In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufMorphin-HCl Krewel® 10 mg RetardtablettenMorphinKrewel Meuselbach01391155
01391161
27.01.2025
ChargenrückrufBiochemie Pflüger® Lotion Nr. 1 Calcium fluoratum, Biochemie Pflüger® Lotion Nr. 7 Magnesium phosphoricum, Biochemie Pflüger® LoHomöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger05870303
05870326
05870332
27.01.2025
Chargenrückruf10 / 50 Vayamed Cannabisextrakt, 30 mlCannabisextraktVayamed1799825024.01.2025
ChargenrückrufPfefferminzblätter TeeAurica Naturheilmittel und Naturwaren0459788022.01.2025
ChargenrückrufPernionin®BenzylnicotinatHermes Arzneimittel0353216317.01.2025
ChargenrückrufFlucinar®FluocinolonacetonidAbanta Pharma0467475816.01.2025
ChargenrückrufDasatinib Zentiva 140 mg FilmtablettenDasatinibZentiva Pharma1559202914.01.2025
HerstellerinformationTecrapharm (Germany)13.01.2025
Rote-Hand-BriefeVeozaFezolinetantAstellas Pharma13.01.2025
HerstellerinformationMicro Labs10.01.2025
Zeige Ergebnisse 461-470 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAGMP/BfArM: Mögliche Risiken durch Umstellung von universellen Luer-Konnektoren auf verwechselungssichere Verbinder07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM und PEI: Parenterale Applikation von Frischzellen und xenogenen Organextrakten beim Menschen ist bedenklich07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sichere Anwendung von Colchicin-haltigen Tropfen: Vermeidung von versehentlichen Überdosierungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Verdachtsfälle zu Checkpoint-Inhibitoren Ipilimumab (Yervoy), Nivolumab (Opdivo) und Pembrolizumab (Keytruda): Meldungen zu bisher nicht bekannten Nebenwirkungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenStartServiceAMKAMK-NachrichtenAMK 04/2017Informationen der Institutionen und Behörden AMK-NACHRICHTEN 24. Januar 2017 Woche 04/2017 Informationen der Institutionen und Behörden Die AMK in Zahlen: Das Jahr 201624.01.2017
Information der Institutionen und BehördenSachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenVerdachtsmeldungen zu Rivaroxaban (Xarelto): Stevens-Johnson-Syndrom und Agranulozytose24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Apotheken werden gebeten, der AMK vorrangig Risiken zu Arzneimitteln zu melden17.01.2017
Information der Institutionen und Behörden10.01.2017
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Versorgungsmangel mit Piperacillin-haltigen Arzneimitteln03.01.2017

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu verschiedenen Krebsmitteln der Firma Teva: voraussichtliche Dauer von Produkt-Engpässen derzeit nicht absehbar

Hersteller:
Teva GmbH
Datum:
20.12.2024

AMK / Die Firma Teva GmbH informiert in Abstimmung mit dem BfArM über geringere Kapazitäten bei der Herstellung sowie Auslieferung von mehreren Krebsmitteln. Betroffen sind:

  • Doxorubicinhydrochlorid Teva 2 mg/ml (200 mg/100 ml) Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 06581630),
  • Methotrexat-GRY 5 mg/2 ml Injektionslösung (PZN 07479738),
  • Methotrexat-GRY 5000 mg/50 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 04108088),
  • Vincristinsulfat-Teva 1 mg/ml und 2 mg/ml Injektionslösung (PZN 05505911, 05505928),
  • Cisplatin Teva 1 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 06559665),
  • Eto-Gry 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 00753892), und
  • Oxaliplatin-GRY 5 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 01129233).
     

Die Engpässe bestehen zumeist seit Dezember 2024 und sind im Lieferengpassportal des BfArM gemeldet. Ein Zeitplan zur Wiederverfügbarkeit liegt derzeit nicht vor. Als Alternativen sollen andere Packungsgrößen, Darreichungsformen oder Lieferanten sowie alternative Behandlungsprotokolle gemäß Leitlinien geprüft werden. Verfügbare Restbestände der genannten Arzneimittel können regulär aufgebraucht werden.

Nähere Informationen können dem Informationsschreiben der Firma entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zum Sachverhalt zu informieren und Risiken im Zusammenhang mit den Lieferengpässen betroffener Zytostatika unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Informationsschreiben des Unternehmens Teva GmbH zu aktuell bestehenden Lieferengpässen bei Krebsmedikamente. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 20. Dezember 2024)