In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufXGevaDenosumabParanova Pack A/S1333026526.09.2025
ChargenrückrufInfanrix hexa, Pulver und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension, „Emra-Med”Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis-, Hepatitis B-, Poliomyelitis- und Haemophilus influenzae Typ b–Konjugatimpfstoff (adsorbiert)Emra-Med Arzneimittel0501849924.09.2025
HerstellerinformationAmoxi 1000 – 1 A Pharma FilmtablettenAmoxicillin1 A Pharma23.09.2025
ChargenüberprüfungenRanexa 500 mg Retardtabletten „FD Pharma”RanolazinFD Pharma1877826622.09.2025
ChargenrückrufVyndaqel 61 mg Weichkapseln, „Orifarm“TafamidisOrifarm1674426322.09.2025
HerstellerinformationFagron &Co. KG19.09.2025
ChargenrückrufDifferinAdapalenGalderma Laboratorium0727182518.09.2025
Rote-Hand-BriefeIxchiqValneva Austria18.09.2025
HerstellerinformationVisudyneVerteporfinCheplapharm Arzneimittel17.09.2025
Rote-Hand-Briefe15.09.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK-PHAGRO-Schnellinformation: Sotalol-Carinopharm 40 mg/4 ml Injektionslösung, 5 Ampullen 09.03.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Anordnung des Ruhens der Zulassung für einige Sartan-haltige Arzneimittel, die vorgesehene risikominimierende Maßnahmen noch nicht oder nicht vollständig umgesetzt haben 03.03.2020
Information der Institutionen und BehördenÄnderung in der Verschreibungspflicht 03.03.2020
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 2. Halbjahr 2019 (PZ 27 bis 51/52) 11.02.2020
Information der Institutionen und BehördenDie AMK in Zahlen: Das Jahr 2019 04.02.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht 28.01.2020
Information der Institutionen und BehördenPentasa® 1000 mg Zäpfchen: Erhöhtes Risiko für Anwendungsfehler und lokale Nebenwirkungen bei Erstanwendern 28.01.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Potentielle Medikationsfehler bei Otriven® gegen Schnupfen 0,025 % Nasentropfen für Säuglinge aufgrund unzureichender Dosiergenauigkeit der Pipettenmontur 21.01.2020
Information der Institutionen und BehördenPRAC/EMA: Picato® (▼, Ingenolmebutat): Ruhen der Zulassungen als Vorsichtsmaßnahme empfohlen 20.01.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Merkmale eines potentiellen Missbrauchs Cannabis-haltiger Arzneimittel beachten 14.01.2020

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Mycophenolatmofetil (Cellcept): Risiko einer Hypogammaglobulinämie und Bronchiektasie

Hersteller:
Roche Pharma AG
Produkt:
Cellcept
Wirkstoff:
Mycophenolatmofetil, aktiver Metabolit: Mycophenolsäure
Datum:
16.12.2014
AMK / Die Firma Roche Pharma AG informiert in Abstimmung mit der EMA und dem BfArM mittels Rote-Hand-Brief über neue Warnhinweise zu Cellcept® (Mycophenolatmofetil, aktiver Metabolit: Mycophenolsäure). Die neuen Sicherheitshinweise bezüglich des Risikos einer Hypogammaglobulinämie und Bronchiektasie gelten für sämtliche Produkte, die Mycophenolsäure als aktiven Metaboliten freisetzen (Mycophenolatmofetilund Mycophenolat-haltige Präparate). Bei gleichzeitiger Anwendung von Cellcept und anderen Immunsuppressiva wurde über das Auftreten von Hypogammaglobulinämie (verminderte Synthese von Immunglobulinen der Klasse IgG) und Bronchiektastie (irreversible Erweiterung der Bronchien) berichtet. Falls sich unter der Therapie mit Mycophenolsäure-freisetzenden Präparaten rezidivierende Infektionen entwickeln, sollten die Serum-Immunglobuline gemessen werden, da rezidivierende Infektionen ein Anzeichen einer Hypogammaglobulinämie sein können. Patienten, die eine Bronchiektasie entwickelten, wiesen in der Regel anhaltenden Husten mit Auswurf sowie in einigen Fällen rezidivierende Infektionen der oberen Atemwege auf. Daher sollten Patienten, die anhaltende pulmonale Symptome wie Husten oder Dyspnoe entwickeln, umgehend ärztlich untersucht werden. Die Umstellung auf ein anderes Immunsuppressivum kann möglicherweise zu einer Normalisierung der Serum-IgG-Werte und zu einer Verbesserung der Atemwegsbeschwerden führen. Die Produktinformationen werden diesbezüglich in Kürze aktualisiert werden. Apotheken werden gebeten, Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen an die AMK (www.arzneimittelkommission. de) zu melden. / Quelle Roche Pharma AG an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Veröffentlichung Rote-Hand-Brief Cellcept®. (10. Dezember 2014)