In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufRequip-MODUTAB® 4 mg Retardtabletten „docpharm”Ropinirol docpharm0682943202.12.2024
ChargenrückrufNovaminsulfon injekt 1000 mg LichtensteinNovaminsulfonZentiva Pharma0887156202.12.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Elahere®Mirvetuximab-SoravtansinAbbvie01.12.2024
ChargenrückrufDuloxetin beta 30 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinbetapharm Arzneimittel11096517
11096552
29.11.2024
ChargenrückrufPantoprazol PUREN 20 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolPuren Pharma1135714229.11.2024
ChargenrückrufDuloxetin Glenmark 30 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinGlenmark Arzneimittel11323321
11323373
29.11.2024
HerstellerinformationXylocain Gel 2 %LidocainhydrochloridAspen Germany25.11.2024
HerstellerinformationNovo Nordisk Pharma25.11.2024
ChargenrückrufGelencium arthro MischungToxicodendron quercifolium Dil. D12, Harpagophytum procumbens Dil. D4, Filipendula ulmaria Dil. D3Heilpflanzenwohl1430913222.11.2024
ChargenrückrufDOXO-cell® 50 mg InjektionslösungDoxorubicinStadapharm0735695822.11.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenFDA: Warnung vor seltenen schweren allergischen Reaktionen durch Chlorhexidin-haltige Hautantiseptika21.02.2017
Information der Institutionen und BehördenCHMP: Änderung der Indikation oraler Kontrazeptiva mit Dienogest 2 mg und Ethinylestradiol 0,03 mg bezüglich Akne14.02.2017
Information der Institutionen und BehördenAGMP/BfArM: Mögliche Risiken durch Umstellung von universellen Luer-Konnektoren auf verwechselungssichere Verbinder07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM und PEI: Parenterale Applikation von Frischzellen und xenogenen Organextrakten beim Menschen ist bedenklich07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sichere Anwendung von Colchicin-haltigen Tropfen: Vermeidung von versehentlichen Überdosierungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Verdachtsfälle zu Checkpoint-Inhibitoren Ipilimumab (Yervoy), Nivolumab (Opdivo) und Pembrolizumab (Keytruda): Meldungen zu bisher nicht bekannten Nebenwirkungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenStartServiceAMKAMK-NachrichtenAMK 04/2017Informationen der Institutionen und Behörden AMK-NACHRICHTEN 24. Januar 2017 Woche 04/2017 Informationen der Institutionen und Behörden Die AMK in Zahlen: Das Jahr 201624.01.2017
Information der Institutionen und BehördenSachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenVerdachtsmeldungen zu Rivaroxaban (Xarelto): Stevens-Johnson-Syndrom und Agranulozytose24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Apotheken werden gebeten, der AMK vorrangig Risiken zu Arzneimitteln zu melden17.01.2017

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Holoxan (Ifosfamid) 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung: Lieferengpass bis voraussichtlich erstes Quartal 2027

Hersteller:
Baxter Deutschland GmbH
Produkt:
Holoxan
Wirkstoff:
Ifosfamid
Datum:
07.04.2026

AMK / Die Firma Baxter Deutschland GmbH informiert mittels Informationsschreiben über einen aktuell bestehenden Lieferengpass des Arzneimittels Holoxan (Ifosfamid) 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung in allen EU-Ländern. Die Produktion ist aufgrund einer technischen Störung am Auftragsfertigungsstandort (Hersteller) derzeit unterbrochen. Die Firma geht davon aus, dass die Lieferengpässe bis ins erste Quartal 2027 andauern werden.

Ifosfamid ist ein Zytostatikum aus der Gruppe der Stickstofflost-Analoga zur Behandlung von bösartigen Erkrankungen. 

Die verfügbaren Mengen werden bis zur vollständigen Behebung des Engpasses über eine Kontingentierung umgesetzt. Vor Beginn neuer Therapien soll sichergestellt werden, dass ausreichend Ifosfamid für einen vollständigen Behandlungszyklus verfügbar ist, wobei Patienten mit laufender Behandlung oder neue Patienten ohne alternative Therapie bei begrenztem Vorrat bevorzugt werden sollen. Falls nötig, sind leitliniengerechte alternative Therapieschemata zu erwägen. Die Firma empfiehlt, dass sich betroffene Patienten und Pflegepersonen von ihrem Arzt beraten lassen sollen. Die Ursache des Lieferengpasses sei nicht auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, Wirksamkeit oder Qualität der derzeit verfügbaren Ifosfamid-Mengen zurückzuführen. 

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet darum, belieferte Stationen und Institutionen angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit Ifosfamid-haltigen Arzneimitteln sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Baxter Deutschland GmbH zum Lieferengpass von Holoxan 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 7. April 2026)