In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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Zeige Ergebnisse 1901-1910 von 3436.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
ChargenrückrufRanidura® T 150 mg und 300 mg, 20, 50 und 100 FilmtablettenRanitidinMylan Germany08818094
08818102
08818119
08818125
08818131
08818148
17.09.2019
ChargenrückrufMicrogynon, „ACA Müller“, 6x21 überzogene Tabletten Levonorgestrel, EthinylestradiolACA Müller ADAG Pharma0887501116.09.2019
ChargenrückrufSimbrinza 10 mg / ml + 2 mg / ml, „axicorp”, 1x5 ml Augentropfensuspension Brinzolamid, Brimonidinaxicorp Pharma1239165513.09.2019
ChargenrückrufBivalirudin Accord 250 mg, 1 Stück, Pulver zur Herstellung eines Konzentrates für eine Injektions- oder Infusionslösung BivalirudinAccord Healthcare1242243306.09.2019
ChargenrückrufSetLona® 0,120 mg / 0,015 mg pro 24 Stunden vaginales Wirkstofffreisetzungssystem, 3 Stück Etonogestrel, EthinylestradiolMylan dura 1370435206.09.2019
ChargenrückrufMicrogynon, „ACA Müller", 6x21 überzogene Tabletten Levonorgestrel, EthinylestradiolACA Müller ADAG Pharma 0887501106.09.2019
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Waylivra®VolanesorsenAkcea Therapeutics1432752606.09.2019
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Libtayo®CemiplimabSanofi Genzyme1435010006.09.2019
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Ultomiris®Ravulizumab Alexion1524648006.09.2019
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Esperoct®Turoctocog alfa pegol Novo Nordisk15635371
15635388
15635394
15635425
15635431
06.09.2019
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenUAW-Verdachtsfälle melden: EMA veröffentlicht Informationsblatt für Patienten11.11.2014
Information der Institutionen und BehördenColistin inhalativ und parenteral: neue EMA-Empfehlungen zur Dosierung04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenHautverätzungen durch Chlorhexidin-haltige Lösungen zur Hautdesinfektion bei Neugeborenen: neue Warnhinweise in Produktinformationen04.11.2014
Information der Institutionen und BehördenPhosphat-haltige Klistiere bei Säuglingen: Schwere Hyperphosphatämien21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBei Arzneimittelrückrufen kein Austausch ohne ärztliche Verschreibung21.10.2014
Information der Institutionen und BehördenParallel vertriebenes Avastin rumänischen Ursprungs: Charge B7011B03 vorsorglich untersuchen07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenAmygdalin-haltige Arzneimittel sind bedenklich07.10.2014
Information der Institutionen und BehördenBfArM empfiehlt, auf Manipulationen bei importiertem Mabthera (Rituximab) und HerceptinV (Trastuzumab) zu achten23.09.2014

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Holoxan (Ifosfamid) 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung: Lieferengpass bis voraussichtlich erstes Quartal 2027

Hersteller:
Baxter Deutschland GmbH
Produkt:
Holoxan
Wirkstoff:
Ifosfamid
Datum:
07.04.2026

AMK / Die Firma Baxter Deutschland GmbH informiert mittels Informationsschreiben über einen aktuell bestehenden Lieferengpass des Arzneimittels Holoxan (Ifosfamid) 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung in allen EU-Ländern. Die Produktion ist aufgrund einer technischen Störung am Auftragsfertigungsstandort (Hersteller) derzeit unterbrochen. Die Firma geht davon aus, dass die Lieferengpässe bis ins erste Quartal 2027 andauern werden.

Ifosfamid ist ein Zytostatikum aus der Gruppe der Stickstofflost-Analoga zur Behandlung von bösartigen Erkrankungen. 

Die verfügbaren Mengen werden bis zur vollständigen Behebung des Engpasses über eine Kontingentierung umgesetzt. Vor Beginn neuer Therapien soll sichergestellt werden, dass ausreichend Ifosfamid für einen vollständigen Behandlungszyklus verfügbar ist, wobei Patienten mit laufender Behandlung oder neue Patienten ohne alternative Therapie bei begrenztem Vorrat bevorzugt werden sollen. Falls nötig, sind leitliniengerechte alternative Therapieschemata zu erwägen. Die Firma empfiehlt, dass sich betroffene Patienten und Pflegepersonen von ihrem Arzt beraten lassen sollen. Die Ursache des Lieferengpasses sei nicht auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, Wirksamkeit oder Qualität der derzeit verfügbaren Ifosfamid-Mengen zurückzuführen. 

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet darum, belieferte Stationen und Institutionen angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit Ifosfamid-haltigen Arzneimitteln sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Baxter Deutschland GmbH zum Lieferengpass von Holoxan 500 mg, 1 g, 2 g und 3 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung. www.bfarm.de → Arzneimittel → Arzneimittelinformationen → Lieferengpässe → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 7. April 2026)