In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 201-210 von 3479.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufDifferinAdapalenGalderma Laboratorium0727182518.09.2025
Rote-Hand-BriefeIxchiqValneva Austria18.09.2025
HerstellerinformationVisudyneVerteporfinCheplapharm Arzneimittel17.09.2025
Rote-Hand-Briefe15.09.2025
ChargenrückrufFS 53 Dr. Siegerth H, 100 und 3x100 ml, Tropfen, Somar flüssig N, 50 und 2x50 ml, Tropfen und Purgatio A, 50 und 2x50 ml, TropfeDr. F. u. C.-H. Siegerth Naturheilmittel04202433
04202456
01298964
05396706
00253439
03946700
15.09.2025
ChargenrückrufAntinicoticum mono, 100 ml, Tropfen, Antimast Selz TN, 30 und 100 ml, Tropfen, Rytesthin-Tropfen, 30 und 100 ml, Sedaphin Tropfepharmarissano Arzneimittel04317337
03046793
03046818
02380886
02381377
01746701
01746718
15.09.2025
ChargenrückrufImmunorell®, 50 ml, Mischung zum Einnehmen, Okoubarell®, 50 ml, Tropfen, Dolorell®, 50 ml, Mischung zum Einnehmen, Echinarell®, Sanorell Pharma03924578
07495803
19382694
19383110
11684059
14378506
04660006
12450547
05974617
06604093
15.09.2025
Rote-Hand-BriefeIsozid®IsoniazidEsteve Pharmaceuticals0425001810.09.2025
ChargenrückrufAmbroxol 75 retard HeumannAmbroxolHeumann Pharma & Co. Generica KG10061592
03882147
03882153
03882176
09.09.2025
Rote-Hand-Briefe08.09.2025
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Ergänzende Informationen zum Lieferengpass von Tamoxifen-haltigen Arzneimitteln18.02.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Maßnahmen zur Abmilderung des Lieferengpasses für Tamoxifen-haltige Arzneimittel11.02.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Paxlovid® (Nirmatrelvir/Ritonavir): weiteres oral verfügbares antivirales Arzneimittel zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Kürze verfügbar31.01.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht26.01.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Ronapreve® (▼, Casirivimab/Imdevimab): deutlich verminderte in-vitro-Neutralisierungseigenschaften gegenüber der SARS-CoV-2-Omikron-Variante18.01.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Ökotoxizität von Diclofenac – Hinweise zum verantwortungsbewussten Umgang13.01.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Lagevrio® (Molnupiravir) und Paxlovid® (Nirmatrelvir, Ritonavir): Oral verfügbare antivirale Wirkstoffe zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf03.01.2022
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da!20.12.2021
Information der Institutionen und BehördenAMK in eigener Sache: Vielen Dank für Ihr Engagement, das Vertrauen der Patienten in sichere Arzneimittel zu fördern17.12.2021
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Aktuelle Information zur Losartan-spezifischen Azido-Verunreinigung03.11.2021

Rote-Hand-Briefe

Rote-Hand-Brief zu Viekirax (Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir) mit oder ohne Exviera (Dasabuvir): Bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen

Hersteller:
AbbVie Deutschland GmbH und Co. KG
Produkt:
Viekirax® und Exviera®
Wirkstoff:
diverse
Datum:
12.01.2016

AMK / Die Firma AbbVie Deutschland GmbH und Co. KG informiert über einen Rote-Hand-Brief darüber, dass bei gleichzeitig mit Viekirax® (Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir) und Exviera® (Dasabuvir) behandelten Patienten Fälle von Leber­dekompensation und Leberversagen, einschließlich Lebertransplantation und Todesfälle, gemeldet wurden. Da die meisten Patienten mit diesen schweren Verläufen vor Therapiebeginn Anzeichen einer fortgeschrittenen und dekompensierten Zirrhose zeigten, wird die Anwendung von Viekirax mit oder ohne Ex­viera bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Grad B) nicht empfohlen. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Grad C) ist die Anwendung bereits kontraindiziert.


Patienten mit Zirrhose sollten anhand von Leberwertbestimmungen zu Behandlungsbeginn, in den ersten vier Wochen der Behandlung und gegebenenfalls auch danach überwacht werden.
Patienten sollten auf Anzeichen einer Leberentzündung, eines Leberversagens oder einer Dekompensation achten und bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufsuchen. Symptome einer Leberentzündung oder einer Verschlechterung der Leberfunktion können, außer der bekannten Gelbfärbung der Haut durch Bilirubin, beispielsweise Müdigkeit, Übelkeit und Gewichtsabnahme sein.

 

Bei klinisch relevanten Anzeichen einer Leberdekompensation sollte die Behandlung abgebrochen werden. Die Behandlung von Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung muss nicht zwingend abgebrochen werden, sondern kann nach positiver Nutzen/Risiko-Abwägung unter Überwachung fortgesetzt werden.


Die Fach- und Gebrauchsinformationen der Arzneimittel werden entsprechend aktualisiert.
Bitte melden Sie Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit Viekirax und/oder Exviera der AMK (www.arzneimittelkommission.de). /


Quellen

  • AbbVie Deutschland GmbH und Co. KG; Rote-Hand-Brief zu Viekirax® (Ombitasvir, Paritaprevir, 
    Ritonavir) mit oder ohne Exviera® (Dasabuvir): Wichtige neue Sicherheitsinformationen bezüglich der Leberfunktion. www.bfarm.de --> Arzneimittel --> Pharmakovigilanz --> Risikoinformationen --> Rote-Hand-Briefe und Informationsbriefe (4. Januar 2016)