In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 411-420 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufSertralin-neuraxpharm 150 und 200 mg FilmtablettenSertralinneuraxpharm Arzneimittel16624168
16624180
16624197
16624211
16624228
16624234
07.04.2025
ChargenrückrufLophakomp® - Procain 5 ml, 20 mg / ml InjektionslösungKöhler Pharma00178057
06057946
04.04.2025
ChargenrückrufREQUIP 0,25 mg FilmtablettenRopinirolGlaxoSmithKline0770850603.04.2025
ChargenrückrufFentanyl Hennig® 12 Mikrogramm / Stunde transdermales PflasterFentanyl Hennig Arzneimittel09425876
09425899
03.04.2025
Rückrufe allgemeinSanhelios Silymarine Leberschutz-KapselnRoha Arzneimittel0057336803.04.2025
Rückrufe allgemeinMaprotilin-neuraxpharm 25 mg, 50 mg und 75 mg FilmtablettenMaprotilinneuraxpharm Arzneimittel03831440
03831463
03727984
03728015
03728021
01.04.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Beyonttra®AcoramidisBayer01.04.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Welireg®BelzutifanMSD01.04.2025
ChargenrückrufNebivolol Glenmark 5 mg TablettenNebivolol Glenmark Arzneimittel0909837731.03.2025
HerstellerinformationFagron28.03.2025
Zeige Ergebnisse 411-420 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenEMA: Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens zu Hydroxyethylstärke-haltigen Arzneimitteln31.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Gefälschte Charge von Viread® 245 mg Filmtabletten in Deutschland entdeckt24.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Fälschungen von Cialis® 20 mg Filmtabletten in den Niederlanden entdeckt17.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zur Fälschung des Arzneimittels Abraxane 5 mg/ml, Pulver zur Herstellung einer Infusionssuspension10.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Weitere Informationen im Fälschungsfall Velcade 3,5 mg10.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Apotheken können neuen RSS-Feed zu Lieferengpässen abonnieren26.09.2017
Information der Institutionen und BehördenWHO: Desloratadin- und Loratadin-haltige Arzneimittel: Gewichtszunahme bei Kindern beobachtet19.09.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Erneute Ergänzung zum Fälschungsfall Velcade 3,5 mg12.09.2017
Information der Institutionen und BehördenSchriftliche Anhörung gemäß Stufenplanverfahren zu Andromedotoxin/Grayanotoxin-haltigen homöopathischen Arzneimitteln: Maßnahmen zur Risikominimierung geplant.05.09.2017
Information der Institutionen und Behörden05.09.2017

Herstellerinformation

Information der Hersteller: Informationsschreiben zum Lieferengpass bei Actilyse®, Actilyse® Cathflo® und Metalyse®

Hersteller:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Datum:
25.05.2022

AMK / Die Firma Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG informiert über eine drohende Lieferengpasssituation der Arzneimittel Actilyse® (Alteplase) 10 mg, 20 mg, 50 mg, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung, Actilyse® Cathflo® (Alteplase) 2 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung sowie Metalyse® (Tenecteplase) 10.000 U Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Als Gründe für einen Lieferengpass bzw. eine vorübergehende Lieferunterbrechung werden neben einer gestiegenen Nachfrage, begrenzte Produktionskapazitäten, geringe Ausbeuten bei bestimmten Produktionskampagnen sowie Qualitätsabweichungen aufgeführt.

Konkret erwartet die Firma für Actilyse® einen Lieferengpass von Mai bis Dezember 2022 bis hin zu einer Lieferunterbrechung am Ende des Jahres 2022. Für Actilyse® Cathflo® wird aktuell mit einer Lieferunterbrechung ab Mitte Juni 2022 bis Dezember 2023 gerechnet. Für Metalyse® ist die Liefersituation bereits angespannt; ab (spätestens) Juli 2023 wird mit einer längeren Lieferunterbrechung gerechnet.

Um die Versorgungslage zu verbessern, führt die Firma diverse Maßnahmen durch, die dem Informationsschreiben zu entnehmen sind, ebenso wie nähere Informationen zu therapeutischen Alternativen und Kontaktdaten bei medizinischen Rückfragen.

Es wird um besonders sorgfältige Verwaltung und Verwendung der verfügbaren Bestände gebeten, um der drohenden Lieferengpasssituation zu begegnen. Durch Kombination passender Dosierungsstärken soll laut Firma ein eventueller Verwurf angebrochener Vials vermieden werden.

Die AMK bittet ApothekerInnen belieferte Institutionen angemessen zu informieren.

Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Actilyse®, Actilyse® Cathflo® und Metalyse® sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden.