In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufPalexia retard 100 mg, „Eurim Pharm”, 24, 54 und 100 Retardtabletten und Palexia retard 150 mg, „EurimPharm”, 54 RetardtablettenTapentadolEurimPharm Arzneimittel11029834
11029840
11029857
11029886
18.09.2018
HerstellerinformationTramadolor® 100 Injekt InjektionslösungHexal18.09.2018
ChargenrückrufPalexia retard 150 mg, „kohlpharma“, 100 RetardtablettenTapentadolkohlpharma-GmbH1055040517.09.2018
ChargenrückrufArilin® 500 mg, 10 und 20 FilmtablettenMetronidazolDr. August Wolff Arzneimittel02724311
02587877
17.09.2018
ChargenrückrufChlorhexamed Direkt 1%, 9 g GelChlorhexidinGlaxoSmithKline Consumer Healthcare0497859913.09.2018
ChargenrückrufPalexia retard 100 mg, „PB Pharma“, 100 RetardtablettenTapentadolPB Pharma0122457511.09.2018
ChargenrückrufLucentis 10 mg / ml, „NMG Pharma“, 1 Fertigspritze, InjektionslösungRanibizumabNMG Pharma1336435311.09.2018
ChargenrückrufHumira 40 mg / 0,4 ml, „NMG Pharma“, 6 Stück, Injektionslösung im Fertigpen, Humira 40mg / 0,4ml, „NMG Pharma“, 6 Stück, InjektionslAdalimumabNMG Pharma13625256
13625233
11.09.2018
ChargenrückrufEnbrel 50 mg Injektionslösung, „NMG Pharma“, 12 FertigspritzenEtanerceptNMG Pharma1324653011.09.2018
ChargenrückrufHerceptin 150 mg, „NMG Pharma“, 1 Stück, Pulver zur Herstellung eines InfusionslösungskonzentratsTrastuzumabNMG Pharma1265188911.09.2018
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenUAW-Verdachtsfälle melden: EMA veröffentlicht Informationsblatt für Patienten11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Natpar® (▼, Parathyroidhormon): Einstellung des Inverkehrbringens bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung

Hersteller:
Takeda
Produkt:
Natpar®
Wirkstoff:
Parathyroidhormon
Datum:
10.02.2026

AMK / Die Firma Takeda informiert über die frühzeitige Einstellung des Vertriebs von Natpar® (▼, Parathyroidhormon), 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm pro Dosis, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung, bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung am 1. Juli 2026. Die AMK berichtete über den seit Juli 2022 bestehenden Lieferengpass sowie die weltweite Einstellung der Produktion sämtlicher Dosisstärken von Natpar® zu Ende 2024 aufgrund von unüberbrückbaren Herstellungsproblemen (Pharm. Ztg. 2022 Nr. 19, Seite 86 und Nr. 41, Seite 90).

Parathyroidhormon (PTH) wird eingesetzt als Zusatztherapie bei erwachsenen Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus, deren Erkrankung sich durch die Standardtherapie allein nicht hinreichend kontrollieren lässt.

Die letzte in Verkehr gebrachte Charge von Natpar® läuft am 30. Juni 2026 ab. Der Pen ist nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr zu verwenden. Verbliebene Packungen sollen laut Firma von Patienten an die Apotheke oder das Krankenhaus zurückgegeben werden, von dem sie bezogen wurden.

Zur Vorbereitung auf die Vertriebseinstellung wird empfohlen, keine neuen Patienten auf Natpar® einzustellen. Für bestehende Patienten soll eine reduzierte Dosis verschrieben werden, falls dies möglich ist. Es sollte rechtzeitig auf eine geeignete alternative Therapie umgestellt werden. Dosisreduktion, eine plötzliche Unterbrechung oder das Absetzen von Natpar® erhöhen das Risiko einer schweren Hypokalzämie. Die Firma weist diesbezüglich auf die Notwendigkeit der Überwachung des Serumcalciumspiegels und auf Symptome einer Hypokalzämie hin. Patienten sollten über die Anzeichen einer Hypokalzämie, wie Parästhesien, Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen informiert werden.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten sowie belieferte Institutionen angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit einem Lieferengpass von PTH sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch über die Beendigung der Vermarktung des Arzneimittels Natpar. www. bfarm.de → Arzneimittel → Lieferengpässe → Aktuelles → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 9. Februar 2026)