In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufMelperon-ratiopharm® 25 mg Filmtabletten, 20 Stück, Melperon-ratiopharm® 25 mg Filmtabletten, 50 Stück, Melperon-ratiopharm® 25Melperonratiopharm08916690
08916709
08916715
30.05.2025
ChargenrückrufPuri-Nethol 50 mg Tabletten, „1 0 1 Carefarm GmbH“Mercaptopurin1 0 1 Carefarm1526736430.05.2025
ChargenrückrufPuri-Nethol 50 mg Tabletten, „1 0 1 Carefarm GmbH“Mercaptopurin1 0 1 Carefarm1526736430.05.2025
ChargenrückrufArilin® 500 mgMetronidazolDr. August Wolff Arzneimittel0258787727.05.2025
ChargenrückrufPuri-NetholMercaptopurinEmra-Med Arzneimittel1520133626.05.2025
ChargenrückrufParacetamol SANAVITA 250 mg ZäpfchenParacetamolSanavita Pharmaceuticals1441639423.05.2025
Rote-Hand-BriefeIxchiqValneva Austria22.05.2025
ChargenrückrufPuri-NetholMercaptopurinAspen Pharma Trading Limited0084767622.05.2025
ChargenrückrufEntocort® rektalBudesonidTillotts Pharma1155632122.05.2025
ChargenrückrufLevodopa / Benserazid-neuraxpharm® 50 mg / 12,5 mg TablettenLevodopa / Benserazidneuraxpharm Arzneimittel09467596
09467627
09467656
21.05.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktueller Stand im Fall verunreinigter Valsartan-Präparate: NDMA-Verunreinigung bei Wirkstoffchargen zweier weiterer Hersteller gefunden 14.08.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Leicht erhöhte NDMA-Werte in einer Charge von Valsartan HCT Aurobindo 320/25 mg gefunden14.08.2018
Information der Institutionen und BehördenVorläufige Stellungnahme der AMK zum toxikologischen Risiko der NDMA-Verunreinigung in Valsartan-haltigen Arzneimitteln27.07.2018
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2018 (PZ 1/2 bis 26)24.07.2018
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Flyer „Für mehr Arzneimittelsicherheit“ online aktualisiert verfügbar24.07.2018
Information der Institutionen und BehördenHandel mit potentiell gestohlenen Arzneimitteln aus Griechenland: Task Force zur Aufklärung des Sachverhalts unter Beteiligung der AMK eingerichtet23.07.2018
Information der Institutionen und BehördenAMK: Valsartan-haltige Arzneimittel mit verunreinigtem Wirkstoff - Hilfestellung zur Abschätzung der Äquivalenzdosis alternativer Wirkstoffe nun auch für ACE-Inhibitoren18.07.2018
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Umstellung auf vom Rückruf nicht betroffene Valsartan-haltige Arzneimittel empfohlen13.07.2018
Information der Institutionen und BehördenAMK: Valsartan-haltige Arzneimittel mit verunreinigtem Wirkstoff - Hilfestellung zur Abschätzung der Äquivalenzdosis alternativer Sartane12.07.2018
Information der Institutionen und Behörden Informationen der Institutionen und Behörden: BfArM: Aktualisierung der Informationen zu verunreinigtem Valsartan 12.07.2018

Information der Institutionen und Behörden

BfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten

Datum:
23.09.2014
AMK / Auf seiner Homepage informiert das BfArM, dass Chargen von 45 Arzneimitteln zurückgerufen werden, die von dem rumänischen Großhändler Chemomed gehandelt wurden (1). Offenbar wurde ein Großteil dieser Arzneimittel über den Parallelvertrieb nach Deutschland vertrieben. Der rumänische Großhändler hatte Arzneimittel von vier weiteren rumänischen Großhändlern bezogen, die ihrerseits bei Apotheken ohne Großhandelserlaubnis eingekauft hatten. Den vier rumänischen Großhändlern wurde die Erlaubnis für den Handel mit Arzneimitteln bereits entzogen. Auf diesem nicht legalen Handelsweg wurden eine manipulierte und zwei auffällige Ampullen von Mabthera® sowie eine manipulierte Packung Herceptin vertrieben. Das BfArM und das PEI empfehlen auf mögliche Manipulationen der genannten Arzneimittel und deren Verpackungen zu achten. Hinweise auf Manipulationen können etwa Unstimmigkeiten bei der Verpackung beziehungsweise Lieferscheinen sowie erkennbare Manipulationen an Ampullen und anderen Behältnissen sein. Apotheken sollen manipulierte Arzneimittel an die zuständige Landesbehörde weiterleiten sowie der zuständigen Bundesoberbehörden melden. Die AMK wird beim Vorliegen konkreter chargenbezogener Maßnahmen an dieser Stelle zeitnah berichten und bittet Apotheken, Verdachtsfälle von Arzneimittelfälschungen unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. / Quelle BfArM; Information über in Rumänien illegal gehandelte Arzneimittel auf dem deutschen Markt. www.bfarm.de --> Risikoinformationen --> Pharmakovigilanz --> Risikoinformationen --> weitere Arzneimittelrisiken (17. September 2014)