In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufPiperacillin plus Tazobactam Eberth 4 g / 0,5 g Pulver zur Herstellung einer InfusionslösungPiperacillin plus TazobactamEberth Arzneimittel1124063514.08.2026
ChargenrückrufCannovum stabil JTK-COL 20 Cannabisblüten SubstanzPhytoxtract20382073
20382038
14.08.2026
ChargenrückrufOleunor N9E Emulsion zur InfusionGlucose, Aminosäuren, LipidemulsionDEMO Pharmaceuticals17908778
17908784
17908790
14.08.2026
Rückrufe allgemeinTavneosAvacopanVifor Pharma Deutschland17441932
17441949
17441955
14.08.2026
ChargenrückrufNilotinib-ratiopharm 200 mg HartkapselnNilotinibratiopharm1923833610.08.2026
ChargenrückrufInfectoPyoderm® (Mupirocin) 20 mg / g Salbe, 15 gMupirocinInfectoPharm Arzneimittel und Consilium01228975
19238336
10.08.2026
ChargenrückrufNitrendipin Aristo 20 mg FilmtablettenNitrendipinAristo Pharma00366965
00366971
00366988
10.08.2026
Rote-Hand-BriefeLitfulo®Ritlecitinib Pfizer Europe MA EEIG10.08.2026
ChargenrückrufOxycodon-HCl beta 1 x täglich 20 mg RetardtablettenOxycodon-HCl betabetapharm Arzneimittel0883284607.08.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg HartkapselnHydroxycarbamidCC Pharma0927563207.08.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenPEI: Vimkunya (▼, Chikungunya-Impfstoff) Injektionssuspension in einer Fertigspritze: Gestattung zur Inverkehrbringung in französischer Sprache - Update06.02.2026
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Momegalen (Mometason) Fett 1 mg/g Creme: Sicht- und tastbare Fettagglomerate können als unangenehm oder reizend empfunden werden02.02.2026
Information der Institutionen und BehördenBMG: Versorgungsmangel für Benzylpenicillin-Benzathin-haltige Arzneimittel zur parenteralen Applikation festgestellt 26.01.2026
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Risiko potenzieller Medikationsfehler aufgrund missverständlicher Darstellung der Wirkstärke von Methotrexat-haltigen Fertigspritzen im Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) 23.01.2026
Information der Institutionen und BehördenPEI: Efluelda (Influenza-Impfstoff) 2025/2026 Injektionssuspension in einer Fertigspritze: Gestattung zur Inverkehrbringung in italienischer Sprache22.01.2026
Information der Institutionen und BehördenAMK: vermehrte Beanstandungen zu eingeschränkter Sprühfunktion bei Mometason-haltigen Nasensprays20.01.2026
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht20.01.2026
Information der Institutionen und BehördenAMK/ZL: Aimovig® (Erenumab) 70 mg und 140 mg Injektionslösung im Fertigpen: vermehrt Meldungen zu nicht auslösenden Fertigpens bei Selbstinjektion05.01.2026
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktualisierung der Produktinformationen für Codein-haltige Arzneimittel (mit Standardzulassung): neue und aktualisierte Risiken nach PSUSA- und EU-Risikobewertungsverfahren05.01.2026
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da!18.12.2025

Information der Institutionen und Behörden

AMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement, das Vertrauen der Patienten in sichere Arzneimittel zu fördern

Datum:
17.12.2021

AMK / Die SARS-CoV-2-Pandemie fordert weiterhin die (inter)nationalen Gesundheitssysteme heraus. Trotz nationaler Anstrengungen, wie die Anfang des Jahres gestartete Impfkampagne, besteht weiterhin ein ernstes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung.

Die AMK möchte sich an dieser Stelle bei allen Apothekerinnen und Apothekern für ihr proaktives Handeln bei der Meldung von Arzneimittelrisiken – trotz pandemischer Lage – bedanken.

Nach wiederholten Aufrufen zur Meldung von Risiken zu COVID-19-Impfstoffen erhielt die AMK inzwischen über 1.000 Berichte. Damit stammt etwa jede zweihundertste Meldung zu COVID-19-Impfstoffen im nationalen Spontanmeldesystem aus einer Apotheke (1). Die detaillierte Meldestatistik für dieses Jahr veröffentlicht die AMK an gewohnter Stelle Anfang 2022. Die AMK bittet Sie darum, auch weiterhin auf Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im Zusammenhang mit COVID-19-Impfstoffen und antiviralen Arzneimitteln zu achten.

Den Leserinnen und Lesern der AMK-Nachrichten präsentierte sich im Jahr 2021 ein breites Themenspektrum an Arzneimittelrisiken. Insbesondere die chargenbezogenen Rückrufe aufgrund mutagener, potenziell kanzerogener Wirkstoffverunreinigungen (v. a. in Sartanen) forderten ein besonders hohes Engagement zur Wahrung der Patientensicherheit. Die AMK möchte allen Apothekerinnen und Apothekern für die rasche Umsetzung dieser risikominimierenden Maßnahmen einen großen Dank aussprechen.

Die AMK arbeitet mit allen beteiligten Behörden und Institutionen zusammen und wird vor allem von dem Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e.V. (ZL), der ABDATA Pharma-Daten-Service, dem Deutschen Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) und dem DAC/NRF in ihrer Tätigkeit unterstützt. Die AMK bedankt sich an dieser Stelle auch bei diesen Partnern.

Wir wünschen allen Lesern eine erholsame Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr. /


Quellen
1.    PEI; Sicherheitsbericht 27.12.2020 bis zum 30.09.2021. www.pei.de -> Arzneimittelsicherheit -> Pharmakovigilanz -> Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen -> Sicherheitsberichte (Zugriff am 28.10.2021)