In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufIpratropiumbromid 250 µg / ml Stulln, Lösung für einen Vernebler, 50x1 ml und 50x2 mlIpratropiumbromidPenta Arzneimittel11509824
11509830
20.05.2025
ChargenrückrufArilin® 250 mg Filmtabletten, 12 Stück, Arilin® 500 mg Filmtabletten, 10 und 20 StückMetronidazolDr. August Wolff Arzneimittel02182637
02724311
02587877
20.05.2025
ChargenrückrufBepanthol Feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme LSF 25, 50 ml, Bepanthol Lipstick, 4,5 g, Bepanthol Lipstick, ohne Faltschachtel,Bayer Vital16529820
02605026
10392596
20.05.2025
ChargenrückrufJodid 100 Mikrogramm TablettenJodidMerck Healthcare Germany0254500520.05.2025
ChargenrückrufACC® akut 600 mg Hustenlöser, BrausetablettenAcetylcysteinHexal0001080819.05.2025
ChargenrückrufDuloxetin neuraxpharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln, 28 und 98 StückDuloxetinneuraxpharm Arzneimittel16901656
16901662
16.05.2025
Herstellerinformation1 A Pharma13.05.2025
ChargenrückrufAzedil 1 mg / ml Nasenspray, Lösung, 5 ml und 10 mlAzelastinDermapharm14270884
15869011
12.05.2025
ChargenrückrufBaclofen-neuraxpharm® 25 mg TablettenBaclofenneuraxpharm Arzneimittel06707249
06707255
06707261
12.05.2025
ChargenrückrufNystaderm®-S 100.000 I.E. / mlNystatinDermapharm0393674206.05.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBedenkliche Rezepturarzneimittel Stand Mai 201831.05.2018
Information der Institutionen und BehördenAspirin i.v. 500 mg - Lieferabriss ab Mitte Mai erwartet15.05.2018
Information der Institutionen und BehördenAntiarrhythmikum Cordichin® wird in Deutschland nicht länger vertrieben 08.05.2018
Information der Institutionen und BehördenFlurbiprofen-haltige Rachentherapeutika – Risiko für Hypersensitivitätsreaktionen beachten08.05.2018
Information der Institutionen und Behörden18/18 Informationen der Institutionen und Behörden: In eigener Sache: Weiterleitung der UAW-Verdachtsfälle nur noch an BfArM und PEI03.05.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zu CellCept®-Fälschungen (Mycophenolatmofetil) 500 mg Filmtabletten18.04.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Neue Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei gleichzeitiger Gabe von Opioid- und Benzodiazepin-haltigen bzw. Benzodiazepin-ähnlichen (z.B. Z-Substanzen) Arzneimitteln17.04.2018
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Bitte beachten – Vorkommnisse bei Medizinprodukten ausschließlich dem BfArM berichten16.04.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zu CellCept-Fälschungen (Mycophenolatmofetil), 500 mg Filmtabletten27.03.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Nachtrag zu CellCept-Fälschungen (Mycophenolatmofetil) 500 mg Filmtabletten20.03.2018

Herstellerinformation

Informationsbrief zu Kineret (Anakinra): Sichtbare Wirkstoffablagerungen auf der Fertigspritzen-Nadeloberfläche

Hersteller:
Swedish Orphan Biovitrum GmbH
Produkt:
Kineret 100 mg Injektionslösung
Wirkstoff:
Anakinra
Datum:
23.06.2015
AMK / Aus Apotheken erhielt die AMK seit April 2015 mehrere Meldungen über Ablagerungen an Kanülen des Arzneimittels Kineret® 100 mg Injektionslösung. Diese wurden an den Zulassungsinhaber in Schweden und an die zuständige Behörde übermittelt. Die Firma Swedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi) informiert nun in Abstimmung mit den zuständigen Behörden über sichtbare feste Ablagerungen des Wirkstoffs Anakinra auf der Nadeloberfläche des europaweit zugelassenen Fertigarzneimittels. Demnach wurden dem Zulassungsinhaber in den letzten vier Monaten insgesamt 16 Produktreklamationen dieser Art zu verschiedenen Chargen gemeldet. Der Hersteller gibt aufgrund eigener Untersuchungen betroffener Spritzen an, dass bei den Beanstandungsmustern die Spritze selbst und der Gumminadelschutz unversehrt sind, was darauf hindeutet, dass die Sterilität nicht beeinträchtigt ist. Nach Aussage der Firma sind keine Fälle schwerwiegender unerwünschter Wirkungen oder Risikomeldungen, die in Verbindung mit den Beanstandungen lagen, aufgetreten. Die genaue Ursache für das Enstehen der Ablagerungen ist bisher noch nicht bekannt. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis bleibt für Kineret weiterhin positiv. Soweit vorhanden, sind Ablagerungen nach Entfernung des Gumminadelschutzes auf der Nadeloberfläche sichtbar. Es werden vom Zulassungsinhaber folgende Empfehlungen gegeben: Die Spritzen einschließlich der Nadeln sollen vor der Verabreichung gründlich untersucht werden. Spritzen mit sichtbaren festen Ablagerungen auf der äußeren Nadeloberfläche sollen nicht verwendet werden. Nicht betroffene Spritzen können verwendet werden. Zu Rückgabemodalitäten betroffener Packungen und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die lokale Geschäftsstelle der Firma Sobi in Langen (Herr Dr. Zeitler, Telefonnummer 06103 2026914, E-Mail stefan.zeitler(at)sobi.com). Die AMK empfiehlt Apotheken, Patienten und belieferte Einrichtungen über den Sachverhalt zu informieren. Bitte melden Sie Qualitätsmängel und/oder unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit Kineret an die AMK (www.arzneimittelkommission.de). / Quellen Swedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi); Produktreklamationen für Kineret® (Anakinra) 100 mg und 100 mg/0,67 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze wegen sichtbaren festen Ablagerungen auf der Nadeloberfläche. www.bfarm.de - Arzneimittel - Pharmakovigilanz - Risikoinformationen - Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe (16. Juni 2015)