In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
HerstellerinformationCannabis flos Pedanios 22 / 1Fagron &Co. KG1444784521.07.2025
HerstellerinformationAvonexInterferon beta-1aBiogen18.07.2025
ChargenrückrufParacetamol SANAVITA 125 mg Zäpfchen, Paracetamol SANAVITA 250 mg Zäpfchen, Paracetamol SANAVITA 500 mg Zäpfchen, Paracetamol SAParacetamolSanavita Pharmaceuticals14416388
14416394
14416402
14416419
17.07.2025
ChargenrückrufRasagilin-neuraxpharm 1 mg TablettenRasagilinneuraxpharm Arzneimittel11332432
11332449
11332461
17.07.2025
ChargenrückrufDuloxetin Glenmark 20 mg magensaftresistente HartkapselnDuloxetinGlenmark Arzneimittel1132331514.07.2025
HerstellerinformationFagron &Co. KG10.07.2025
ChargenrückrufClarithromycin Accord 250 mg und 500 mg FilmtablettenClarithromycinAccord Healthcare13893229
13893212
13893241
13893258
08.07.2025
ChargenüberprüfungenFinasterid-Hormosan 1 mg FilmtablettenFinasteridHormosan Pharma1032578907.07.2025
ChargenrückrufParacetamol SANAVITA 125 mg Zäpfchen, 10 Stück, Paracetamol SANAVITA 250 mg Zäpfchen, 10 StückParacetamolSanavita Pharmaceuticals14416388
14416394
07.07.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Duvyzat®GivinostatItalfarmaco01.07.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM/PEI: Mit jeder Meldung die Arzneimittelsicherheit verbessern09.11.2020
Information der Institutionen und BehördenOtriven® gegen Schnupfen 0,025 % Nasentropfen: Anwendung bei Kleinkindern unter einem Jahr kontraindiziert 05.11.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Zusätzliche Charge Influenza-Impfstoff Vaxigrip Tetra 2020/2021 (▼) aus Frankreich eingeführt 03.11.2020
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungs- und Apothekenpflicht 29.10.2020
Information der Institutionen und BehördenInformationen der Institutionen und Behörden: AMK: Innohep® (Tinzaparin-Natrium): Neue Arzneimittelnamen zur Vermeidung von Medikationsfehlern 14.10.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Foster®, Inuvair® und Trimbow® mit Dosiszählwerk: Risiko für verschlechterte Symptomkontrolle durch verstopfte Düsen 13.10.2020
Information der Institutionen und BehördenPEI: Engpässe von Grippeimpfstoffen online melden 12.10.2020
Information der Institutionen und BehördenOnline-Nachricht: Die neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da! 30.09.2020
Information der Institutionen und BehördenCHMP/EMA: Ruhen der Zulassungen von Arzneimitteln empfohlen, deren Bioäquivalenzstudien von der Firma Panexcell Clinical Laboratories Priv.Ltd. durchgeführt wurden 28.07.2020
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 1. Halbjahr 2020 (PZ 1/2 bis 26) 21.07.2020

Information der Institutionen und Behörden

AkdÄ: Polyneuropathie unter Dronedaron (Multaq)

Produkt:
Multaq
Wirkstoff:
Dronedaron
Datum:
30.06.2015
AMK / Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über Fälle von Polyneuropathie unter dem Antiarrhytmikum Dronedaron. Der strukturell eng mit Amiodaron verwandte Wirkstoff Dronedaron wurde wegen seiner im Vergleich zu Amiodaron geringeren Lipophilie ursprünglich als der Wirkstoff mit geringerem Potential für Neurotoxizität betrachtet. Mehrere Fallberichte, die in der WHO-Datenbank und der UAW-Datenbank des BfArM dokumentiert sind, deuten darauf hin, dass Dronedaron in seltenen Fällen zu einer Polyneuropathie führen kann. Die AkdÄ berichtet nun über einen Fall, in welchem es nach etwa einjähriger Therapie mit Dronedaron zunächst zu Missempfindungen (Kribbeln, Hitzegefühl) mit verringerter Oberflächensensitivität unterhalb der Knie gekommen war. Die neurophysiologische Untersuchung bestätigte eine Neuropathie. Andere Ursachen für die Neuropathie, wie Diabetes mellitus oder Alkoholismus, lagen nicht vor und weitere Arzneimittel wurden nicht eingenommen. Ein halbes Jahr nach Absetzen des Dronedaron beginnend hatten sich die Symptome langsam bis zur späteren völligen Beschwerdefreiheit zurückgebildet. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Patienten, die unter einer Behandlung Symptome wie zum Beispiel Sensibilitätsstörungen, muskuläre Schwäche, trophische Störungen und reduzierte Sehnenreflexe entwickeln, eine weitere Diagnostik eingeleitet und die Möglichkeit einer Nebenwirkung von Dronedaron frühzeitig in Betracht gezogen werden sollte. Bitte melden Sie unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit Dronedaron der AMK (www.arzneimittelkommission.de). / Quellen AkdÄ; »Aus der UAW Datenbank« Entwicklung einer gemischten Polyneuropathie unter Dronedaron (Multaq®). Dtsch. Ärztebl. 2015, (112) 25: 1151f. (19. Juni 2015)