In dieser Rubrik finden Sie nicht nur neue Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die aktuellen Nachrichten der Arzneimittelkommission (AMK), wie z. B. Rückrufe oder Rote-Hand-Briefe. Sie können außerdem in unserem Archiv gezielt nach früheren Informationen suchen.

Wichtige Arzneimittelinformationen

JJJJ-MM-TT

Zeige Ergebnisse 141-150 von 3578.
KategorieProduktWirkstoffHerstellerPZNsDatum
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Exdensur®DepemokimabGlaxo-Smith-Kline01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
LynkuetElinzanetantBayer01.04.2026
Neue Arzneimittel
mit Abgabesituation
Opdualag® Relatlimab Bristol Myers Squibb01.04.2026
Rote-Hand-Briefe31.03.2026
Rote-Hand-BriefeAccupaque® und Visipaque®GE Healthcare Buchler27.03.2026
ChargenrückrufCandesartan beta 4 mg TablettenCandesartanbetapharm Arzneimittel19211277
19211283
19211308
26.03.2026
Chargenrückrufcandesartan-biomo 16 mg Tablettencandesartanbiomo pharma0947497526.03.2026
ChargenrückrufAqua ad iniectabilia Deltamedica FlüssigkeitDeltamedica08770950
08770967
14021508
24.03.2026
ChargenrückrufAqua ad injectionemBurg Pharma18363996
10788621
23.03.2026
Rote-Hand-BriefePhenhydanPhenytoin-NatriumDesitin Arzneimittel19.03.2026
Zeige Ergebnisse 141-150 von 613.
KategorieTitelDatum
Information der Institutionen und BehördenInformation der Institutionen und Behörden: Fälschungen von Ozempic® (▼, Semaglutid) in deutscher Aufmachung identifiziert06.10.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Lieferengpass Nimodipin Carinopharm 10 mg/50 ml Infusionslösung: Gestattung des Inverkehrbringens von Packungen, die nicht der Freigabespezifikation entsprechen21.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBMG/PEI: Versorgungsmangel für Atgam® (▼, equines Anti-T-Lymphozytenglobulin) festgestellt - Update18.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Magnesium-haltige Parenteralia: Risiko von Medikationsfehlern aufgrund unterschiedlicher Darstellung der jeweiligen Wirkstoffmenge08.09.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Amoxicillin Aurobindo 250 mg/5 ml und Amoxiclav Aurobindo 400 mg/57 mg, Trockensaft (USA): fehlende Dosierhilfe und Markierung zur Rekonstitution05.09.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Gestattung zum Inverkehrbringen von Sultanol® (Salbutamol) in französischer Aufmachung10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenPEI: Lieferengpässe von Pneumokokken-Impfstoffen (Pneumovax® 23 und Prevenar® 13) – aktuelle STIKO-Empfehlungen und priorisierte Impfung - Update 10.08.2023
Information der Institutionen und BehördenBfArM: Ablehnung des Zulassungsantrags von Lagevrio® (Molnupiravir) durch die EMA und Beendigung des Inverkehrbringens in Deutschland - Update18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Unterschiedliche variable Daten auf Primärpackmittel und Umkarton – Unsicherheit bezüglich der pharmazeutischen Qualität18.07.2023
Information der Institutionen und BehördenAMK: Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht12.07.2023

Herstellerinformation

Informationsschreiben zu Natpar® (▼, Parathyroidhormon): Einstellung des Inverkehrbringens bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung

Hersteller:
Takeda
Produkt:
Natpar®
Wirkstoff:
Parathyroidhormon
Datum:
10.02.2026

AMK / Die Firma Takeda informiert über die frühzeitige Einstellung des Vertriebs von Natpar® (▼, Parathyroidhormon), 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm pro Dosis, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung, bereits vor dem geplanten Zurückziehen der Zulassung am 1. Juli 2026. Die AMK berichtete über den seit Juli 2022 bestehenden Lieferengpass sowie die weltweite Einstellung der Produktion sämtlicher Dosisstärken von Natpar® zu Ende 2024 aufgrund von unüberbrückbaren Herstellungsproblemen (Pharm. Ztg. 2022 Nr. 19, Seite 86 und Nr. 41, Seite 90).

Parathyroidhormon (PTH) wird eingesetzt als Zusatztherapie bei erwachsenen Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus, deren Erkrankung sich durch die Standardtherapie allein nicht hinreichend kontrollieren lässt.

Die letzte in Verkehr gebrachte Charge von Natpar® läuft am 30. Juni 2026 ab. Der Pen ist nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr zu verwenden. Verbliebene Packungen sollen laut Firma von Patienten an die Apotheke oder das Krankenhaus zurückgegeben werden, von dem sie bezogen wurden.

Zur Vorbereitung auf die Vertriebseinstellung wird empfohlen, keine neuen Patienten auf Natpar® einzustellen. Für bestehende Patienten soll eine reduzierte Dosis verschrieben werden, falls dies möglich ist. Es sollte rechtzeitig auf eine geeignete alternative Therapie umgestellt werden. Dosisreduktion, eine plötzliche Unterbrechung oder das Absetzen von Natpar® erhöhen das Risiko einer schweren Hypokalzämie. Die Firma weist diesbezüglich auf die Notwendigkeit der Überwachung des Serumcalciumspiegels und auf Symptome einer Hypokalzämie hin. Patienten sollten über die Anzeichen einer Hypokalzämie, wie Parästhesien, Muskelkrämpfe oder Kopfschmerzen informiert werden.

Weitere Informationen können dem Informationsschreiben entnommen werden.

Die AMK bittet Apothekerinnen und Apotheker, betroffene Patienten sowie belieferte Institutionen angemessen zu informieren. Verdachtsfälle von Arzneimittelrisiken im Zusammenhang mit einem Lieferengpass von PTH sind bitte unter www.arzneimittelkommission.de zu melden. /


Quellen
BfArM; Informationsschreiben der Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch über die Beendigung der Vermarktung des Arzneimittels Natpar. www. bfarm.de → Arzneimittel → Lieferengpässe → Aktuelles → Maßnahmen des BfArM und ergänzende Informationen zu Lieferengpässen (Zugriff am 9. Februar 2026)