In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rückrufe allgemeinDuodart 0,5 mg / 0,4 mg Hartkapseln, „EurimPharm”Dutasterid, TamsulosinEurimPharm Arzneimittel09385349
09385355
02.10.2025
Rückrufe allgemeinAvodart 0,5 mg Weichkapseln, „EurimPharm”DutasteridEurimPharm Arzneimittel0417296202.10.2025
Rückrufe allgemeinProscar 5 mg Filmtabletten, „EurimPharm”FinasteridEurimPharm Arzneimittel08626354
09235963
08635146
02.10.2025
HerstellerinformationSubstitol®MorphinsulfatMundipharma01.10.2025
ChargenüberprüfungenOnsetron-Denk 4 mg SchmelztablettenDenk Pharma1099584001.10.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ogsiveo®Nirogacestat Springworks Therapeutics Ireland01.10.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ekterly®Sebetralstat Kalvista Pharmaceuticals01.10.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Lynozyfic®Linvoseltamab Regeneron01.10.2025
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ezmekly®MirdametinibSpring Works Therapeutics01.10.2025
ChargenrückrufDuloxetin Zentiva 30 mg magensaftresistente Hartkapseln, 98 Stück, Duloxetin Zentiva 40 mg magensaftresistente Hartkapseln, 28 uDuloxetinZentiva Pharma11276337
11276343
11276366
30.09.2025
Zeige Ergebnisse 231-240 von 604.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenListe ausgewählter AMK-Nachrichten 2. Halbjahr 2020 (PZ 27 bis 52/53) 26.01.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK: Hinweis: Informationen zur Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen 26.01.2021
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ranitidin-haltige Arzneimittel: Befristetes Ruhen aller Zulassungen angeordnet 12.01.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: COVID-19-Impfung – Risiken mit Beratung und aktiver Pharmakovigilanz minimieren helfen07.01.2021
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da! 23.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Mit aktiver Pharmakovigilanz vermehrten Unsicherheiten in Zeiten der Pandemie begegnen 15.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAMK: Fremdartiger Geschmack von Vigantol® (Colecalciferol) Öl 20.000 I.E./ml Tropfen07.12.2020
Information der Institutionen und BehördenIn eigener Sache: Die Qual der Wahl – die zwei Meldeformulare der AMK 03.12.2020
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass bei Cisatracurium: Empfehlung der AWMF und DGAI 01.12.2020
Information der Institutionen und BehördenAkdÄ: Meningoenzephalitis durch Varizella-zoster-Virus im Zusammenhang mit Gilenya® (▼, Fingolimod) 23.11.2020

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Natpar® (▼, Parathyroidhormon): Einstellung des Inverkehrbringens bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung

Hersteller:
Takeda
Produkt:
Natpar®
Wirkstoff:
Parathyroidhormon
Datum:
10.02.2026

AMK / Die Firma Takeda informiert über die frühzeitige Einstellung des Vertriebs von Natpar® (▼, Parathyroidhormon), 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm pro Dosis, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung, bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung am 1. Juli 2026. Die AMK berichtete über den seit Juli 2022 bestehenden Lieferengpass sowie die weltweite Einstellung der Produktion sämtlicher Dosisstärken von Natpar® zu Ende 2024 aufgrund von unüberbrückbaren Herstellungsproblemen (Pharm. Ztg. 2022 Nr. 19, Seite 86 und Nr. 41, Seite 90).

Parathyroidhormon (PTH) wird eingesetzt als Zusatztherapie bei erwachsenen Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus, deren Erkrankung sich durch die Standardtherapie allein nicht hinreichend kontrollieren lässt.

Die letzte in Verkehr gebrachte Charge von Natpar® läuft am 30. Juni 2026 ab. Der Pen ist nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr zu verwenden. Verbliebene Packungen sollen laut Firma von Patienten an die Apotheke oder das Krankenhaus zurückgegeben werden, von dem sie bezogen wurden.

Zur Vorbereitung auf die Vertriebseinstellung wird empfohlen, keine neuen Patienten auf Natpar® einzustellen. Für bestehende Patienten soll eine reduzierte Dosis verschrieben werden, falls dies möglich ist. Es sollte rechtzeitig auf eine geeignete alternative Therapie umgestellt werden. Dosisreduktion, eine plötzliche Unterbrechung oder das Absetzen von Natpar® erhöhen das Risiko einer schweren Hypokalzämie. Die Firma weist diesbezüglich auf die Notwendigkeit der Überwachung des Serumcalciumspiegels und auf Symptome einer Hypokalzämie hin. Patienten sollten über die Anzeichen einer Hypokalzämie, wie Parästhesien, Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen informiert werden.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten sowie belieferte Institutionen angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit einem Lieferengpass von PTH sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch über die Beendigung der Vermarktung des Arzneimittels Natpar. www. bfarm.de → Arzneimittel → Lieferengpässe → Aktuelles → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 9. Februar 2026)