In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Herstellerinformation08.11.2024
ChargenrückrufNystaderm®NystatinDermapharm0356091708.11.2024
ChargenrückrufNystatin acis® MundgelNystatinacis Arzneimittel0737119408.11.2024
ChargenrückrufArpoyaAripiprazolkohlpharma-GmbH1911840207.11.2024
HerstellerinformationUltivaRemifentanilAspen Germany06.11.2024
ChargenrückrufBendafolin 10 mg / ml Infusionslösung 1000 mgCalciumfolinatBendalis0148819101.11.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Artesunate AmivasArtesunat Amivas01.11.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vaborem®Meropenem-Vaborbactam Berlin-Chemie01.11.2024
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Vyloy™ ZolbetuximabAstellas Pharma01.11.2024
ChargenrückrufPramipexol-neuraxpharm® 0,52 mg RetardtablettenPramipexolneuraxpharm Arzneimittel1241987901.11.2024
Zeige Ergebnisse 401-410 von 598.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Weitere Informationen im Fälschungsfall Velcade 3,5 mg10.10.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Apotheken können neuen RSS-Feed zu Lieferengpässen abonnieren26.09.2017
Information der Institutionen und BehördenWHO: Desloratadin- und Loratadin-haltige Arzneimittel: Gewichtszunahme bei Kindern beobachtet19.09.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Erneute Ergänzung zum Fälschungsfall Velcade 3,5 mg12.09.2017
Information der Institutionen und BehördenSchriftliche Anhörung gemäß Stufenplanverfahren zu Andromedotoxin/Grayanotoxin-haltigen homöopathischen Arzneimitteln: Maßnahmen zur Risikominimierung geplant.05.09.2017
Information der Institutionen und Behörden05.09.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zu Fälschungen des Arzneimittels Velcade 3,5 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung22.08.2017
Information der Institutionen und BehördenBVL: Tierarzneimittel Bravecto (Fluralaner): Krämpfe und Lethargie als sehr seltene Nebenwirkung in Fachinformation zu ergänzen22.08.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Sovaldi (Sofosbuvir): Fälschungen auf den deutschen Markt gelangt15.08.2017
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Velcade 3,5 mg (Bortezomib): Fälschungen bei deutschem Parallel­vertreiber aufgefallen15.08.2017

Herstellerinformation

Prevymis® (▼, Letermovir) Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Anwendung eines sterilen Infusionsfilters zwingend erforderlich

Hersteller:
MSD Sharp & Dohme GmbH
Produkt:
Prevymis®
Wirkstoff:
Letermovir
Datum:
07.09.2020

AMK / Die Firma MSD Sharp & Dohme GmbH informiert in Abstimmung mit der EMA und der Regierung von Oberbayern mittels Rote-Hand-Brief zur Notwendigkeit der Benutzung eines sterilen 0,2 oder 0,22 μm Polyethersulfon(PES)-Inline-Filters während der Infusion einer verdünnten Lösung von Prevymis® (▼, Letermovir), Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.

Das direkt wirkende Virustatikum wird zur Prophylaxe einer Cytomegalievirus(CMV)-Reaktivierung und –Erkrankung bei erwachsenen CMV-seropositiven Empfängern einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation angewendet.

Die Firma betont, dass Anwender die Rekonstitutions- und Anwendungsanweisungen in der Fach- und Gebrauchsinformation sorgfältig befolgen sollen. Insbesondere ist der Inhalt der Durchstechflasche auf Verfärbungen und sichtbare Partikel zu prüfen. Das Konzentrat ist dabei klar, farblos und kann einige kleine, durchscheinende oder weiße, produktbezogene Partikel enthalten. Nach Verdünnung ist die Lösung klar und farblos bis leicht gelb. Sollte diese trüb oder verfärbt sein, ist sie zu verwerfen.

Zur Vermeidung einer potentiellen Gabe von Partikeln muss die Infusion der verdünnten Lösung immer unter Verwendung eines in der Packung enthaltenen sterilen 0,2 oder 0,22 μm PES-Inline-Filters erfolgen.

Ferner weist die Firma darauf hin, dass das Konzentrat nicht zusammen mit Polyurethan- oder Diethylhexylphthalat (DEHP)-haltigen Infusionsbeutel- und Infusionsset-Materialien benutzt werden darf.

Weitere Informationen können dem Rote-Hand-Brief sowie den Produktinformationen entnommen werden.

Da Letermovir einer zusätzlichen Überwachung unterliegt (▼), bittet die AMK ApothekerInnen alle Risiken bei Anwendung des Orphan-Arzneimittels unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
MSD Sharp & Dohme GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); n.n. (3. September 2020)