In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufDOXO-cell® 50 mg InjektionslösungDoxorubicinStadapharm0735695822.11.2024
HerstellerinformationAirbufo ForspiroBudesonid und FormoterolHexal13584681
13584698
13584706
16756102
16756094
20.11.2024
ChargenrückrufRE:CANNIS 21 / 1 Indica Cannabisblüten SubstanzCannabisblütenFette Pharma1823068618.11.2024
ChargenrückrufQuetiapin Glenmark 400 mg RetardtablettenQuetiapin Glenmark Arzneimittel1603167515.11.2024
ChargenüberprüfungenSimbrinza® 10 mg / ml + 2 mg / ml Augentropfensuspension, „axicorp“Brinzolamid / Brimonidintartrataxicorp Pharma1239166115.11.2024
ChargenrückrufMethotrexat medac 25 mg / ml InjektionslösungMethotrexatmedac1118096212.11.2024
Herstellerinformation08.11.2024
ChargenrückrufNystaderm®NystatinDermapharm0356091708.11.2024
ChargenrückrufNystatin acis® MundgelNystatinacis Arzneimittel0737119408.11.2024
ChargenrückrufArpoyaAripiprazolkohlpharma-GmbH1911840207.11.2024
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenFDA: Warnung vor seltenen schweren allergischen Reaktionen durch Chlorhexidin-haltige Hautantiseptika21.02.2017
Information der Institutionen und BehördenCHMP: Änderung der Indikation oraler Kontrazeptiva mit Dienogest 2 mg und Ethinylestradiol 0,03 mg bezüglich Akne14.02.2017
Information der Institutionen und BehördenAGMP/BfArM: Mögliche Risiken durch Umstellung von universellen Luer-Konnektoren auf verwechselungssichere Verbinder07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM und PEI: Parenterale Applikation von Frischzellen und xenogenen Organextrakten beim Menschen ist bedenklich07.02.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sichere Anwendung von Colchicin-haltigen Tropfen: Vermeidung von versehentlichen Überdosierungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Verdachtsfälle zu Checkpoint-Inhibitoren Ipilimumab (Yervoy), Nivolumab (Opdivo) und Pembrolizumab (Keytruda): Meldungen zu bisher nicht bekannten Nebenwirkungen31.01.2017
Information der Institutionen und BehördenStartServiceAMKAMK-NachrichtenAMK 04/2017Informationen der Institutionen und Behörden AMK-NACHRICHTEN 24. Januar 2017 Woche 04/2017 Informationen der Institutionen und Behörden Die AMK in Zahlen: Das Jahr 201624.01.2017
Information der Institutionen und BehördenSachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenVerdachtsmeldungen zu Rivaroxaban (Xarelto): Stevens-Johnson-Syndrom und Agranulozytose24.01.2017
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Apotheken werden gebeten, der AMK vorrangig Risiken zu Arzneimitteln zu melden17.01.2017

Herstellerinformation

Arixtra (Fondaparinux-Natrium): Lieferengpass aufgrund eines Nadelschutzdefektes

Hersteller:
Aspen Pharma Trading Limited
Produkt:
Arixtra
Wirkstoff:
Fondaparinux-Natrium
Datum:
18.07.2017

Fondaparinux ist ein synthetisches Pentasaccharid mit antithrombotischer Aktivität und unter anderem zur Prophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse (VTE) indiziert. Aufgrund eines geringfügigen Defektes der Spritzen verbleibt beim Abziehen des starren Nadelschutzes die innere Nadelschutzhülle zurück, sodass der Anwender diese separat vom Spritzenkörper entfernen muss. Betroffen sind einzelne Chargen der Stärken 2,5 mg/0,5 ml, 5 mg/0,4 ml und 7,5 mg/ 0,6 ml Injektionslösung. Eine Auflistung der betroffenen Chargen sowie die konkrete Anweisung, wie der Nadelschutz beziehungsweise die innere Nadelschutzhülle korrekt zu entfernen sind, findet sich im Informationsbrief. Der Informationsbrief ist in der Online-Meldung unter www.arzneimittelkommission.de hinterlegt. 

Nach Einschätzung des Zulassungsinhabers und der Behörden wirkt sich dieser Effekt nicht auf die Sicherheit oder Wirksamkeit des Präparates aus, weshalb die zunächst in Quarantäne genommenen Chargen wieder freigegeben wurden und ein Lieferengpass voraussichtlich nicht weiterhin bestehen wird. 

Die AMK bittet Apotheker, belieferte Institutionen beziehungsweise betroffene Patienten angemessen zu informieren und auf den möglichen Defekt hinzuweisen. Bei Vorliegen von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit Arixtra sowie bei Risiken für den Patienten, die sich aufgrund von Lieferengpässen ergeben, bittet die AMK um Meldung unter www.arzneimittelkommission.de. /


Quellen

  • Aspen Pharma Trading Limited an AMK (E-Mail-Korrespondenz); DHPC/Informationsbrief Arixtra – Aspen Pharma Trading Ltd. – Bitte um Veröffentlichung. (12. Juli 2017)