In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 2611-2620 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufVelcade 3,5 mg, »Haemato Pharm«, 1 Durchstechflasche, Pulver zur Herstellung einer InjektionslösungBortezomibHaemato Pharm0073529124.01.2018
Rote-Hand-BriefeBuccolam®Midazolam24.01.2018
HerstellerinformationErwinase®Jazz Pharmaceuticals France SAS24.01.2018
Rote-Hand-Briefe24.01.2018
Rückrufe allgemeinHomeda Pharma0000000016.01.2018
ChargenrückrufBombastus-Tee, diverseBombastus-Werke05467091
06858971
05466944
06862636
16.01.2018
HerstellerinformationFerro sanol® 30 mg / ml Tropfen zum EinnehmenUCB Pharma16.01.2018
HerstellerinformationHaldol®Janssen Cilag16.01.2018
ChargenrückrufCelecoxib Zentiva 200 mg, 20 und 100 HartkapselnCelecoxibZentiva Pharma10542127
10542162
09.01.2018
ChargenrückrufLevium 100 mg, 50 und 100 TablettenLevomepromazinHexal08668329
08668335
09.01.2018
Zeige Ergebnisse 611-612 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Ribosofol® (Folinsäure) 50 mg/ml Injektions- und Infusionslösung: Auffälligkeiten an der Verbördelung bei mehreren Chargen

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Ribosofol 50 mg/ml, Injektions- und Infusionslösung
Wirkstoff:
Folinsäure
Datum:
25.08.2026

AMK / Die Firma Hikma Pharma GmbH informiert mittels Informationsschreiben über einzelne Beanstandungen zu Auffälligkeiten (siehe Abbildung) an der Verbördelung von Ribosofol (Folinsäure) 50 mg/ml, Injektions- und Infusionslösung. Auch der AMK liegen hierzu vier Meldungen zu vier betroffenen Chargen aus verschiedenen Krankenhausapotheken vor.

Folinsäure wird angewendet, um die Toxizität und Wirkung von Folsäure-Antagonisten wie Methotrexat bei zytotoxischer Therapie und Überdosierung bei Erwachsenen und Kindern zu verringern oder ihnen entgegenzuwirken („Folinat-Rescue“), sowie in Kombination mit 5-Fluorouracil (5-FU) in der zytotoxischen Therapie.

Nach Angaben der Firma werden die Untersuchungen zur Ursache fortgeführt. Vor der Anwendung beziehungsweise Weiterverarbeitung soll jedes Vial einer sorgfältigen Sichtprüfung unterzogen werden. Dabei ist insbesondere auf Auffälligkeiten im Bereich der Verbördelung und Bördelkappe sowie auf die Integrität des Behältnisses zu achten. Auffällige Vials sollen nicht angewendet werden.

Weitere Informationen sind dem Informationsschreiben der Firma zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, die Hinweise zur Sichtprüfung zu beachten und Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Ribosofol vorzugsweise online unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
Hikma Pharma GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Veröffentlichung Informationsschreiben Ribosofol. (21. August 2026)