In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Dawnzera® Donidalorsen Otsuka Pharmaceuticals01.03.2026
ChargenrückrufFerinject 50 mg Eisen / ml, Injektions- und InfusionsdispersionEisencarboxymaltoseVifor Pharma Deutschland28.02.2026
ChargenrückrufFolsäure Hevert 5 mg TablettenHevert-Arzneimittel1829310323.02.2026
ChargenrückrufZeldox 20, 40, 60 und 80 mg Hartkapseln, 100 Stück, „EurimPharm“ZiprasidonEurimPharm Arzneimittel01074911
04193496
06339455
18754969
23.02.2026
ChargenrückrufAmoxi-Clavulan Aurobindo 875 mg / 125 mg FilmtablettenAmoxicillin / ClavulansäurePuren Pharma0884120719.02.2026
ChargenrückrufPerazin-neuraxpharm 200 mg FilmtablettenPerazinneuraxpharm Arzneimittel0722932618.02.2026
ChargenrückrufNovaminsulfon Lichtenstein 500 mg FilmtablettenMetamizolZentiva Pharma1984300817.02.2026
ChargenrückrufAmlodipin Valsartan beta 10 mg / 160 mg FilmtablettenAmlodipin Valsartanbetapharm Arzneimittel0223850412.02.2026
ChargenrückrufLitalir 500 mg Hartkapseln, „FD Pharma”HydroxycarbamidFD Pharma1187797611.02.2026
HerstellerinformationNatpar®ParathyroidhormonTakeda10.02.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenPEI: Lieferengpass von Vaxchora (▼, Cholera-Impfstoff): Freigabe einer Charge in finnisch-schwedischer Aufmachung für deutschen Markt07.03.2023
Information der Institutionen und BehördenDie AMK in Zahlen: Das Jahr 202228.02.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ablehnung des Zulassungsantrags von Lagevrio® (Molnupiravir) durch die EMA und Beendigung des Inverkehrbringens in Deutschland24.02.2023
Information der Institutionen und BehördenInformation der Institutionen und Behörden: BfArM: Informationsbrief zu Methotrexat medac® 25 mg/ml Injektionslösung: Streichung der Indikation für Autoimmunkrankheiten16.02.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht03.02.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG: Einschränkung der gestatteten Bevorratung von vom Bund zentral beschafftem Paxlovid® (▼, Nirmatrelvir/Ritonavir) für Apotheken, krankenhausversorgende Apotheken und Krankenhausapotheken20.01.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Medikationsfehler bei der Einnahme von Paxlovid® (▼, Nirmatrelvir/Ritonavir) 17.01.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Informationen zur eingeschränkten Verfügbarkeit von Antibiotika, insbesondere für Kinder26.12.2022
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass Calciumfolinat-haltiger Parenteralia: Einschränkung der Distributionswege und eine kontingentierte Abgabe angeordnet20.12.2022
Information der Institutionen und BehördenAMK: Äquivalenzdosistabellen zu Antibiotika aktualisiert20.12.2022

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln: Irrtümliche Inaktivierung von Codes im Serialisierungssystem mehrerer Chargen

Hersteller:
Hikma Pharma GmbH
Produkt:
Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg und 1 mg Hartkapseln
Wirkstoff:
Anagrelid
Datum:
23.12.2025
AMK / Die Hikma Pharma GmbH informiert in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde über Fehlermeldungen beim Scannen gemäß EU-Fälschungsschutzrichtlinie (EU FMD) bei Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg Hartkapseln und Anagrelid Ribosepharm 1 mg Hartkapseln.

Anagrelid ist angezeigt zur Verringerung der erhöhten Thrombozytenzahl bei Risikopatienten mit essenzieller Thrombozythämie (ET), die ihre derzeitige Therapie nicht vertragen oder bei denen mit der bestehenden Therapie keine ausreichende Senkung erreicht wird.

Betroffen sind mehrere Chargen von Anagrelid Ribosepharm 0,5 mg (2404744B, 2404746B, 2403700D und 2402119A) sowie Anagrelid Ribosepharm 1 mg (2402124C, 2404751B). Beim Verifizieren erscheint die Fehlermeldung, dass die Seriennummern bereits inaktiviert seien. Hintergrund ist eine Produktnamenänderung. Im Zuge der Aktualisierung der Codes im Serialisierungssystem wurden die Codes irrtümlich auf „inaktiv“ gesetzt. Eine Produktfälschung kann ausgeschlossen werden. Produktqualität und Patientensicherheit sind nicht betroffen. Die betroffenen Chargen können weiterhin abgegeben und angewendet werden. Da die Seriennummern nicht mehr im System hinterlegt sind, ist eine manuelle Ausbuchung nicht möglich; die betroffenen Packungen können ohne Ausbuchung abgegeben werden.