In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Romvimza™ VimseltinibDeciphera Pharmaceuticals01.11.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Voranigo®Vorasidenib Servier01.11.2025
HerstellerinformationSalbutamolGlenmark Arzneimittel29.10.2025
ChargenrückrufNattokinase Kapselnallcura Naturheilmittel1934157729.10.2025
ChargenrückrufPramipexol-neuraxpharm 0,7 mg TablettenPramipexolneuraxpharm Arzneimittel0740914629.10.2025
ChargenrückrufRivotril 2,5 mg / ml Tropfen zum Einnehmen, Lösung, „EurimPharm”ClonazepamEurimPharm Arzneimittel00426294
00426302
28.10.2025
ChargenrückrufMivacron 10 mg InjektionslösungMivacuriumAspen Pharma Trading Limited0757790327.10.2025
ChargenrückrufAtomoxetin beta 10 mg HartkapselnAtomoxetinbetapharm Arzneimittel14243982
14244007
14244013
27.10.2025
Rückrufe allgemeinOpiumtinktur MarosPharmanovia06705368
06705374
06705380
23.10.2025
ChargenrückrufInjekt Solo Spritze 10 ml LuerB. Braun Melsungen1807459422.10.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht 28.01.2021
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Anordnungen zu kindergesicherten Verpackungen aufgehoben28.01.2021
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 2. Halbjahr 2020 (PZ 27 bis 52/53) 26.01.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK: Hinweis: Informationen zur Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen 26.01.2021
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Befristetes Ruhen aller Zulassungen angeordnet 12.01.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: COVID-19-Impfung – Risiken mit Beratung und aktiver Pharmakovigilanz minimieren helfen07.01.2021
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da! 23.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Mit aktiver Pharmakovigilanz vermehrten Unsicherheiten in Zeiten der Pandemie begegnen 15.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Fremdartiger Geschmack von Vigantol® (Colecalciferol) Öl 20.000 I.E./ml Tropfen07.12.2020
Information der Institutionen und BehördenIn eigener Sache: Die Qual der Wahl – die zwei Meldeformulare der AMK 03.12.2020

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu verschiedenen Antiinfektiva von Dr. Eberth: Risiko durch nicht aktualisierte Gebrauchsinformationen

Datum:
31.03.2026

AMK / Der Zulassungsinhaber Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH informiert in Abstimmung mit der zuständigen Landesbehörde über nicht zulassungskonforme Gebrauchsinformationen bei verschiedenen Antiinfektiva in unterschiedlichen Darreichungsformen zur parenteralen Anwendung und bestimmten Chargen (1). Betroffen sind (2):

  • Cefazolin Dr. Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (PZN 15735977),
  • Cefotaxim Eberth 0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 09423529),
  • Ceftazidim Dr. Eberth 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 11281953),
  • Ceftazidim Dr. Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/ Infusionslösung (PZN 11282007),
  • Ceftriaxon Eberth 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung (PZN 10219805),
  • Ceftriaxon Eberth 2 g Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 17631147),
  • Levofloxacin Dr. Eberth 5 mg/ml Infusionslösung (PZN 12778265),
  • Moxifloxacin Eberth 400 mg/250 ml Infusionslösung (PZN 18824078) und
  • Voriconazol Eberth 200 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (PZN 13893608).

Die genannten Antiinfektiva werden zur Behandlung bakterieller und fungaler Infektionen eingesetzt.

In den Gebrauchsinformationen der betroffenen Arzneimittel fehlen wichtige sicherheitsrelevante Informationen, weshalb die Firma darum bittet, die in den Packungen enthaltene Gebrauchsinformation zu vernichten. Weitere Informationen, wie eine Auflistung der betroffenen Chargen sowie Verweise zu den aktuellen Gebrauchsinformationen (QR-Code), sind dem Rote-Hand-Brief zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Einrichtungen zu informieren und Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit den genannten Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

 

Quellen
1.) BfArM; Rote-Hand-Brief zu verschiedenen Arzneimitteln der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH: Risiko durch nicht aktualisierte Gebrauchsinformationen. www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe (Zugriff am 30. März 2026)
2.) Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Rote Hand Brief_Bitte um Veröffentlichung. (30. März 2026)