In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufAzedil 1 mg / ml Nasenspray, Lösung, 5 ml und 10 mlAzelastinDermapharm14270884
15869011
12.05.2025
ChargenrückrufBaclofen-neuraxpharm® 25 mg TablettenBaclofenneuraxpharm Arzneimittel06707249
06707255
06707261
12.05.2025
ChargenrückrufNystaderm®-S 100.000 I.E. / mlNystatinDermapharm0393674206.05.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Alhemo®Concizumab Novo Nordisk01.05.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Wainzua®EplontersenAstra-Zeneca01.05.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Augtyro®Repotrectinib Bristol Myers Squibb01.05.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Hetronifly®SerplulimabAccord Healthcare01.05.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Emcitate TiratricolRare Thyroid Therapeutics01.05.2025
ChargenrückrufDuloxetin Glenmark 45 mg magensaftresistente Hartkapseln, 98 Stück, Duloxetin Glenmark 60 mg magensaftresistente Hartkapseln, 98DuloxetinGlenmark Arzneimittel16383322
11323373
30.04.2025
HerstellerinformationOlimel 5,7% Emulsion zur Infusion, 1000 ml (ohne Elektrolyte)Baxter Deutschland28.04.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zu CellCept-Fälschungen (Mycophenolatmofetil) 500 mg Filmtabletten20.03.2018
Information der Institutionen und BehördenPEI: Zinbryta (▼, Daclizumab) bei Multipler Sklerose: Biogen Idec Ltd. verzichtet auf die Zulassung06.03.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: CellCept (Mycophenolatmofetil) 500 mg Filmtabletten: Fälschungen auf dem deutschen Markt entdeckt06.03.2018
Information der Institutionen und BehördenDie AMK in Zahlen: Das Jahr 201727.02.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PRAC: Esmya (Ulipristalacetat) zur Behandlung von Uterusmyomen: Vorerst regelmäßige Leberwertkontrolle und keine weitere Neueinstellung von Patientinnen empfohlen13.02.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PRAC: Flupirtin-haltige Arzneimittel (▼): Widerruf der Zulassung empfohlen13.02.2018
Information der Institutionen und BehördenAMK: Beurteilung von Rezepturarzneimitteln mit ungenügend untersuchten Stoffen am Beispiel von 3-Brompyruvat30.01.2018
Information der Institutionen und BehördenEinführung einer Patienten-Erinnerungskarte für Pamidronsäure-haltige Arzneimittel zur Infusion24.01.2018
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten zu Arzneimittelrisiken im 2. Halbjahr 2017 (PZ 27 bis 51/52)24.01.2018
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Ruhen der Zulassung von Hydroxyethylstärke-haltigen Arzneimitteln empfohlen16.01.2018

Information der Institutionen und Behörden

AMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement, das Vertrauen der Patienten in sichere Arzneimittel zu fördern

Datum:
17.12.2021

AMK / Die SARS-CoV-2-Pandemie fordert weiterhin die (inter)nationalen Gesundheitssysteme heraus. Trotz nationaler Anstrengungen, wie die Anfang des Jahres gestartete Impfkampagne, besteht weiterhin ein ernstes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung.

Die AMK möchte sich an dieser Stelle bei allen Apothekerinnen und Apothekern für ihr proaktives Handeln bei der Meldung von Arzneimittelrisiken – trotz pandemischer Lage – bedanken.

Nach wiederholten Aufrufen zur Meldung von Risiken zu COVID-19-Impfstoffen erhielt die AMK inzwischen über 1.000 Berichte. Damit stammt etwa jede zweihundertste Meldung zu COVID-19-Impfstoffen im nationalen Spontanmeldesystem aus einer Apotheke (1). Die detaillierte Meldestatistik für dieses Jahr veröffentlicht die AMK an gewohnter Stelle Anfang 2022. Die AMK bittet Sie darum, auch weiterhin auf Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im Zusammenhang mit COVID-19-Impfstoffen und antiviralen Arzneimitteln zu achten.

Den Leserinnen und Lesern der AMK-Nachrichten präsentierte sich im Jahr 2021 ein breites Themenspektrum an Arzneimittelrisiken. Insbesondere die chargenbezogenen Rückrufe aufgrund mutagener, potenziell kanzerogener Wirkstoffverunreinigungen (v. a. in Sartanen) forderten ein besonders hohes Engagement zur Wahrung der Patientensicherheit. Die AMK möchte allen Apothekerinnen und Apothekern für die rasche Umsetzung dieser risikominimierenden Maßnahmen einen großen Dank aussprechen.

Die AMK arbeitet mit allen beteiligten Behörden und Institutionen zusammen und wird vor allem von dem Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e.V. (ZL), der ABDATA Pharma-Daten-Service, dem Deutschen Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) und dem DAC/NRF in ihrer Tätigkeit unterstützt. Die AMK bedankt sich an dieser Stelle auch bei diesen Partnern.

Wir wünschen allen Lesern eine erholsame Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr. /


Quellen
1.    PEI; Sicherheitsbericht 27.12.2020 bis zum 30.09.2021. www.pei.de -> Arzneimittelsicherheit -> Pharmakovigilanz -> Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen -> Sicherheitsberichte (Zugriff am 28.10.2021)