Das BfArM und das PEI informieren mittels Pressemitteilung über die
gemeinsame Kampagne "MedSafetyWeek" von weltweit insgesamt 82
Arzneimittelbehörden zur Verstärkung des Meldens von Nebenwirkungen (1,
2). Die Kampagne findet zum siebten Mal in Folge statt. Im Mittelpunkt
steht dieses Jahr die wichtige Rolle der Angehörigen der
Gesundheitsberufe sowie der Patientinnen und Patienten. Diese tragen mit
dem Melden von Nebenwirkungen zur Sicherheit von Arzneimitteln bei, da
zum Zeitpunkt der Zulassung von Arzneimitteln die Kenntnisse über deren
Arzneimittelrisiken nicht vollständig sind (z. B. über sehr seltene
UAW).
Auch die AMK nimmt dies zum Anlass, Apothekerinnen und
Apotheker diesbezüglich zur Meldung von Arzneimittelrisiken zu
sensibilisieren. Spontanberichte aus Apotheken liefern wertvolle und
belastbare Daten aus der Praxis, die helfen, Risiken möglichst
frühzeitig zu identifizieren.
Die Berichtsformulare zum Melden von UAW finden Sie unter www.arzneimittelkommission.de.
Bei
Fragen zum Thema Arzneimittelsicherheit nutzen Sie bitte das
Kontaktformular auf der Webseite der AMK oder kontaktieren Sie die
AMK-Geschäftsstelle unter amk@arzneimittelkommission.de bzw. telefonisch
unter 030 40004 552.
Die AMK dankt allen Apothekerinnen und Apothekern für ihr Engagement zur Meldung von Arzneimittelrisiken. /
Quellen
1) BfArM; MedSafetyWeek 2022 – Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu
melden trägt dazu bei, die Sicherheit von Arzneimitteln zu verbessern.
www.bfarm.de → Presse (Zugriff am 7. November 2022)
2) PEI;
MedSafetyWeek 2022 – Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden, trägt
dazu bei, die Sicherheit von Arzneimitteln zu verbessern. www.pei.de →
Newsroom → Pressemitteilungen (Zugriff am 7. November 2022)