In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 2561-2570 von 3514.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufZarzio, »Inopha«, 5 Fertigspritzen, diverseFilgrastimInopha12566936
12566942
09.01.2018
Herstellerinformation Vancomycin Noridem 500 mg und 1000 mgVancomycinDEMO Pharmaceuticals09.01.2018
Rückrufe allgemeinGuar Verlan, 20 und 50 Stück, Granulat, alle ChargenVerla-Pharm Arzneimittel03838956
03838962
19.12.2017
Rückrufe allgemeinMovicol aromafrei, 10 und 50 Stück, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen, alle ChargenMacrogolNorgine05371250
05371273
19.12.2017
Rückrufe allgemeinMoxonidin-Actavis, Filmtabletten, diverseMoxonidinPuren Pharma05519712
05519758
19.12.2017
ChargenrückrufLeustatin 10 mg / 10 ml, 1 Stück, Konzentrat zur Herstellung einer InfusionslösungCladribinJanssen-Cilag0056716119.12.2017
ChargenrückrufMonovo 1 mg / g, Emulsion, diverseMometasonfuroatAlmirall Hermal05025708
05025714
19.12.2017
ChargenrückrufSortis 20 mg, »EurimPharm«, 100 FilmtablettenAtorvastatinEurimPharm Arzneimittel0092688419.12.2017
Rote-Hand-BriefeEligard®LeuprorelinacetatAstellas Pharma19.12.2017
ChargenrückrufZoledronat Medicopharm 4 mg / 5 ml, 1 und 4 Stück, InfusionslösungskonzentratZoledronsäureMedicopharm10037671
10037688
12.12.2017
Zeige Ergebnisse 601-604 von 604.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Keppra® (Levetiracetam) 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen mit 3 ml Applikationsspritze, 150 ml: Risiko von Überdosierungen durch Wechsel der Applikationsspritze

Hersteller:
UCB Pharma GmbH
Produkt:
Keppra®
Wirkstoff:
Levetiracetam
Datum:
08.07.2026
PZN:
19164388

AMK / Die Firma UCB Pharma GmbH informiert mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit der EMA und dem BfArM über das Risiko von Medikationsfehlern bei dem Arzneimittel Keppra® (Levetiracetam) 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen mit 3 ml Applikationsspritze, 150 ml, durch den Austausch der 3 ml mit einer neuen 5 ml Applikationsspritze.

Das Antiepileptikum wird zur Behandlung verschiedener Anfallsformen bei Säuglingen und kleinen Kindern ab sechs Monaten bis unter vier Jahren eingesetzt.

Die neue Packung mit der 5 ml Spritze wird unter der PZN 19164388 in den Markt gebracht und hat die gleiche Skalierung von 0,1 ml wie die bisherige 3 ml Applikationsspritze (PZN 05453806) sowie zusätzlich Gradierungen in 0,25 ml-Schritten. Die Firma weist nun auf mögliche Fehldosierungen durch das unterschiedliche Gesamtvolumen der Dosierspritzen hin. Eine Überdosierung von Levetiracetam kann zu Somnolenz, Agitiertheit, Aggression, herabgesetztem Bewusstsein, Atemdepression und Koma führen.

Bei der Abgabe sollen die Betreuungspersonen über die Änderung des Gesamtvolumens und über die zusätzliche 0,25 ml-Skalierung informiert werden. Auch wurden die Hinweise zur Reinigung der Applikationsspritze aktualisiert. Die Applikationsspritze soll durch Spülen mit kaltem Wasser gereinigt werden, indem der Kolben mehrmals auf und ab bewegt wird, ohne die beiden Bestandteile zu trennen, um Wasser aufzunehmen und wieder auszustoßen.

Die Produktinformation wird aktualisiert. Nähere Informationen, wie Fotos der neuen Applikationsspritze und Faltschachtel, sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte oder Betreuungspersonen angemessen zu informieren und Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Levetiracetam bitte online unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quelle
BfArM; Rote-Hand-Brief zu Keppra 100 mg/ml Lösung zum Einnehmen (150-ml-Flasche     für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren) (Levetiracetam): Risiko eines Medikationsfehlers durch Wechsel der Applikations-spritze für Zubereitungen zum Einnehmen. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformation (9. Juli 2026)