In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 261-270 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufInjekt Solo Spritze 10 ml LuerB. Braun Melsungen1807459422.10.2025
ChargenrückrufAmbrobeta 30Ambroxolbetapharm Arzneimittel0752278221.10.2025
ChargenrückrufCyclophosphamid beta 2000 mg / 4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektions- / InfusionslösungCyclophosphamid betapharm Arzneimittel0758707221.10.2025
ChargenrückrufBuccolam 7,5 mg Lösung zur Anwendung in der MundhöhleMidazolamneuraxpharm Arzneimittel0924713317.10.2025
HerstellerinformationPhenhydanPhenytoinDesitin Arzneimittel16.10.2025
ChargenrückrufAmoxiClavAmoxicillin, ClavulansäureHikma Pharma1757868316.10.2025
ChargenrückrufPantoprazol Denk 40 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolDenk Pharma1244320514.10.2025
ChargenrückrufAnafranil 75 mg retardClomipraminEurimPharm Arzneimittel0747835413.10.2025
ChargenrückrufVomex A Kinder-Suppositorien 40 mgDimenhydrinatKlinge Pharma01116555
01116526
10.10.2025
Rote-Hand-BriefeCaspofungin09.10.2025
Zeige Ergebnisse 261-270 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2020 (PZ 1/2 bis 26) 21.07.2020
Information der Institutionen und BehördenRisiko fehlgeschlagener Injektionen bei Etanercept-haltigen Arzneimitteln: Bei Verdacht auf einen defekten Auslösemechanismus sind auch Anwendungsfehler in Betracht zu ziehen20.07.2020
Information der Institutionen und BehördenVerordnung zur Erhöhung der Bevorratung von Arzneimitteln zur intensivmedizinischen Versorgung in Kraft getreten 14.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aufhebung der Regelungen und Empfehlungen zur Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker mit Hydroxychloroquin-haltigen Arzneimitteln07.07.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Anwendungseinschränkungen für Fosfomycin-haltige Antibiotika 06.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Propofol-haltige Arzneimittel: Abweichung von der Zulassung befristet erlaubt 11.06.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Warnung vor dem Off-Label-Einsatz von BCG-Präparaten 28.05.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/PRAC: Leuprorelin-haltige Depotpräparate: Risiko von Minderwirkung aufgrund von Medikationsfehlern bei Rekonstitution und Applikation 26.05.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Amlodipin Valsartan beta: Befristetes Ruhen der Zulassung 22.05.2020
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Methämoglobinämie nach Überdosierung von Emla®-Creme19.05.2020

Herstellerinformation

Insuman® Rapid, Comb und Basal 40 I.E./ml Durchstechflaschen: Vertriebseinstellung und Risiko von Dosierungsfehlern

Hersteller:
Sanofi-Aventis Deutschland
Produkt:
Insuman®
Wirkstoff:
Insulin
Datum:
12.04.2019
AMK / In einem Schreiben an die AMK informiert die Firma Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt, über die Vertriebseinstellung aller Insuline mit der Konzentration 40 I.E/ml aus wirtschaftlichen Gründen. Das BfArM hatte die Firma dazu angeregt, über die Änderungen zusätzlich zu informieren.

Betroffen sind alle Insuman® Durchstechflaschen mit der Konzentration 40 I.E./ml. Als Alternativen stehen bei Insuman® Comb und Insuman® Basal Fertigpens bzw. 3 ml-Patronen mit der Konzentration 100 I.E./ml zur Verfügung. Bei Insuman® Rapid sind 10-ml-Durchstechflaschen weiterhin verfügbar, allerdings nur mit der Konzentration 100 I.E./ml.

Bei einer Umstellung auf höher konzentriertes Insulin wird ein geringeres Volumen für dieselbe Menge Insulin verabreicht. Im Falle einer Applikation mit einer Insulinspritze muss daher eine entsprechende U-100-Insulinspritze genutzt werden. Sollten fälschlicherweise U-40-Insulinspritzen verwendet werden, sind Dosierungsfehler und lebensbedrohliche Hypoglykämien zu befürchten.

Die AMK bittet ApothekerInnen Patienten und belieferte Einrichtungen über das Risiko zu informieren. Um Dosierungsfehler zu vermeiden, sollten die Anwender die Stärke des angewandten Präparates und die Insulinspritze vor Gebrauch stets abgleichen. ApotherInnnen sollten Anwender von Insulinen mit der Konzentration 40 I.E./ml dazu anhalten, nach Umstellung auf ein Insulin mit der Konzentration 100 I.E./ml alle restlichen U-40-Insulinspritzen zu entsorgen.

Näheres ist dem Schreiben zu entnehmen. Die AMK bittet ApothekerInnen Medikationsfehler im Zusammenhang mit der Anwendung von Insuman®, die zu einer unerwünschten Arzneimittelwirkung geführt haben, unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Vertriebseinstellung Insuman Rapid 40 I.E./ml Durchstechflaschen / Umstellung auf Insuman Rapid 100 I.E./ml Durchstechflaschen. (10. April 2019)