In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufFolsäure Hevert 5 mg TablettenFolsäureHevert-Arzneimittel1829310313.01.2026
ChargenrückrufFosfuro® 3000 mg Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 8 gFosfomycinApogepha Arzneimittel0484205513.01.2026
Rückrufe allgemeinVihuma 250 I.E., 500 I.E., 1000 I.E., 2000 I.E., 3000 I.E. und 4000 I.E Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer InjektionSimoctocog alfaBiotest12549903
12549926
12549932
12549949
14358521
14358538
12.01.2026
ChargenrückrufAtomoxetin Heumann 10 mg Hartkapseln, 7 und 28 StückAtomoxetinHeumann Pharma & Co. Generica KG14063872
14063889
08.01.2026
ChargenrückrufBupropion-neuraxpharm 300 mg Tabletten mit veränderter WirkstofffreisetzungBupropionneuraxpharm Arzneimittel1425192907.01.2026
Rückrufe allgemeinAlle Arzneimittel der Hanosan GmbHHanosan05.01.2026
HerstellerinformationNimotop®, 30 mg, Filmtabletten und Nimotop® S, 30 mgLaboratoire X.O05.01.2026
HerstellerinformationTegretal®CarbamazepinNovartis Pharma05.01.2026
ChargenrückrufTenofovirdisoproxil Cipla 245 mg FilmtablettenTenofovirdisoproxilCipla N.V.14144116
14144122
02.01.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Imaavy® NipocalimabJohnson & Johnson01.01.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da!30.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK/ABDATA: Bereitstellung von Listen mit russischen und polnischen Arzneimitteln zur erleichterten Auswahl der medikamentösen Therapie von geflüchteten Menschen aus der Ukraine21.03.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Erneuter Appell zur konsequenten Verordnung und gleichmäßigen Abgabe kleiner Packungsgrößen Tamoxifen-haltiger Arzneimittel18.03.2022
Information der Institutionen und BehördenDie AMK in Zahlen: Das Jahr 202115.03.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Appell an Ärzte und Apotheker zur konsequenten Verordnung und gleichmäßigen Abgabe kleiner Packungsgrößen Tamoxifen-haltiger Arzneimittel bis Ende April 202203.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Stellungnahme zur vorgesehenen Rabattvertrags-gesteuerten „automatischen Substitution“ von Biologika/Biosimilars in öffentlichen Apotheken02.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Stellungnahme zur Verwendung von Jodtabletten bei einem Notfall mit Freisetzung von radioaktivem Jod01.03.2022
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht28.02.2022
Information der Institutionen und BehördenCMDh/PRAC: Ruhen der Zulassung von Hydroxyethylstärke-haltigen Arzneimitteln (▼) empfohlen25.02.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Ergänzende Informationen zum Lieferengpass von Tamoxifen-haltigen Arzneimitteln24.02.2022

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Diazepam Desitin® rectal tubes 5 und 10 mg: ungewöhnlich fest aufsitzende Verschlusskappe bei mehreren Chargen

Hersteller:
Desitin Arzneimittel GmbH
Datum:
06.07.2023

AMK / Die Firma Desitin Arzneimittel GmbH informiert in Abstimmung mit ihrer Aufsichtsbehörde über produktionsbedingt fest aufsitzende Verschlusskappen bei Diazepam Desitin® rectal tubes 5 und 10 mg, die dadurch schwer zu öffnen sind.

Das Notfallmedikament wird eingesetzt zur Behandlung eines Status epilepticus; zur akuten klinischen Intervention bei akuten Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen; zur Prämedikation vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen und postoperativer Medikation; Zustände mit erhöhtem Muskeltonus; Tetanus- sowie Fieberkrämpfen.

Die betroffenen Packungen sind mit einem gelben Aufkleber und einem kurzen Hinweis auf dem Umkarton markiert. Eine erneute Produktion neuer Chargen des Primärpackmittels ohne die genannte Problematik sei laut Firma kurzfristig nicht möglich, weshalb nun empfohlen wird, die betroffenen Verschlusskappen am Kappenrand, gegebenenfalls mit einem Tuch, zu fassen und dann mit Kraft abzuziehen. Die Spitze der Rektaltube darf nicht abgeschnitten werden, da so Verletzungsgefahr durch scharfe Schnittkanten besteht.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, belieferte Institutionen angemessen zu informieren und Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Diazepam-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
Desitin Arzneimittel GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Diazepam Desitin® rectal tubes 5 und 10 mg Kappen zu fest. (3. Juli 2023)