In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufMivacron 10 mg InjektionslösungMivacuriumAspen Pharma Trading Limited0757790327.10.2025
ChargenrückrufAtomoxetin beta 10 mg HartkapselnAtomoxetinbetapharm Arzneimittel14243982
14244007
14244013
27.10.2025
Rückrufe allgemeinOpiumtinktur MarosPharmanovia06705368
06705374
06705380
23.10.2025
ChargenrückrufInjekt Solo Spritze 10 ml LuerB. Braun Melsungen1807459422.10.2025
ChargenrückrufAmbrobeta 30Ambroxolbetapharm Arzneimittel0752278221.10.2025
ChargenrückrufCyclophosphamid beta 2000 mg / 4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektions- / InfusionslösungCyclophosphamid betapharm Arzneimittel0758707221.10.2025
ChargenrückrufBuccolam 7,5 mg Lösung zur Anwendung in der MundhöhleMidazolamneuraxpharm Arzneimittel0924713317.10.2025
HerstellerinformationPhenhydanPhenytoinDesitin Arzneimittel16.10.2025
ChargenrückrufAmoxiClavAmoxicillin, ClavulansäureHikma Pharma1757868316.10.2025
ChargenrückrufPantoprazol Denk 40 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolDenk Pharma1244320514.10.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von der Firma Panexcell Clinical Laboratories Priv.Ltd. durchgeführt wurden 28.07.2020
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2020 (PZ 1/2 bis 26) 21.07.2020
Information der Institutionen und BehördenRisiko fehlgeschlagener Injektionen bei Etanercept-haltigen Arzneimitteln: Bei Verdacht auf einen defekten Auslösemechanismus sind auch Anwendungsfehler in Betracht zu ziehen20.07.2020
Information der Institutionen und BehördenVerordnung zur Erhöhung der Bevorratung von Arzneimitteln zur intensivmedizinischen Versorgung in Kraft getreten 14.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aufhebung der Regelungen und Empfehlungen zur Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker mit Hydroxychloroquin-haltigen Arzneimitteln07.07.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Anwendungseinschränkungen für Fosfomycin-haltige Antibiotika 06.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Propofol-haltige Arzneimittel: Abweichung von der Zulassung befristet erlaubt 11.06.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Warnung vor dem Off-Label-Einsatz von BCG-Präparaten 28.05.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/PRAC: Leuprorelin-haltige Depotpräparate: Risiko von Minderwirkung aufgrund von Medikationsfehlern bei Rekonstitution und Applikation 26.05.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Amlodipin Valsartan beta: Befristetes Ruhen der Zulassung 22.05.2020

Information der Institutionen und Behörden

Hersteller:
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Produkt:
Turixin 2% Nasensalbe
Wirkstoff:
Mupirocin
Datum:
05.09.2017
AMK: Lieferengpass bei Turixin 2% Nasensalbe – Rezepturvorschrift für Mupirocin-haltige Nasensalben als therapeutische Alternative

AMK / Die Firma GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG zeigte Anfang August 2017 einen Lieferengpass auf Grund von Produktionsproblemen zu Turixin® (Mupirocin), 2 % Nasensalbe, auf der Homepage des BfArM an und verweist auf die Möglichkeiten der Eigenherstellung in Apotheken (1).
Das topisch anzuwendende Antibiotikum wird zur Elimination von Staphylokokken, einschließlich Methicillin-resistenter Stämme (MRSA), auf der Nasenschleimhaut angewendet. Wegen seines Einsatzes gilt der Wirkstoff als versorgungsrelevant. Laut Information des Zulassungsinhabers soll der Lieferengpass bis April 2018 bestehen bleiben. 

Über die in der Zeitschrift Krankenhauspharmazie veröffentlichte Herstellung von Mupirocin-haltiger Nasensalbe können sich Apotheken, die Abonnenten des DAC/NRF sind, dort auch im Mitgliederbereich informieren, um im Bedarfsfall die Patientenversorgung zu sichern (2). Laut Auskunft des DAC/NRF sind sämtliche in der Rezeptur enthaltene Substanzen derzeit lieferbar.
Die AMK bittet Apotheken auch die Fachinformation zu Turixin (Stand Oktober 2016) zu beachten und unerwünschte Wirkungen einschließlich Medikationsfehler im Zusammenhang mit der Anwendung von Mupirocin-Nasensalbe 2 % unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen

  1. GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG; Lieferengpass Meldungsdetails Turixin, unter www.bfarm.de --> Arzneimittel --> Arzneimittelzulassung --> Arzneimittelinformationen --> Lieferengpässe --> gemeldete Lieferengpässe ---> Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe) (Zugriff am 8. August 2017)
  2. Herbig S. et al.; Herstellung und Prüfung von Mupirocin-Nasensalbe 2 %. Krankenhauspharmazie 2010, (31) 3: 122-3