apotheken auch die Fachinformation zu Turixin (Stand Oktober 2016) zu beachten und unerwünschte Wirkungen einschließlich Medikationsfehler im Zusammenhang mit der Anwendung von Mupirocin-Nasensalbe 2 % unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen

  1. GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG; Lieferengpass Meldungsdetails Turixin, unter www.bfarm.de --> Arzneimittel --> Arzneimittelzulassung --> Arzneimittelinformationen --> Lieferengpässe --> gemeldete Lieferengpässe ---> Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe) (Zugriff am 8. August 2017)
  2. Herbig S. et al.; Herstellung und Prüfung von Mupirocin-Nasensalbe 2 %. Krankenhauspharmazie 2010, (31) 3: 122-3