In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 3401-3410 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufCelecoxib beta 200 mg, 50 Stück, HartkapselnCelecoxibbetapharm Arzneimittel0539543407.04.2015
ChargenrückrufEffortil Tropfen »EurimPharm«, 30 ml, LösungEtilefrinEurimPharm Arzneimittel0689843307.04.2015
ChargenrückrufMykosert Spray, 30 ml LösungSertaconazolDr. R. Pfleger Chemische Fabrik0976289807.04.2015
ChargenrückrufRinger-Lösung Plastik, 10 x 1000 ml, InfusionslösungNatriumchlorid, Kaliumchlorid, CalciumchloridBerlin-Chemie0188251607.04.2015
ChargenrückrufViread 245 mg »axicorp«, 30 und 3x30 Stück, FilmtablettenTenofoviraxicorp Pharma B.V.06432858
06432864
07.04.2015
ChargenrückrufViread 245 mg »Medicopharm«, 30 und 3x30 Stück, FilmtablettenTenofovirMedicopharm10315265
10557560
07.04.2015
ChargenrückrufVisadron 0,125 Prozent »EurimPharm«, 10 ml, AugentropfenPhenylephrinEurimPharm Arzneimittel0200069407.04.2015
Rückrufe allgemeinBindRen, diverseColestilanMitsubishi Tanabe Pharma03245357
03245363
03247221
31.03.2015
ChargenrückrufElontril 300 mg »kohlpharma«, 3 x 30 Stück, TablettenBupropionkohlpharma0001789731.03.2015
ChargenrückrufExforge HCT 5 mg / 160 mg / 12,5 mg »Orifarm«, 98 Stück, Filmtabletten Amlodipin, Valsartan, HydrochlorothiazidOrifarm1034356331.03.2015
Zeige Ergebnisse 611-612 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Information der Institutionen und Behörden

PEI: Keytruda® (Pembrolizumab) 25 mg/ml: aktueller Fälschungsfall bei weiteren Chargen, sofern sie im Rahmen einer klinischen Studie verwendet werden

Produkt:
Keytruda®
Wirkstoff:
Pembrolizumab
Datum:
02.10.2026

AMK / Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) aktualisiert in Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern die vorliegenden Informationen zum Fälschungsfall des Arzneimittels Keytruda® (Pembrolizumab) 25 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung; die AMK berichtete (siehe Pharm. Ztg. 2026 Nr. 36, Seite 69). Neben den Chargen Z016478 und Z016479 sind insgesamt weitere zehn Chargen von Keytruda® vom Fälschungsverdacht betroffen: Z004514, Z006129, Z006709, Z007908, Z008568, Z013426, Z015652, Z015833, Z007415 und Z016478. 

Pembrolizumab ist unter anderem angezeigt als Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierenden) Melanoms und zur adjuvanten Behandlung des Melanoms in den Tumorstadien IIB, IIC oder III nach vollständiger Resektion bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen.

Alle genannten Chargen sind nur betroffen, sofern sie im Rahmen einer klinischen Studie verwendet werden. Die Fälschung betrifft zugehörige gefälschte Dokumente, einschließlich der Analysezertifikate (Certificates of Analysis – CoAs), die nur für die Verwendung in klinischen Studien erforderlich sind.

Als bereits kommunizierte Vorsichtsmaßnahme ist die Quarantänisierung sämtlicher Packungen der betroffenen Chargen auf Ebene von Großhandel, Krankenhäusern, Apotheken, Sponsoren sowie Prüfzentren angeordnet. Weitere Untersuchungen dauern derzeit an.

Nach Information des PEI ist ein Rückruf betroffener Chargen zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht angeordnet worden. Bis auf Weiteres sollen Apotheken vorrätige Packungen betroffener Chargen quarantänisieren; es dürfen keine Packungen der betroffenen Chargen im Rahmen von klinischen Prüfungen bei Patienten angewendet werden.

Die AMK steht mit dem PEI in Kontakt und wird über weitere Maßnahmen informieren, sobald maßgebliche Informationen hierzu vorliegen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Verdachtsfälle von Fälschungen von Keytruda® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
PEI am AMK (E-Mail-Korrespondenz); Keytruda RA update 3. (2. Oktober 2026)