In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 2531-2540 von 3560.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufUtrogestan 100 mg, »EurimPharm«, 90 WeichkapselnProgesteronEurimPharm Arzneimittel 0670632713.03.2018
ChargenrückrufUtrogestan 100 mg, »Pharma Gerke«, 30 und 90 WeichkapselnProgesteronPharma Gerke 09714959
09740773
13.03.2018
HerstellerinformationZinbryta®DaclizumabBiogen13.03.2018
HerstellerinformationCellCept® 500 mg FilmtablettenMycophenolatmofetilRoche13.03.2018
Rückrufe allgemeinFlupirtin-Aristo 100 mg, 30, 50 und 80 Hartkapseln FlupirtinAristo Pharma12526954
12526960
12526977
06.03.2018
Rückrufe allgemeinZinbryta 150 mg Injektionslösung, 1 und 3 FertigspritzenDaclizumabBiogen 11660691
11660716
06.03.2018
ChargenrückrufPsoradexan, diverseDithranol, HarnstoffAlmirall Hermal04904939
01315378
04904945
06.03.2018
ChargenrückrufUtrogestan 100 mg, »kohlpharma«, 30 und 90 WeichkapselnProgesteronkohlpharma03864190
00310048
06.03.2018
ChargenüberprüfungenASS 100 mg Hexal, 100 TablettenAcetylsalicylsäureHexal0740221006.03.2018
HerstellerinformationOdomzoSonidegibSun Pharmaceuticals06.03.2018
Zeige Ergebnisse 601-607 von 607.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Herstellerinformation

Rote-Hand-Brief zu Mykronor® (Noradrenalin): Risiko von Medikationsfehlern durch Neueinführung einer erheblich niedrigeren Dosierung

Hersteller:
Aguettant Deutschland GmbH
Produkt:
Mykronor®
Wirkstoff:
Noradrenalin
Datum:
15.07.2026

AMK / Die Firma Aguettant Deutschland GmbH informiert mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit dem BfArM über das Risiko von Medikationsfehlern im Zusammenhang mit der Markteinführung von Mykronor® (Noradrenalin) 5 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung. Die abweichende Wirkstärke und Aufmachung der neuen Darreichungsform könne zu Verwechslungen und Dosierungsfehlern führen.

Das Arzneimittel in der Konzentration 5 Mikrogramm/ml ist nur zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des perioperativen Blutdrucks bei Erwachsenen nach Spinal- oder Allgemeinanästhesie angezeigt. Es ist nicht für Notfallsituationen oder die intensivmedizinische Anwendung zugelassen.

Die Firma weist darauf hin, dass die Konzentrationsangabe von 5 Mikrogramm/ml deutlich von den bislang marktüblichen Noradrenalin-Präparaten abweicht, deren Stärken üblicherweise in Milligramm/ml angegeben werden. Dadurch besteht insbesondere das Risiko einer Fehlinterpretation der Stärkeangabe (als 5 mg/ml). Zudem wird das Arzneimittel in 20 ml- und 50 ml-Durchstechflaschen angeboten, wodurch Verwechslungen mit bereits verfügbaren Noradrenalin-Infusionslösungen ähnlicher Packungsgrößen möglich sind. Das Arzneimittel ist zur direkten Anwendung bestimmt und darf nicht verdünnt oder mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Patienten sollen während der Noradrenalin-Gabe engmaschig überwacht werden.

Weitere Informationen sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Arzneimittelrisiken, einschließlich (potenzieller) Medikationsfehler, im Zusammenhang mit der Anwendung von Mykronor® unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Rote-Hand-Brief zu Mykronor 5 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung: Risiko von Medikationsfehlern. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformation (15. Juli 2026)