In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

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KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Rote-Hand-Briefe31.03.2026
Rote-Hand-BriefeAccupaque® und Visipaque®GE Healthcare Buchler27.03.2026
ChargenrückrufCandesartan beta 4 mg TablettenCandesartanbetapharm Arzneimittel19211277
19211283
19211308
26.03.2026
Chargenrückrufcandesartan-biomo 16 mg Tablettencandesartanbiomo pharma0947497526.03.2026
ChargenrückrufAqua ad iniectabilia Deltamedica FlüssigkeitDeltamedica08770950
08770967
14021508
24.03.2026
ChargenrückrufAqua ad injectionemBurg Pharma18363996
10788621
23.03.2026
Rote-Hand-BriefePhenhydanPhenytoin-NatriumDesitin Arzneimittel19.03.2026
ChargenrückrufCamlostar 16 mg / 5 mg HartkapselnCandesartan, AmlodipinAristo Pharma1254066418.03.2026
HerstellerinformationThiamazol 40 mg inject. Henning InjektionslösungThiamazolSanofi-Aventis Deutschland0270865416.03.2026
HerstellerinformationYimmugo®Biotest Pharma16.03.2026
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KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass Nimodipin Carinopharm 10 mg/50 ml Infusionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen, die nicht der Freigabespezifikation entsprechen21.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Atgam® (▼, equines Anti-T-Lymphozytenglobulin) festgestellt - Update18.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Magnesium-haltige Parenteralia: Risiko von Medikationsfehlern aufgrund unterschiedlicher Darstellung der jeweiligen Wirkstoffmenge08.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Amoxicillin Aurobindo 250 mg/5 ml und Amoxiclav Aurobindo 400 mg/57 mg, Trockensaft (USA): fehlende Dosierhilfe und Markierung zur Rekonstitution05.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Gestattung zum Inverkehrbringen von Sultanol® (Salbutamol) in französischer Aufmachung10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenPEI: Lieferengpässe von Pneumokokken-Impfstoffen (Pneumovax® 23 und Prevenar® 13) – aktuelle STIKO-Empfehlungen und priorisierte Impfung - Update 10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ablehnung des Zulassungsantrags von Lagevrio® (Molnupiravir) durch die EMA und Beendigung des Inverkehrbringens in Deutschland - Update18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Unterschiedliche variable Daten auf Primärpackmittel und Umkarton – Unsicherheit bezüglich der pharmazeutischen Qualität18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht12.07.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG/BfArM: Ergänzende Informationen zum Lieferengpass von Tamoxifen-haltigen Arzneimitteln - Update10.07.2023

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Scandicain® (Mepivacain) 1 % Injektionslösung: abweichende Kennzeichnung auf der Primärverpackung bei zwei Chargen

Hersteller:
Hexal AG
Produkt:
Scandicain®
Wirkstoff:
Mepivacain
Datum:
25.08.2026
PZN:
03338515

AMK / Die Firma Hexal AG informiert mittels Informationsschreiben über eine abweichende Kennzeichnung auf dem Etikett der Primärverpackung von Scandicain® (Mepivacain) 1 %, Injektionslösung, (PZN 03338515) der Chargen A3005A und A3004B.

Das Lokalanästhetikum wird zur lokalen und regionalen Nervenblockade angewendet.

Auf dem Etikett der betroffenen Chargen ist fälschlicherweise die Angabe „Zur intraderm./s.c./epid./spez. lokalen Anw.“ anstelle von „Zur intraderm./s.c./i.v./spez. lokalen Anw.“ aufgedruckt.

Das Arzneimittel ist sowohl zur epiduralen als auch zur intravenösen Anwendung zugelassen und kann daher entsprechend der vorliegenden Gebrauchs- und Fachinformation erfolgen. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit seien nicht beeinträchtigt, daher erfolgt kein Rückruf der betroffenen Chargen.

Auf Grundlage einer durchgeführten Risikobewertung besteht laut Firma kein Risiko für Patienten. Betroffene Arzneimittel können weiterhin abgegeben und verwendet werden.

Näheres ist dem Informationsschreiben der Firma zu entnehmen.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit Mepivacain-haltigen Arzneimitteln unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /

 

Quellen
Hexal AG an AMK (E-Mail-Korrespondenz); Hexal AG - Bitte um Veröffentlichung in der Rubrik "Information der Hersteller". (24. August 2026)