In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 201-210 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufFolsäure Hevert 5 mg TablettenFolsäureHevert-Arzneimittel1829310313.01.2026
ChargenrückrufFosfuro® 3000 mg Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 8 gFosfomycinApogepha Arzneimittel0484205513.01.2026
Rückrufe allgemeinVihuma 250 I.E., 500 I.E., 1000 I.E., 2000 I.E., 3000 I.E. und 4000 I.E Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer InjektionSimoctocog alfaBiotest12549903
12549926
12549932
12549949
14358521
14358538
12.01.2026
ChargenrückrufAtomoxetin Heumann 10 mg Hartkapseln, 7 und 28 StückAtomoxetinHeumann Pharma & Co. Generica KG14063872
14063889
08.01.2026
ChargenrückrufBupropion-neuraxpharm 300 mg Tabletten mit veränderter WirkstofffreisetzungBupropionneuraxpharm Arzneimittel1425192907.01.2026
Rückrufe allgemeinAlle Arzneimittel der Hanosan GmbHHanosan05.01.2026
HerstellerinformationNimotop®, 30 mg, Filmtabletten und Nimotop® S, 30 mgLaboratoire X.O05.01.2026
HerstellerinformationTegretal®CarbamazepinNovartis Pharma05.01.2026
ChargenrückrufTenofovirdisoproxil Cipla 245 mg FilmtablettenTenofovirdisoproxilCipla N.V.14144116
14144122
02.01.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Imaavy® NipocalimabJohnson & Johnson01.01.2026
Zeige Ergebnisse 201-210 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenDie neue Ausgabe des „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ ist da!30.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK/ABDATA: Bereitstellung von Listen mit russischen und polnischen Arzneimitteln zur erleichterten Auswahl der medikamentösen Therapie von geflüchteten Menschen aus der Ukraine21.03.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Erneuter Appell zur konsequenten Verordnung und gleichmäßigen Abgabe kleiner Packungsgrößen Tamoxifen-haltiger Arzneimittel18.03.2022
Information der Institutionen und BehördenDie AMK in Zahlen: Das Jahr 202115.03.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Appell an Ärzte und Apotheker zur konsequenten Verordnung und gleichmäßigen Abgabe kleiner Packungsgrößen Tamoxifen-haltiger Arzneimittel bis Ende April 202203.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Stellungnahme zur vorgesehenen Rabattvertrags-gesteuerten „automatischen Substitution“ von Biologika/Biosimilars in öffentlichen Apotheken02.03.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Stellungnahme zur Verwendung von Jodtabletten bei einem Notfall mit Freisetzung von radioaktivem Jod01.03.2022
Information der Institutionen und BehördenÄnderungen in der Verschreibungspflicht28.02.2022
Information der Institutionen und BehördenCMDh/PRAC: Ruhen der Zulassung von Hydroxyethylstärke-haltigen Arzneimitteln (▼) empfohlen25.02.2022
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Ergänzende Informationen zum Lieferengpass von Tamoxifen-haltigen Arzneimitteln24.02.2022

Herstellerinformation

Insuman® Rapid, Comb und Basal 40 I.E./ml Durchstechflaschen: Vertriebseinstellung und Risiko von Dosierungsfehlern

Hersteller:
Sanofi-Aventis Deutschland
Produkt:
Insuman®
Wirkstoff:
Insulin
Datum:
12.04.2019
AMK / In einem Schreiben an die AMK informiert die Firma Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt, über die Vertriebseinstellung aller Insuline mit der Konzentration 40 I.E/ml aus wirtschaftlichen Gründen. Das BfArM hatte die Firma dazu angeregt, über die Änderungen zusätzlich zu informieren.

Betroffen sind alle Insuman® Durchstechflaschen mit der Konzentration 40 I.E./ml. Als Alternativen stehen bei Insuman® Comb und Insuman® Basal Fertigpens bzw. 3 ml-Patronen mit der Konzentration 100 I.E./ml zur Verfügung. Bei Insuman® Rapid sind 10-ml-Durchstechflaschen weiterhin verfügbar, allerdings nur mit der Konzentration 100 I.E./ml.

Bei einer Umstellung auf höher konzentriertes Insulin wird ein geringeres Volumen für dieselbe Menge Insulin verabreicht. Im Falle einer Applikation mit einer Insulinspritze muss daher eine entsprechende U-100-Insulinspritze genutzt werden. Sollten fälschlicherweise U-40-Insulinspritzen verwendet werden, sind Dosierungsfehler und lebensbedrohliche Hypoglykämien zu befürchten.

Die AMK bittet ApothekerInnen Patienten und belieferte Einrichtungen über das Risiko zu informieren. Um Dosierungsfehler zu vermeiden, sollten die Anwender die Stärke des angewandten Präparates und die Insulinspritze vor Gebrauch stets abgleichen. ApotherInnnen sollten Anwender von Insulinen mit der Konzentration 40 I.E./ml dazu anhalten, nach Umstellung auf ein Insulin mit der Konzentration 100 I.E./ml alle restlichen U-40-Insulinspritzen zu entsorgen.

Näheres ist dem Schreiben zu entnehmen. Die AMK bittet ApothekerInnen Medikationsfehler im Zusammenhang mit der Anwendung von Insuman®, die zu einer unerwünschten Arzneimittelwirkung geführt haben, unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Vertriebseinstellung Insuman Rapid 40 I.E./ml Durchstechflaschen / Umstellung auf Insuman Rapid 100 I.E./ml Durchstechflaschen. (10. April 2019)