In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 1951-1960 von 3575.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rückrufe allgemeinIsopto-Dex 1 mg / g, 3,5 g Augensalbe DexamethasonNovartis Pharma0198823216.12.2019
ChargenrückrufTilicomp beta 50 mg / 4 mg, 20, 50 und 100 Retardtabletten Tilidin, Naloxonbetapharm Arzneimittel04897458
04897493
04897524
16.12.2019
ChargenrückrufTalvosilen forte 1000 mg / 60 mg, 50 Zäpfchen Paracetamol, Codeinbene-Arzneimittel0025946516.12.2019
ChargenrückrufFucidine Salbe 2 %, „Emra-Med“, 30 g SalbeFusidinsäureEmra-Med Arzneimittel0739317816.12.2019
HerstellerinformationEmerade®AdrenalinEMRAmed Arzneimittel und kohlpharma12.12.2019
Rote-Hand-BriefeEmerade®AdrenalinPharmaSwiss Česká republika s.r.o.09.12.2019
ChargenrückrufGinoRing® 0,120 mg / 0,015 mg pro 24 Stunden vaginales Wirkstofffreisetzungssystem, 1, 3 und 6 Vaginalringe Etonogestrel, EthinylestradiolExeltis Germany 13423191
13423222
13423239
03.12.2019
ChargenrückrufColistinsulfat, 5 g, 50 g, 100 g und 250 g Pulver ColistinsulfatFagron03.12.2019
ChargenrückrufChloramphenicol mikronisiert, 10 g und 250 g Pulver ChloramphenicolFagron08555499
08555447
03.12.2019
Rote-Hand-BriefeIncrelex®MecaserminIpsen Pharma02.12.2019
Zeige Ergebnisse 611-612 von 612.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Information der Institutionen und Behörden

Notfallkontrazeptivum ellaOne: Verschreibungspflicht von EU-Kommission aufgehoben

Hersteller:
HRA Pharma
Produkt:
ellaOne
Wirkstoff:
Ulipristalacetat
Datum:
13.01.2015
AMK / Die EU-Kommission hat mit Beschluss vom 7. Januar 2015 die Verschreibungspflicht für das Präparat ellaOne® (mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat) EU-weit aufgehoben. Das Arzneimittel ist zur Notfallkontrazeption innerhalb von 120 Stunden (5 Tagen) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr beziehungsweise Versagen der Kontrazeption in Europa zugelassen. Die Aufhebung der Verschreibungspflicht gilt somit nur für das Präparat ellaOne. Zur Frage, ab wann ellaOne in deutschen Apotheken rezeptfrei abgegeben werden darf, lag bis zum Redaktionsschluss der AMK keine offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) oder der zuständigen Bundesoberbehörde vor. In dieser Woche finden im BMG Gespräche zur Klärung der Rechtslage sowie über die Abstimmung qualitätssichernder Maßnahmen bei der Beratung zu Notfallkontrazeptiva statt. Dabei soll es auch um die geplante Entlassung von Levonorgestrel als Notfallkontrazeptivum aus der Verschreibungspflicht gehen. Auf der Grundlage der aktuellen Arzneimittel- und apothekenrechtlichen Bestimmungen erarbeitet die Bundesapothekerkammer gegenwärtig eine Handlungsanweisung inklusive eines Curriculums für die Beratung und Abgabe der beiden Notfallkontrazeptiva durch Apotheken. Die AMK ist an diesen Prozessen beteiligt und wird über die weiteren Entwicklungen zum Thema Notfallkontrazeptiva auch auf www.arzneimittelkommission.de informieren. / Quelle EU-Kommission; Durchführungsbeschluss der EU-Kommission über die Änderung der mit der Entscheidung K(2009)4049 erteilten Zulassung des Humanarzneimittels ellaOne® (Ulipristalacetat). http://ec.europa.eu/health/documents/community-register/2015/20150107130448/dec_130448_de.pdf (7. Januar 2015)