In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationGenotropin GoQick-FertigpenSomatotropinPharmacia12.01.2016
Rückrufe allgemeinAtacand Plus 16 mg / 12,5 mg »axicorp«, 98 Stück, Tabletten, alle ChargenCandesartan + Hydrochlorothiazidaxicorp Pharma0538271022.12.2015
Rückrufe allgemeinBicalutamid beta 50 mg, 30 und 90 Stück, Filmtabletten, alle ChargenBicalutamidbetapharm Arzneimittel06715846
06715852
22.12.2015
Rückrufe allgemeinCutistad, 20 g und 50 g, Creme, alle ChargenClotrimazolStada03127103
03127126
22.12.2015
ChargenrückrufDuodart 0,5 mg / 0,4 mg »Emra-Med«, 90 Stück, HartkapselnDutasterid, TamsulosinEmra-Med Arzneimittel0976452622.12.2015
ChargenrückrufNova T, Intrauterinpessar, diverseJenapharm02330061
02330078
22.12.2015
ChargenrückrufPenicillin V acis, Trockensaft, diversePhenoxymethylpenicillinacis Arzneimittel08440796
08444245
22.12.2015
Rote-Hand-BriefeAmpi­cillin+Sulbactam-ratiopharm® 1000 / 500 mg und Ampicillin+Sulbactam-ratiopharm 2000 / 1000 mg, 5 DFLAmpicillin+Sulbactamratiopharm22.12.2015
HerstellerinformationSprühköpfe für Fentanyl-haltige Nasenspraysdiverse22.12.2015
Rückrufe allgemeinDiflucan i.v. 2 mg / ml, diverseFluconazolPfizer Pharma00653334
07269739
00664214
07269745
15.12.2015
Zeige Ergebnisse 591-598 von 598.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenUAW-Verdachtsfälle melden: EMA veröffentlicht Informationsblatt für Patienten11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Mysimba (▼, Naltrexon/Bupropion): Langfristiges kardiovaskuläres Risiko und neue Empfehlungen für die jährliche Bewertung

Hersteller:
Orexigen Therapeutics Ireland
Produkt:
Mysimba
Wirkstoff:
Naltrexon/Bupropion
Datum:
10.04.2026

AMK / Die Firma Orexigen Therapeutics Ireland, Limited informiert mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit der EMA und dem BfArM darüber, dass kardiovaskuläre Risiken von Mysimba (Naltrexon/Bupropion) für Patienten, die länger als ein Jahr behandelt werden, noch nicht vollständig ermittelt sind. 

Mysimba ist als Ergänzung zu kalorienreduzierter Diät und verstärkter körperlicher Bewegung zum Gewichtmanagement bei Erwachsenen mit BMI ≥ 30 kg/m² (adipös) oder ≥ 27 kg/m² bis < 30 kg/m² (übergewichtig) mit gewichtsbezogener Begleiterkrankung angezeigt. Auch wenn Mysimba in Deutschland nicht im Verkehr ist, kann es ggf. über Einzelimport verordnet, eingeführt und abgegeben werden.

Die Therapie mit Mysimba sollte nach einem Jahr eingestellt werden, falls Patienten deren zu Beginn der Behandlung mit Mysimba erzielten Gewichtsverlust von mindestens fünf Prozent des ursprünglichen Körpergewichts nicht halten konnten. Ärzte sollten eine jährliche Überprüfung durchführen, wenn sie eine Fortführung der Behandlung erwägen, um sicherzustellen, dass sich das kardiovaskuläre Risiko nicht nachteilig verändert hat und die erzielte Gewichtsreduktion beibehalten wird. 

Die Produktinformation und die Checkliste zur Verringerung von Arzneimittel- und Anwendungsrisiken für Ärzte, als Teil der behördlich genehmigten Schulungsmaterialien, wurden entsprechend aktualisiert.

Weitere Informationen sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen. 

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Naltrexon-/Bupropion-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Rote-Hand-Brief zu Mysimba (Naltrexon/Bupropion): Langfristiges kardiovaskuläres Risiko und neue Empfehlungen für die jährliche Bewertung. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformation (Zugriff am 10. April 2026)