In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 3161-3170 von 3432.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufMeclosorb, 30 g, CremeMeclocyclinS&K Pharma0253379804.08.2015
ChargenrückrufKytta Geruchsneutral, 100 g, CremeBeinwellwurzel-FluidextraktMerck Selbstmedikation0378472304.08.2015
Rote-Hand-BriefeXgevaDenosumabAmgen04.08.2015
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Lixiana®EdoxabanDaichi Sankyo Deutschland10714172
10714255
10714284
10714309
04.08.2015
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Opdivo®NivolumabBristol-Myers Squibb11024601
11024618
03.08.2015
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Lenvima®LenvatinibEisai11010728
11010711
03.08.2015
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Zykadia®CeritinibNovartis11095765
11095759
03.08.2015
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Kengrexal®CangrelorThe Medicines Company1121921003.08.2015
ChargenrückrufAtriance, 6x50 ml, InfusionslösungNelarabinNovartis Pharma0555639228.07.2015
ChargenrückrufEbrantil 60 mg, »Emra-med«, 50 und 100 Stück, RetardkapselnUrapidilEmra-med Arzneimittel01881356
06064604
28.07.2015
Zeige Ergebnisse 591-597 von 597.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu verschiedenen Antiinfektiva von Dr. Eberth: Risiko durch nicht aktualisierte Gebrauchsinformationen

Datum:
31.03.2026

AMK / Der Zulassungsinhaber Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH informiert in Abstimmung mit der zuständigen Landesbehörde über nicht zulassungskonforme Gebrauchsinformationen bei verschiedenen Antiinfektiva in unterschiedlichen Darreichungsformen zur parenteralen Anwendung und bestimmten Chargen (1). Betroffen sind (2):

  • Cefazolin Dr. Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (PZN 15735977),
  • Cefotaxim Eberth 0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 09423529),
  • Ceftazidim Dr. Eberth 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 11281953),
  • Ceftazidim Dr. Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/ Infusionslösung (PZN 11282007),
  • Ceftriaxon Eberth 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 10219805),
  • Ceftriaxon Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 17631147),
  • Levofloxacin Dr. Eberth 5 mg/ml Infusionslösung (PZN 12778265),
  • Moxifloxacin Eberth 400 mg/250 ml Infusionslösung (PZN 18824078) und
  • Voriconazol Eberth 200 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 13893608).

Die genannten Antiinfektiva werden zur Behandlung bakterieller und fungaler Infektionen eingesetzt.

In den Gebrauchsinformationen der betroffenen Arzneimittel fehlen wichtige sicherheitsrelevante Informationen, weshalb die Firma darum bittet, die in den Packungen enthaltene Gebrauchsinformation zu vernichten. Weitere Informationen, wie eine Auflistung der betroffenen Chargen sowie Verweise zu den aktuellen Gebrauchsinformationen (QR-Code), sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Einrichtungen zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit den genannten Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

 

Quellen
1.) BfArM; Rote-Hand-Brief zu verschiedenen Arzneimitteln der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH: Risiko durch nicht aktualisierte Gebrauchsinformationen. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe (Zugriff am 30. März 2026)
2.) Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Rote Hand Brief_Bitte um Veröffentlichung. (30. März 2026)