In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 2881-2890 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufLamotrigin beta 200 mg, Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen, 100 und 200 StückLamotriginbetapharm Arzneimittel03645565
03645602
31.01.2017
ChargenrückrufNaratriptan-Hormosan 2,5 mg, 6 FilmtablettenNaratriptanHormosan Pharma0961330731.01.2017
ChargenrückrufVotrient 400 mg, 60 FilmtablettenPazopanibaxicorp Pharma B.V.0133302831.01.2017
ChargenüberprüfungenL-Thyrox Hexal 100 µg, 100 TablettenLevothyroxinHexal0081174431.01.2017
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Celecoxib Acino 100- /  200 mg HartkapselnCelecoxibAcino11608839
11608845
24.01.2017
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
OCALIVA 5- /  10 mg Filmtabletten ObeticholsäureIntercept Pharma Deutschland12519138
12519144
24.01.2017
Rückrufe allgemeinCefuroxim Eberth 750 mg und 1500 mg, 10 Stück, Trockensubstanz, ohne Lösungsmittel, alle Chargen CefuroximDr. Friedrich Eberth Arzneimittel00056874
00056880
17.01.2017
ChargenrückrufCodeintropfen Hexal 0,5 mg / Tropfen, 15 ml, LösungCodeinHexal0912313517.01.2017
ChargenrückrufParacetamol apo-rot 500 mg, 20 Stück, Filmtabletten, diverse ChargenParacetamolPuren Pharma1028054917.01.2017
ChargenrückrufThyreogutt mono Tropfen, 50 ml, FlüssigkeitWolfstrappkrautDr. Willmar Schwabe0480808717.01.2017
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Information der Institutionen und Behörden

PEI: Keytruda® (Pembrolizumab) 25 mg/ml: aktueller Fälschungsfall bei weiteren Chargen, sofern sie im Rahmen einer klinischen Studie verwendet werden

Produkt:
Keytruda®
Wirkstoff:
Pembrolizumab
Datum:
02.10.2026

AMK / Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) aktualisiert in Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern die vorliegenden Informationen zum Fälschungsfall des Arzneimittels Keytruda® (Pembrolizumab) 25 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung; die AMK berichtete (siehe Pharm. Ztg. 2026 Nr. 36, Seite 69). Neben den Chargen Z016478 und Z016479 sind insgesamt weitere zehn Chargen von Keytruda® vom Fälschungsverdacht betroffen: Z004514, Z006129, Z006709, Z007908, Z008568, Z013426, Z015652, Z015833, Z007415 und Z016478. 

Pembrolizumab ist unter anderem angezeigt als Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierenden) Melanoms und zur adjuvanten Behandlung des Melanoms in den Tumorstadien IIB, IIC oder III nach vollständiger Resektion bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen.

Alle genannten Chargen sind nur betroffen, sofern sie im Rahmen einer klinischen Studie verwendet werden. Die Fälschung betrifft zugehörige gefälschte Dokumente, einschließlich der Analysezertifikate (Certificates of Analysis – CoAs), die nur für die Verwendung in klinischen Studien erforderlich sind.

Als bereits kommunizierte Vorsichtsmaßnahme ist die Quarantänisierung sämtlicher Packungen der betroffenen Chargen auf Ebene von Großhandel, Krankenhäusern, Apotheken, Sponsoren sowie Prüfzentren angeordnet. Weitere Untersuchungen dauern derzeit an.

Nach Information des PEI ist ein Rückruf betroffener Chargen zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht angeordnet worden. Bis auf Weiteres sollen Apotheken vorrätige Packungen betroffener Chargen quarantänisieren; es dürfen keine Packungen der betroffenen Chargen im Rahmen von klinischen Prüfungen bei Patienten angewendet werden.

Die AMK steht mit dem PEI in Kontakt und wird über weitere Maßnahmen informieren, sobald maßgebliche Informationen hierzu vorliegen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Verdachtsfälle von Fälschungen von Keytruda® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
PEI am AMK (E-Mail-Korrespondenz); Keytruda RA update 3. (2. Oktober 2026)