In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Chargenrückrufmetex® 50 mg / ml Injektionslösung, Fertigspritze, 17,5 mgMethotrexatmedac0756762626.11.2025
Rückrufe allgemeinWeleda25.11.2025
ChargenrückrufNaropin® 2 mg / ml Amp. 10 ml InjektionslösungRopivacainAspen Pharma Trading Limited0759209625.11.2025
Rote-Hand-BriefePhenhydanPhenytoin-NatriumDesitin Arzneimittel24.11.2025
ChargenrückrufCandesartan Basics 16 mg Tabletten, 56 und 98 Stück, Candesartan Basics 32 mg Tabletten, 28, 56 und 98 StückCandesartanBasics09482845
09482851
09482868
09482874
09482880
24.11.2025
ChargenrückrufFoster 200 Mikrogramm / 6 Mikrogramm pro Inhalation Druckgasinhalation, Lösung, „2care4 ApS“Beclometason, Formoterol1715340019.11.2025
HerstellerinformationNimodipin Hexal 30 mgNimodipinHexal17.11.2025
HerstellerinformationBronchitolMannitolPharmaxis Europe Limited17.11.2025
HerstellerinformationLibtayoCemiplimabRegeneron10.11.2025
HerstellerinformationNovo Nordisk Pharma10.11.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK: Hinweis: Informationen zur Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen 26.01.2021
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Befristetes Ruhen aller Zulassungen angeordnet 12.01.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: COVID-19-Impfung – Risiken mit Beratung und aktiver Pharmakovigilanz minimieren helfen07.01.2021
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da! 23.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Mit aktiver Pharmakovigilanz vermehrten Unsicherheiten in Zeiten der Pandemie begegnen 15.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Fremdartiger Geschmack von Vigantol® (Colecalciferol) Öl 20.000 I.E./ml Tropfen07.12.2020
Information der Institutionen und BehördenIn eigener Sache: Die Qual der Wahl – die zwei Meldeformulare der AMK 03.12.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Cisatracurium: Empfehlung der AWMF und DGAI 01.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Meningoenzephalitis durch Varizella-zoster-Virus im Zusammenhang mit Gilenya® (▼, Fingolimod) 23.11.2020
Information der Institutionen und BehördenEmpfehlungen zum sachgerechten Einsatz von Remdesivir (▼) bei COVID-19-Patienten 16.11.2020

Herstellerinformation

Fiasp® (Insulin aspartat): Neue Farbgebung von Patrone und Fertigpen zur Vermeidung von Verwechslungen mit Tresiba®

Hersteller:
Novo Nordisk
Produkt:
Fiasp®
Wirkstoff:
Insulin aspartat
Datum:
09.07.2018
AMK / In Abstimmung mit der EMA und dem BfArM informiert die Firma Novo Nordisk GmbH über die neue Farbgebung der Fiasp®-Patrone und -Fertigpen.
In der Vergangenheit wurden Fälle berichtet, in denen Patienten hauptsächlich aufgrund der Farbähnlichkeit zwischen den verschiedenen Insulinen versehentlich das mahlzeitenbezogene Fiasp® (Insulin aspartat) statt des lang wirkenden Tresiba® (Insulin degludec) angewendet haben. In einigen Fällen haben schlechte Lichtverhältnisse zu den Verwechslungen beigetragen. Schwerwiegende klinische Folgen wie Hypo- oder Hyperglykämien können die Folge sein.

Obwohl Tresiba® derzeit in Deutschland nicht vertrieben wird, besteht die grundsätzliche Möglichkeit des Imports, zum Beispiel aus Österreich. Die Firma bittet nun Heilberufe, Patienten auf das Risiko von Verwechslungen hinzuweisen, für den Fall, dass beide Arzneimittel verwendet werden. Patienten sollen vor jeder Injektion den Namen des Insulins überprüfen.
Das mahlzeitenbezogene Fiasp® wird ab Juli 2018 in Form von rot-gelben Patronen und Fertigpens vertrieben. Bildmaterial ist dem Informationsschreiben zu entnehmen. In der Zeit der vollständigen Umsetzung der Farbänderung für Fiasp®-Produkte sollten Patienten besonders aufmerksam sein.

Die AMK bittet Apotheken unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) im Zusammenhang mit der Anwendung von Insulinen sowie auch solche aufgrund von Medikationsfehlern unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
Novo Nordisk GmbH; Risiko von Verwechslungen zwischen den Insulinen Fiasp® (schnell wirksames Insulin aspart) und Tresiba® (lang wirkendes Insulin degludec). www.bfarm.de -> Arzneimittel -> Pharmakovigilanz -> Risikoinformationen -> Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe (6. Juli 2018)