In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationCrysvitaBurosumabKyowa Kirin09.10.2025
ChargenrückrufIrinotecan Hikma 20 mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungIrinotecanHikma Pharma1761111008.10.2025
ChargenrückrufRivotril Lösung 2,5 mg / ml Tropfen zum Einnehmen, „Emra-Med“ClonazepamEmra-Med Arzneimittel00325802
00325819
08.10.2025
ChargenrückrufNystaderm CremeNystatinDermapharm0393660106.10.2025
ChargenrückrufCozaar Protect 50 mg FilmtablettenLosartanEurimPharm Arzneimittel0063407006.10.2025
ChargenüberprüfungenOxycodonhydrochlorid Heumann akut 10 mg HartkapselnOxycodonhydrochloridHeumann Pharma & Co. Generica KG1763324106.10.2025
Rückrufe allgemeinDuodart 0,5 mg / 0,4 mg Hartkapseln, „EurimPharm”Dutasterid, TamsulosinEurimPharm Arzneimittel09385349
09385355
02.10.2025
Rückrufe allgemeinAvodart 0,5 mg Weichkapseln, „EurimPharm”DutasteridEurimPharm Arzneimittel0417296202.10.2025
Rückrufe allgemeinProscar 5 mg Filmtabletten, „EurimPharm”FinasteridEurimPharm Arzneimittel08626354
09235963
08635146
02.10.2025
HerstellerinformationSubstitol®MorphinsulfatMundipharma01.10.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Ruhen der Zulassungen in der EU empfohlen05.05.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Erweiterung der Äquivalenzdosistabellen05.05.2020
Information der Institutionen und BehördenÄquivalenzdosistabellen als Hilfestellung zur Auswahl eines pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Arzneimittels (Aut-simile) 28.04.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Kurzfristige Beschaffung einer Charge Prevenar 13® in englischer Aufmachung 28.04.2020
Information der Institutionen und BehördenPRAC: Ibuprofen-haltige Arzneimittel: Risiko für akute generalisierte exanthemische Pustulose 23.04.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Bläschenförmige Hautreaktionen nach Shingrix® (▼)-Impfung: Aufruf zur Teilnahme an Beobachtungsstudie 21.04.2020
Information der Institutionen und Behörden„Schnelltests“ auf SARS-CoV-2-Antikörper: Risiko von Fehlinterpretationen 09.04.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker mit Hydroxychloroquin-haltigen Arzneimitteln durch Verordnung unter Angabe einer zugelassenen Indikationen 03.04.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Übersicht zu den zentral beschafften Arzneimitteln zur (Off-Label) Behandlung von COVID-1901.04.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Kurzfristige Beschaffung von 2 Chargen Pneumovax® 23 aus Japan mit begrenzter Haltbarkeit01.04.2020

Herstellerinformation

Insuman® Rapid, Comb und Basal 40 I.E./ml Durchstechflaschen: Vertriebseinstellung und Risiko von Dosierungsfehlern

Hersteller:
Sanofi-Aventis Deutschland
Produkt:
Insuman®
Wirkstoff:
Insulin
Datum:
12.04.2019
AMK / In einem Schreiben an die AMK informiert die Firma Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt, über die Vertriebseinstellung aller Insuline mit der Konzentration 40 I.E/ml aus wirtschaftlichen Gründen. Das BfArM hatte die Firma dazu angeregt, über die Änderungen zusätzlich zu informieren.

Betroffen sind alle Insuman® Durchstechflaschen mit der Konzentration 40 I.E./ml. Als Alternativen stehen bei Insuman® Comb und Insuman® Basal Fertigpens bzw. 3 ml-Patronen mit der Konzentration 100 I.E./ml zur Verfügung. Bei Insuman® Rapid sind 10-ml-Durchstechflaschen weiterhin verfügbar, allerdings nur mit der Konzentration 100 I.E./ml.

Bei einer Umstellung auf höher konzentriertes Insulin wird ein geringeres Volumen für dieselbe Menge Insulin verabreicht. Im Falle einer Applikation mit einer Insulinspritze muss daher eine entsprechende U-100-Insulinspritze genutzt werden. Sollten fälschlicherweise U-40-Insulinspritzen verwendet werden, sind Dosierungsfehler und lebensbedrohliche Hypoglykämien zu befürchten.

Die AMK bittet ApothekerInnen Patienten und belieferte Einrichtungen über das Risiko zu informieren. Um Dosierungsfehler zu vermeiden, sollten die Anwender die Stärke des angewandten Präparates und die Insulinspritze vor Gebrauch stets abgleichen. ApotherInnnen sollten Anwender von Insulinen mit der Konzentration 40 I.E./ml dazu anhalten, nach Umstellung auf ein Insulin mit der Konzentration 100 I.E./ml alle restlichen U-40-Insulinspritzen zu entsorgen.

Näheres ist dem Schreiben zu entnehmen. Die AMK bittet ApothekerInnen Medikationsfehler im Zusammenhang mit der Anwendung von Insuman®, die zu einer unerwünschten Arzneimittelwirkung geführt haben, unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Vertriebseinstellung Insuman Rapid 40 I.E./ml Durchstechflaschen / Umstellung auf Insuman Rapid 100 I.E./ml Durchstechflaschen. (10. April 2019)