In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufAmoxiClavAmoxicillin, ClavulansäureHikma Pharma1757868316.10.2025
ChargenrückrufPantoprazol Denk 40 mg magensaftresistente TablettenPantoprazolDenk Pharma1244320514.10.2025
ChargenrückrufAnafranil 75 mg retardClomipraminEurimPharm Arzneimittel0747835413.10.2025
ChargenrückrufVomex A Kinder-Suppositorien 40 mgDimenhydrinatKlinge Pharma01116555
01116526
10.10.2025
Rote-Hand-BriefeCaspofungin09.10.2025
HerstellerinformationCrysvitaBurosumabKyowa Kirin09.10.2025
ChargenrückrufIrinotecan Hikma 20 mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungIrinotecanHikma Pharma1761111008.10.2025
ChargenrückrufRivotril Lösung 2,5 mg / ml Tropfen zum Einnehmen, „Emra-Med“ClonazepamEmra-Med Arzneimittel00325802
00325819
08.10.2025
ChargenrückrufNystaderm CremeNystatinDermapharm0393660106.10.2025
ChargenrückrufCozaar Protect 50 mg FilmtablettenLosartanEurimPharm Arzneimittel0063407006.10.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenInformationen der Institutionen und Behörden: AMK: Innohep® (Tinzaparin-Natrium): Neue Arzneimittelnamen zur Vermeidung von Medikationsfehlern 14.10.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Foster®, Inuvair® und Trimbow® mit Dosiszählwerk: Risiko für verschlechterte Symptomkontrolle durch verstopfte Düsen 13.10.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Engpässe von Grippeimpfstoffen online melden 12.10.2020
Information der Institutionen und BehördenOnline-Nachricht: Die neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da! 30.09.2020
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von der Firma Panexcell Clinical Laboratories Priv.Ltd. durchgeführt wurden 28.07.2020
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2020 (PZ 1/2 bis 26) 21.07.2020
Information der Institutionen und BehördenRisiko fehlgeschlagener Injektionen bei Etanercept-haltigen Arzneimitteln: Bei Verdacht auf einen defekten Auslösemechanismus sind auch Anwendungsfehler in Betracht zu ziehen20.07.2020
Information der Institutionen und BehördenVerordnung zur Erhöhung der Bevorratung von Arzneimitteln zur intensivmedizinischen Versorgung in Kraft getreten 14.07.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aufhebung der Regelungen und Empfehlungen zur Sicherstellung der Versorgung chronisch Kranker mit Hydroxychloroquin-haltigen Arzneimitteln07.07.2020
Information der Institutionen und BehördenEMA/CHMP: Anwendungseinschränkungen für Fosfomycin-haltige Antibiotika 06.07.2020

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Senvelgo® (Velagliflozin) 15 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen: Risiko einer diabetischen Ketoazidose

Hersteller:
Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Produkt:
SGLT-2-Inhibitors Senvelgo®
Wirkstoff:
Velagliflozin
Datum:
12.08.2024
Die Firma Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH informiert in Abstimmung mit der EMA und dem BVL zum Risiko diabetischer Ketoazidosen (DKA) und Todesfällen, nach Anwendung des SGLT-2-Inhibitors Senvelgo® (Velagliflozin) 15 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen mit nicht-insulinabhängigem Diabetes mellitus. Mit Insulin vorbehandelte diabetische Katzen haben dabei ein höheres Risiko für die Entwicklung einer DKA und Ketonurie.

Die meisten der berichteten DKA-Fälle traten null bis vier Tage nach Behandlungsbeginn auf. Daher sollten Ketonkörper zu Beginn der Behandlung täglich für die ersten sieben Tage überprüft werden und dann alle ein bis drei Tage für die folgende Woche. Darüber hinaus sollte idealerweise innerhalb dieser ersten zwei Wochen ein Screening auf Ketonkörper im Plasma erfolgen. Vor Behandlung mit Senvelgo® muss ein Screening auf DKA durchgeführt werden.

Betroffene Katzenhalter sollten über das Risiko einer DKA informiert werden und ihre Katzen sorgfältig auf eine mögliche Entwicklung einer DKA überwachen können. Werden Ketonkörper festgestellt oder klinische Anzeichen einer DKA beobachtet, ist eine sofortige tierärztliche Konsultation erforderlich.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von (Tier-)Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden.